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Wieder ist ein Dafa-Praktizierender, Herr Meng Qingxi, in der Stadt Weifang, zu Tode geprügelt worden

3. Dezember 2000


Hr. Meng Qingxi ,über 40 Jahre alt, aus dem Mengjiacun-Dorf der Stadt Weifang ist am Abend des 30ten. September 2000 zu Hause grundlos festgenommen und in das Gemeindegebäude der Justizbehörde eingesperrt worden. Hier werden insgesamt über 20 Dafa-Praktizierende gesetzwidrig eingesperrt gehalten. Die Gemeindeverwaltung bezweckt damit "die Falun Gong-Praktizierenden zwanghaft umerziehen zu können", was ja der Aufforderung der Parteizentrale entspricht. Allerdings ist allen bekannt, dass dies nur eine Ausrede der Gemeinde ist. Die wirkliche Absicht liegt darin, Geld von den Praktizierenden zu erpressen. Die Zuständigen haben nämlich ausdrücklich befohlen, daß man freigelassen werden kann, sobald man 2000 Yuan (ca. 400 DM) bezahlt hat.

Das Ehepaar Meng Qingxi praktiziert gemeinsam Falun Gong. Seit letztem Jahr mußten sie der Gemeinde bereits über 20 000 Yuan (ca. 5000 DM) zahlen. Sie waren dadurch hoch verschuldet und konnte diesmal die verlangte Summe nicht bezahlen. Die Zuständigen der Behörde schickten sie deshalb zum Auftreiben der geforderten Summe tagsüber zum Dorf zurück. Am Abend wurde das Ehepaar wieder eingesperrt und sehr grausam gefoltert, falls das Geld nicht eingetrieben werden konnte. Auf diese Weise verbrachte das Ehepaar mit weiteren 20 Praktizierenden knapp 60 Tage und Nächte eingesperrt im Gemeindegebäude der Justizbehörde.

Am Abend des 20ten November wurde Hr.Meng dann im Gemeindegebäude zu Tode geprügelt. Die Zuständigen behaupteten daraufhin, dass Hr. Meng "aus Angst vor dem Arbeitslager sich selbst umgebracht hätte."

Allerdings ist es bekannt:

1) Einige Tage vorher, als das Ehepaar noch überall versuchte Geld zu leihen noch sehr munter waren und es keine Anzeichen zu sehen waren, dass Herr Meng sich umbringen wollte.

2) Das Ehepaar hatte mehrmals zu der Gemeinde-Verwaltung gesagt: "Lieber Arbeitslager als Bußgeld zahlen." Dabei bekamen sie die Antwort: "Ihr seid noch nicht schlimm genug, um ins Arbeitslager zu gehen." Wie kann sich dann Hr. Meng aus Angst vor dem Arbeitslager selbst umgebracht haben ?

3) Warum brachte die Gemeinde-Verwaltung in der Nacht, als Hr. Meng zu Tode kam, alle andere eingesperrten Schüler heimlich nach Hause?

4) Nach dem Tod von Hr. Meng wurde sein Leichnam unter Zwangsmaßnahmen sofort eingeäschert und an Ort und Stelle begraben. Das wäre ein Zeichen, dass man sich fürchtete, dass sein Leichnam voller Spuren grausamer Folterung von den anderen gesehen werden könnte und dadurch das Verbrechen ans Licht gebracht werden könnte.

Zur Zeit überwacht die Gemeindeverwaltung die Familienangehörigen von Hr. Meng 24 Stunden am Tag, um deren Kontakt nach Außen zu verhindern. Das Böse hat am meisten Angst, ans Tageslicht gebracht zu werden.

Ein Praktizierender in China
27.11.2000



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