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Nach 18 Monaten Rechtswidriger Haft wird Yoko Kaneko am 23. November freigelassen

30. November 2003

Yoko Kaneko, eine Bürgerin von Niigata auf der Insel Sado in Japan, wurde am Morgen des 23. November in Beijing freigelassen. Sie war rechtswidrig zu eineinhalb Jahren Zwangsarbeit zur Umerziehung verurteilt worden, weil sie Falun Gong-Flugblätter verteilt hatte.

Am 24. Mai letzten Jahres wurde Yoko Kaneko in Beijing verhaftet, während sie Falun Gong-Flugblätter verteilte, und sie wurde zu eineinhalb Jahren Zwangsarbeitslager verurteilt. Während ihrer Haft bemühten sich ihr Ehemann, Verwandte und Falun Gong-Praktizierende gemeinsam, sie heraus zu holen. In Tokyo wurde ein Rettungskommittee gegründet, und in Osaka wurde eine Gruppe zur Unterstützung gebildet. Praktizierende sammelten in verschiedenen Orten in Japan und im Internet Unterschriften. Sie hielten auch Pressekonferenzen ab und lenkten so die Aufmerkerksamkeit auf Yoko Kaneko's Notlage. Außerdem unternahmen Praktizierende in ihrem Wohnbezirk Niigata mehrere Male einen SOS-Marsch, um Yoko Kaneko zu retten und sammelten dabei Unterschriften.

Am 29. Juli letzten Jahres wurde eine Koalition von 21 Kongressmitgliedern aus den vier bedeutenden Parteien in Japan gebildet, um Yoko zu retten. Mit ihrer Hilfe sammelten Praktizierende dieses Jahr bis November über 130 000 Unterschriften. Außerdem haben 270 Mitglieder des Kongresses Unterstützungsbriefe geschrieben.

Gleichzeitig haben verschiedene Regierungen, Menschenrechtsorganisationen, und einzelne Personen an die japanische Regierung appelliert, um Unterstützung zur Befreiung von Yoko Kaneko zu gewähren. Einige appellierten direkt an die chinesische Regierung, alle festgenommenen Falun Gong-Praktizierende sofort zu befreien.

Die japanische Regierung hat ihren Wunsch ausgedrückt, Yoko Kaneko über die verschiedensten Wege zu retten. Am 18. November diesen Jahres, kurz bevor Yoko 's Strafe im Umerziehungs-Arbeitslager ablief, erklärte die Aussenministerin Frau Yoriko Kawaguchi ganz deutlich, dass die japanische Regierung Yoko Kaneko einem japanischen Bürger genau gleich behandeln würde.

Nach einer Nachricht vom 18. November 2003 von einem japanischen Fernsehsender sagte Frau Yoriko Kawaguchi: "Da Yoko Kaneko einen japanischen Bürger heiratete und in Japan wohnte, behandeln wir sie als japanische Bürgerin."