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USA:Falun Dafa Foto-Ausstellung in Philadelphia - über tausend Menschen erfuhren die Wahrheit (Fotos)

12. Juli 2002 |   Bericht von Falun Dafa Praktizierenden aus Philadelphia

(Clearwisdom.net) - Am 7. Juni 2002 wurde um 13 Uhr die für eine Woche geplante Foto-Ausstellung "Der Weg des Falun Dafa" in der Horton Galerie eröffnet. Die Galerie befindet sich ganz in der Nähe der weltberühmten Freiheitsglocke in Philadelphia im US-Staat Pennsylvania. Die Ausstellung zeigte mehr als 50 große Fotos, die die weite Verbreitung von Falun Gong in China und in der ganzen Welt innerhalb von zehn Jahren dokumentieren. Die beeindruckenden Bilder spiegeln auch den friedvollen Weg der Falun Gong-Praktizierenden seit 1999 wider, dem Beginn der brutalen Verfolgung unter der Führung von Jiang Zemin. Unter den Gästen und Rednern der Eröffnungsfeier waren Senatoren und Abgeordnete des Staates Pennsylvania. Der Bürgermeister von Philadelphia schickte seine Grußworte per Brief. Mehr als tausend Menschen besuchten die Ausstellung und der örtliche Fernsehsender berichtete ausführlich darüber.

1. Die Eröffnungsfeier

Mark Cohen, Abgeordneter des Staates Pennsylvania spricht bei der EröffnungsfeierDenis Lee, Assistent von Vincent Hughes, Senator des Staates Pennsylvania, spricht bei der EröffnungsfeierPraktizierende demonstrieren die Falun Gong-Übungen

Bei der Eröffnungsfeier gab ein Vertreter der Praktizierenden zuerst eine kurze Einführung in die Ausstellung und drückte den Gästen seinen Dank für ihr Kommen aus. Dann spielten Praktizierende mit Flöte und Cello das ‚Lied von der Lotusblume‘, das von Praktizierenden komponiert ist, und andere Praktizierende demonstrierten die Falun Gong-Übungen. Geladene Gäste hielten Reden. Mark Cohen, Abgeordneter des Staates Pennsylvania, sagte: "Vor kurzem hat das Parlament eine Resolution zur Unterstützung von Falun Gong verabschiedet. Ich unterstütze sie in dem Ihnen zustehenden Recht zu praktizieren. Ich unterstütze Menschenrechte. Offensichtlich praktizieren viele Menschen Falun Gong. Die chinesische Regierung hätte die große Anzahl von Praktizierenden nicht zu fürchten brauchen. Wir in den USA fürchten sie nicht. Ich hoffe, dass die chinesische Regierung das freie Praktizieren erlauben wird. Warum fürchten sie sich dermaßen vor Falun Gong? Es scheint, dass irgendeine Ansammlung von irgendwelchen Menschen für irgendwelche Zwecke sie sofort ängstigt, dass sie die Regierung stürzen könnte. Jedenfalls schätze ich mich glücklich, Ihr Recht, Falun Dafa zu praktizieren, zu unterstützen. Sie können sich versammeln wo Sie wollen. Ich hoffe, die chinesische Regierung kann diese brutale Unterdrückung bald beenden, die von der US-Regierung und verschiedenen Organisationen aufs schärfste verurteilt wird. Pennsylvania ist der erste Staat, der in den USA Freiheit und Unabhängigkeit repräsentierte. Wir werden die Menschenrechte auch weiterhin schützen."

Unter den Gästen, die zur Eröffnungsfeier kamen, waren der leitende Assistent von Frank Rizzo, Ratsherr von Philadelphia, der Assistent von Vincent Hughes, Senator des Staates Pennsylvania, und der Assistent für Öffentlichkeitsarbeit von Curtis Thomas, Abgeordneter des Staates Pennsylvania.

Der Bürgermeister von Philadelphia, John F. Street, schickte einen Grußbrief. Darin schreibt er: "Durch diese Ausstellung können wir zweifellos die Bemühungen sehen, die so viele Menschen in anderen Ländern unternommen haben, um das kostbarste Gut in den USA, die Freiheit zu garantieren. Für diese außergewöhnliche Ausstellung sollte Ihnen eine große Auszeichnung verliehen werden. Hiermit drücke ich meine Hoffnung aus, dass die Einwohner von Philadelphia sich die Ausstellung ansehen und ein besseres Verständnis von Falun Dafa gewinnen."

Die KYW Rundfunkstation, die in Philadelphia die größte Hörerschaft hat, interviewte einen Tag vor der Eröffnung Falun Gong Praktizierende und berichtete über die geplante Ausstellung. Sie sagten: "Diese Ausstellung berichtet den Weg einer Gruppe, die in China die schlimmste Verfolgung erleidet.

2. Über tausend Menschen besuchten die Ausstellung

Praktizierende erklären Besuchern die ausgestellten BilderAm Eingang zur Galerie geben Videos eine Einführung über Falun Dafa

In der Stadt Philadelphia gibt seit mehr als 20 Jahren einen Brauch: an jedem ersten Freitag Abend im Monat sind mehr als 20 Galerien (einschließlich der Horton Galerie) in der Altstadt der Öffentlichkeit frei zugänglich. Jedes Mal kommen aus den umliegenden Städten Tausende von Kunst-Liebhabern, die die Kunst-Ausstellungen zu schätzen wissen. Dies war auch der Grund, warum die Praktizierenden diesen Ort für die Foto-Ausstellung wählten.

Gerade nach 18:00 Uhr sind viele Menschen auf den Straßen unterwegs. Einige Praktizierende hatten eine gute Idee: ein Video zeigt fortlaufend die Falun Gong-Übungen, daneben das farbige Plakat, das auf die Ausstellung hinweist. Das Ergebnis war, dass viele Passanten bei der Galerie stehen blieben, um sich die sanften und fließenden Bewegungen der Praktizierenden anzuschauen. Einige von ihnen fragten, wo sie das Tonband bekommen könnten. Bis 22 Uhr 30 riss der Besucherstrom nicht ab. Gleich mehrere Praktizierende waren damit beschäftigt, dem Publikum die ausgestellten Bilder zu kommentieren und Fragen zu beantworten. Dem Besitzer der Galerie zufolge besuchten an diesem Abend ca. 1 800 Menschen die Galerie. Viele fanden es sehr schlimm, dass so eine sanfte und harmonische Kultivierungspraktik eine dermaßen brutale Verfolgung erleidet und äußerten ihre Empörung. Jemand schlug vor, ein Gästebuch auszulegen, damit die Besucher darin ihre Telefonnummer hinterlassen könnten, um so auf dem Laufenden über die aktuelle Situation gehalten werden zu können; einige Menschen erkundigten sich, wie sie helfen könnten, diese unmenschliche Verfolgung zu beenden; viele wollten wissen, wie sie Falun Gong praktizieren können.

Es folgen einige Episoden, die sich während der Ausstellung ereigneten:

I. "Das ist es, wonach ich immer gesucht habe!"

Während der Freitags-Ausstellung hörte ein junger Amerikaner den Ausführungen einer Praktizierenden über die Bilder sehr genau zu. Dann fragte er plötzlich: "Könnten Sie mir erzählen, wie es Sie persönlich beeinflusst hat? Hat es Sie auf irgendeine Weise verändert?" Die Praktizierende erzählte ihm daraufhin, wie die Kultivierung von Falun Gong ihre Gesundheit verbessert hat, und wie es sie lehrte, bei Konflikten und Problemen nach ihren eigenen Fehlern zu suchen und die Fehler der anderen zu tolerieren. Als der junge Mann ihre persönlichen Erfahrungen hörte und wie Falun Dafa sie gelehrt hatte, ihr Herz zu kultivieren und wenn es in ihrem Leben zu Konflikten und Problemen mit Menschen oder Dingen kommt, sich ihnen gegenüber barmherzig zu zeigen, war er hoch erfreut: "Das ist es, wonach ich immer gesucht habe!" Detailliert ließ er sich erklären, wie er mit dem Praktizieren von Falun Gong anfangen könnte, und wollte sofort ein Buch haben. An diesem Tag verbrachte er viele Stunden in der Ausstellung.

II. "Ein Wunder!"

Eines der Bilder zeigt ein Ei mit einem Griff. Viele Menschen fragten nach diesem Bild. Nachdem sie die Geschichte von diesem Ei gehört hatten, sagten sie: "Das ist ja ein Wunder!" (Ein Mann hatte zu seiner Frau gesagt: Wenn es ein Ei mit einem Griff gibt, praktiziere ich Falun Gong. Am nächsten Tag hatte sein Huhn ein Ei mit einem Griff gelegt.)


III. "Sie [Jiang Zemin und sein Regime] sind zu grausam"!

Einige der ausgestellten Bilder zeigen, wie auf Anordnung des Regimes von Jiang Zemin Falun Gong-Bücher verbrannt werden und wie friedliche Falun Gong Demonstranten auf dem Tiananmen Platz von Polizisten verprügelt werden. Es gab auch Bilder von verfolgten Praktizierenden. Die Besucher der Ausstellung fanden es völlig unverständlich und viele konnten über die Bilder der Buchverbrennungen nur ihren Kopf schütteln. Eine etwa 50jährige Frau aus dem Kaukasus war von dem Foto von Frau Zhao Xin schockiert, und auch darüber, zu hören, dass sie durch die Verfolgung der Polizei zu Tode gekommen war. Voll Trauer darüber bedeckte sie ihr Gesicht mit den Händen und sagte, "Sie sind zu grausam! Ach, ist das schrecklich!"

IV. "Bitte informieren Sie mich über die nächste Ausstellung."

Die meisten Besucher der Galerie sind sehr an Kunst interessiert. Praktizierende zeigten den Besuchern die Gemälde von Zhang Cuiying (eine australische Malerin und Falun Gong Praktizierende) und ihrer Kunst, und erzählten ihnen, wie Falun Dafa Praktizierende für ihre friedlichen Appelle in Beijing ohne Rechtsgrundlage festgehalten und verfolgt werden. Die Besucher waren von den Kunstwerken der Praktizierenden fasziniert, vor allem von den Gemälden von Zhang Cuiying. Sie drückten rückhaltlos ihre Bewunderung aus. Als sie hörten, dass Zhang Cuiying ihre Kunstwerke in Philadelphia ausstellen werde, baten sie darum, über den genauen Termin der Ausstellung informiert zu werden, damit sie auch dorthin kommen könnten.

V. "Ich bin schockiert über einen derartigen Mißbrauch psychologischer Behandlung!" (Eine Psychiaterin)

Nachdem sie die Fotos angeschaut hatte, schrieb eine Psychiaterin, die in einem Vorort von Philadelphia wohnt, ihre Kontakt-Adresse in das Gästebuch, um so mehr Informationen zu bekommen. Als sie gefragt wurde, was sie über die Ausstellung dachte, wirkte sie sehr besorgt: "So viele Menschen beteiligten sich an dieser schönen und reinen Kultivierung, aber die grausame Verfolgung ist absolut befremdlich! Ich bin Psychiaterin. Letzten Monat war ich auf der Jahreskonferenz der amerikanischen psychiatrischen Vereinigung in Philadelphia. Einige Menschen verteilten vor dem Konferenz-Gebäude Flugblätter, die darüber informierten, wie auf Anordnung der chinesischen Regierung Falun Gong Praktizierende mit psychologischen Behandlungen drangsaliert werden. Ich las ein Flugblatt und besuchte auch die Falun Gong website. Ich bin sehr schockiert über einen derartigen Mißbrauch psychologischer Behandlung [durch das Regime von Jiang Zemin]!"

Ihre Worte bestätigten mir, dass jede Aktion zur Klarstellung der Wahrheit ihre Wirkung hat. Wenn immer mehr Menschen die Wahrheit erfahren, wird diese grausame Verfolgung immer weiter aufgedeckt und verurteilt werden. Sie fuhr fort: "1981 reiste ich nach China, und ich kenne ein wenig von Tai Chi. Als ich hereinkam, wurde ich von dem Bild angezogen, auf dem Kinder still meditieren. Ich spüre den starken Wunsch, diese Übungen lernen zu wollen."