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Provinz Heilongjiang: Falun Gong Praktizierende im Jiamusi Arbeitslager werden zu Zwangsarbeit mit krebserregenden Substanzen gezwungen (Telefonnummern)

20. Februar 2004

Um schnelles Geld zu machen, waren die Gefängniswachen des Jiamusi Arbeitslager der Provinz Heilongjiang damit einverstanden illegale Projekte zu übernehmen. Als Arbeitskraft benutzten sie die Gefangenen des Lagers, worunter auch Falun Gong Praktizierende waren, die diese harte und gefährliche Arbeit verrichten sollten. Sie benutzten Plastikmaterialien, dessen giftiger Gehalt dem der normalen Industrie bei weitem überstieg. Damit stellten sie Hüllen für Handys her. Das verursachte ernsthafte Schäden bei den Gefangenen, die mit den Materialien arbeiteten. Wegen der Sklavenarbeit und den giftigen Materialien, litten die Falun Gong Praktizierende enorm unter den Auswirkungen und konnten nach einer bestimmten Zeit nicht mehr arbeiten. Die Praktizierende, die die Arbeit verweigerten, wurden geschlagen.

Zwangsarbeit mit krebserregenden Substanzen

Am 8. März 2003 mussten alle Gefangenen, das waren insgesamt 80 Personen, der Brigade Nr.9 des Jiamusi Arbeitslager Hüllen für Handys produzieren. Das Plastik war von schlechter Qualität und verbreitete einen stechenden Geruch, der auf einen erstickend wirkte. Tests im Labor ergaben, dass der giftige Inhalt der Materialien über den normalen industriellen Standard lag und krebserregend war. Die Polizisten trugen große Gasmasken, während sie uns bewachten. Außerdem wagten sie es nie den Produktionsbereich zu betreten, wenn wir dort arbeiteten. Währenddessen profitierte die Gefängnisbehörden und die Konzerne, die unter der Verwendung der giftigen Materialien den Vertrag, mit dem Arbeitslager schlossen, von den Konsumenten.

Am Tag musste eine bestimmte Produktionsquote erfüllt werden, auch wenn dafür Überstunden aufgewendet wurden. Viele Praktizierende bekamen chronisches Nasenbluten, unregelmäßige Herzschläge und hatten Schwierigkeiten beim Atmen. Shi Jing hatte ein bleiches Gesicht und brach wegen Überarbeitung am Arbeitstisch zusammen. Später als sie wieder ein bisschen zu sich kam, musste sie weiterarbeiten.

Falun Gong Praktizierende bekamen wegen giftigem Staub Atemschwierigkeiten und leiden an Augenentzündungen

Im April 2002 erhielt die Brigade Nr.7 einen Produktionsauftrag Flachskissen [Naturfaser, dass Leinenfaser ähnelt] für Autositze herzustellen. Die Praktizierende mussten wie Sklaven von 7 bis 20 Uhr nonstop arbeiten. Bei der Produktion des Flachses entwich viel Staub, dass gesundheitsschädlich war, die Atemwege reizte und einen Juckreiz am Hals auslöste, so dass das Atmen schwerer fiel. Es gab keine Sicherheitsmaßnahmen am Arbeitsplatz. Die Praktizierende Cao Xiuxia wurde durch die langen Arbeitsstunden und den schrecklichen Arbeitsbedingungen krank. Weil sie nicht mehr arbeiten konnte, schlug der Gefängniswärter, Sun Limin sie brutal.

Im Juli 2002 zwangen die Behörden, die für die Brigade Nr.7 verantwortlich waren, Falun Gong Praktizierende dazu, Pappboxen für Mohnkuchen [ein traditioneller chinesischer Nachtisch] herzustellen. Sie benutzten giftigen, übelriechenden Kleber. Viele Praktizierende wurden dadurch krank und ihre Augen entzündeten sich. Doch die Wachen nahmen keine Rücksicht darauf.

Wenn die Praktizierende sich weigern die Sklavenarbeit zu tun, wurden sie brutal verprügelt und gefesselt

Die Behörden zwangen die Falun Gong Praktizierende zur Sklavenarbeit und wenn sie sich weigern, wurden sie brutal geschlagen. Viele Praktizierende wurden heftig verprügelt und für viele Stunden der gefährlichen, heißen Sonne im Sommer ausgesetzt. Einige Praktizierende wurden für mehr als einen Monat gefesselt. Als die Handschellen abgenommen wurden, hatten ihre Hände, ihr unterer Rückenteil und die Beine große blaue und schwarze Flecken. Danach waren die Praktizierende nicht mehr im Stande zu gehen. Doch bevor die Wunden verheilen konnten, wurden sie sofort wieder ins Arbeitslager geschickt. Die Wachen schlugen, traten und fesselten die Praktizierende willkürlich und achteten nicht darauf, wie lange die Praktizierende schon gefesselt wurden. Unter den Opfern waren auch 60 jährige. Trotzdem machten die Wachen beim Verprügeln und Fesseln auch vor ihnen kein Halt.

Die Gefängniswärterin, Li Xiujin, schlug sehr oft Falun Gong Praktizierende. Seit Januar 2003 wissen wir mit Sicherheit, dass sie Falun Gong Praktizierende mindestens 13 Mal verprügelte, nur weil sie gegen ihre Verfolgung protestierten und sich weigerten die Sklavenarbeit zu verrichten. Li Xiujin hat die Praktizierende Kang Aimin, Li Ping und Zheng Yingchun so schwer geschlagen, dass sie zusammenbrachen. Wenn eine Praktizierende mit den Disziplinarübungen nicht mitkam, stieß Li Xiujing sie zu Boden. Einige Praktizierende wurden davon bewusstlos. Die Wachen aber kümmerten sich nicht darum. Sie gingen nach der Prügel achtlos davon. Das Trommelfell von einigen Praktizierende platzte nach der Prügel, so dass sie nicht mehr hören konnten. Eine 50 jährige Praktizierende wurde solange geschlagen bis sie am ganzen Körper schwarze und blaue Flecken hatte und ihr Gesicht anschwoll. Sie wurde für eine sehr lange Zeit gefesselt und konnte durch die unerträglichen Schmerzen sich nicht bewegen. Die Wache ohrfeigte sie mit seinen Stiefeln, so dass ihre Sehkraft beschädigt wurde.

Die Wahrheit der Verfolgung vertuschen

Im Arbeitslager waren die Praktizierenden extrem unterernährt. Sie mussten über den ganzen Winter schimmlige Nudeln und Kohlsuppe essen, so dass sie massiven Durchfall bekamen. Jedes Mal wenn die Kontrollbeamten kamen, wurde den Gefangenen besseres Essen serviert, um die Kontrolleure zu täuschen. Außerdem versteckte das Arbeitslager die Praktizierenden, die von der schweren Prügel Behinderungen und Verletzungen davon trugen. Die Behörden stellten auch einige Verbrecher ein, die sich als Falun Gong Praktizierende ausgaen und positives über das Arbeitslager berichten sollten. Um ihre Verbrechen gegen Falun Gong Praktizierende zu vertuschen, filmten die Gefängniswärter sich selbst dabei, wie sie den Praktizierenden Kuchen kauften und sie gut behandelten.

Gefängniswachen nutzen die Verfolgung von Falun Gong aus, um Geld zu machen
Die Gefängniswachen erpressten hohe Geldsummen von den Falun Gong Praktizierenden. Der Gefängniswärter Wang Xiurong sagte öffentlich den Falun Gong Praktizierenden, dass wenn sie entlassen werden wollten, sie 15.000 Yuan [Yuan ist die chinesische Währungseinheit. Das durchschnittliche Monatseinkommen eines Stadtarbeiters in China beträgt ca. 500 Yuan] pro Person bezahlen mussten. Liu Weidong und Li Xiujin erpressten außer Geld auch noch anderes Gut. Darunter waren Nahrungsmittel, die die Familienangehörigen der Praktizierenden brachten, um eine Verringerung der Strafzeit zu veranlassen. Die Gefängniswachen sagten, dass sie das ganze beschlagnahmte Essen nicht aufessen konnten. Der Brigadier sagte vor Zeugen: „Jeder, der mir Geld zahlt, dem werde ich ,helfen' hier rauszukommen.” Den Praktizierenden wurde gesagt, dass sie eine Bargeldsumme von 1.000 Yuan zahlen müssen, um sich eine Verkürzung von einen Monat der Strafzeit erkaufen zu können. Als einige Praktizierende gesundheitlich zu schwach waren, um die Sklavenarbeit zu verrichten, befahl He Qiang seinen Untergeordneten sie brutal zu verprügeln. Wenn die Praktizierenden mit den Wachen versuchten zu reden und ihnen zu erklären, dass ihre Menschenrechte verletzt wurden, wurde ihnen gedroht, dass die Schläge für sie zu milde waren. Die Wachen berechneten sogar Geld für die Uniformen des Arbeitslagers. Jeder Praktizierende, der sich weigerte eine Gefängnisuniform zu tragen, weil sie keine Verbrecher waren, wurde von den Wachen geschlagen. Andererseits aber musste jeder, der eine Uniform trug, dafür zahlen.


Verantwortliche im Arbeitslager, Telefonnummern:

Büro des Verwalters: 0086-454-8891958
Mitglied des politischen Komitees, Fu Maosen: 0086-454-8891890
Stellvertretender Verwalter, Guan Dejun: 0086-454-8891948
Stellvertretender Verwalter, Yao Debin: 0086-454-8891931
Stellvertretende Leiter, Sun Dehong: 0086-454-8891932
Stellvertretender Leiter, Xu Lifeng: 0086-454-8891933
Klinik: 0086-454-8891943 (die Zwangsernährung wird von den Mitarbeitern der Klinik durchgeführt)
Das Büro der Frauenbrigade: 0086-454-8891638
Brigade Nr.2: 0086-454-8891924
Brigade Nr.3: 0086-454-8891926
Stellvertretender Büro der Anwaltschaft: 0086-454-8891953
He Qiang: 0086-13945455333 (mobil)