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El Dia: Spanische Zeitung enthüllt die Brutalität des kommunistischen Regimes in China gegen Falun Gong (Foto)

7. Oktober 2005 |   Von Belén Porras

(Minghui.de) Am Sonntag, den 7. August wurde in der spanischen Tageszeitung El Dia folgender Artikel über die Verfolgung von Falun Gong durch das kommunistische Regime in China veröffentlicht.

Eine Reise für die Freiheit

Das finnische Model Pia Maria Sandas, die kürzlich Córdoba besuchte, wies daraufhin, dass es in China aufgrund spiritueller und religiöser Gründen viele zerbrochene Familien, Folteropfer und Menschen im Exil gebe.

Über 2.600 Menschen wurden bislang in den letzten sechs Jahren in China umgebracht, weil sie das chinesische Meditationssystem Falun Gong ausübten; man geht jedoch davon aus, dass es tatsächlich über 10.000 Menschen sind, die zu Tode gefoltert wurden, 200.000 inhaftiert und über 1.000 Menschen in Psychiatrische Anstalten zwangseingewiesen wurden. Die Menschenrechtsverletzungen in Asien haben äußerst extreme Ausmaße angenommen. Menschen werden verfolgt, gefoltert und Tausende wurden getötet oder dazu gebracht ins Exil zu gehen, sodass es die Ausmaße eines Völkermordes erreicht.

Falun Gong ist eine friedliche Disziplin, die auf den drei Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht basiert. Aus diesem Grund und weil die Situation nicht länger so tragbar ist, nutzte das finnische Ex-Model, Pia-Maria Sandas, in den letzten fünf Jahren ihre Position als Internationale Repräsentantin einer Kosmetikmarke, bereiste 45 Länder, um diese Verfolgung anzuprangern. Pia, die kürzlich Córdoba besuchte, erklärte, dass einer ihrer Motive für ihren Einsatz in dieser Sache der Tod eines Ehemannes einer Freundin sei.

”Dai lebte in Australien mit ihrer Tochter Fadu, als ihr Ehemann für das Praktizieren von Falun Gong von der Chinesischen Regierung eingesperrt wurde. Er wurde gefoltert und schließlich fand man ihn tot auf,» erklärte Pia. Dai erfuhr von dem Tod ihres Mannes über Internet. Pia gab zudem an, ”bei dem, was ich alles so im Einzelnen weiß, wäre es ein Verbrechen nichts zu tun.»

Diese Meditations- und Entspannungstechnik, die im Jahre 1992 geboren wurde und mittlerweile in 78 Ländern der Welt praktiziert wird, verbreitete sich in China sehr schnell, bis es mehr als 70 Millionen Praktizierende gab. Die große Anzahl und dessen Fähigkeit sich selbst mobilisieren zu können, erweckte bei der Chinesischen Regierung Besorgnis. Und dann wurde bereits eine Unterdrückungsmaschinerie in Gang gesetzt. 1999 wurde Falun Gong, als die Anzahl der Praktizierenden bei weitem die der Mitglieder der Kommunistischen Partei übertraf, durch die Chinesische Regierung verboten und als eine [verleumderischer Begriff ausgelassen] denunziert - von einer Regierung, die zuvor Falun Gong bewundert und mit vielen Auszeichnungen versehen hatte.

Die Verfolgung begann im Juli 1999, und in den ersten drei Tagen wurden mehr als 30.000 Menschen in Haft genommen und in Arbeitslager zur Umerziehung eingewiesen, wo sie versuchten die halb-religiöse Gruppe durch Zwangsarbeit und Propagandasitzungen auszulöschen. „Einer der schockierendsten und tragischsten Fälle ist der Fall einer Frau, die zusammen mit ihrem acht Monate alten Sohn zu Tode gefoltert wurde,» sagte Pia. Genau wie in diesem Fall werden die Menschenrechte systematisch durch die Unterdrückung durch die Pekinger Regierung verletzt.

Trotz des Versprechens sich zu ändern, verurteilen viele Organisationen Chinas Doppelmoral und haben von demokratischen Ländern aus rechtliche Schritte eingeleitet, damit die verantwortlichen Behörden eingreifen werden. In Spanien sind die Anhänger dieser Technik im Angesicht dieses Unrechtes nicht still geblieben. Ein Rechtsanwalt von Valladolid, Carlos Iglesias, hat beim Nationalen Spanischen Gerichtshof drei Strafanzeigen wegen Folterungen und Völkermordes an den Praktizierenden dieser Disziplin in China eingereicht. Pia glaubt, dass ”man sich immer die Hoffnung bewahren sollte, dass es mit dem Ende des Kommunismus auch eine Änderung der Lage geben wird.” In der Zwischenzeit arbeiten sie und viele andere Falun Gong Anhänger daran, die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Situation in China zu lenken, wo weder das Leben noch die Freiheit respektiert wird, ebenso darauf, dass die Chinesische Regierung in gleichgültiger Weise foltert und tötet.


Quelle: http://www.clearharmony.de/articles/200510/26808.html