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Die richtige Grundhaltung herstellen, die Fesseln aufbrechen, sich selbst berichtigen (Teil 1)

21. November 2005 |   Dafa-Jünger aus China

(Minghui.de)

Grüße an den verehrten Meister!

Grüße an alle Mitpraktizierenden!

Ich danke dem verehrten Lehrer, dass er mich erwählt hat, aus den Verwirrungen heraus zu kommen, und den höchsten kosmischen Titel „Dafa-Schüler” besitzen zu dürfen.

1. Ruhm, Reichtum, Gefühle loslassen, nach Peking gehen, um das Fa zu bestätigen.

Nachdem die bösartige Verfolgung angefangen hatte, machten sich viele Mitpraktizierende auf den Weg nach Peking, um das Fa zu bestätigen. Damals hatte ich sehr starken Eigensinn auf Ruhm, materiellen Reichtum und Gefühle. Bei mir entstanden sofort Angstgefühle, wenn ich „nach Peking gehen, um das Fa zu bestätigen” hörte und suchte Ausreden für mein Nichtheraustreten. Kultivierung heißt, sich selbst kultivieren, wir brauchen uns nicht darum kümmern, was andere sagen. Außerdem, wenn alle nach Peking gehen und keiner sorgt für die Familie, was würden die gewöhnliche Menschen über uns denken! Als das Jingwen des Meisters „Selbst klar im Herzen” veröffentlicht wurde, habe ich erst erkannt, dass ich auf Grund meiner Angst falsche Fa-Erkenntnisse hatte. Nach Peking zu gehen, um das Fa zu bestätigen ist richtig. Wir sind Dafa-Jünger, kultivieren uns schon so viele Jahre und wissen das Wahre über Dafa, wir haben auch das Recht über Dafa zu sprechen. Wenn wir die Wahrheit nicht sagen, die Unschuld unseres Meisters den Menschen nicht erklären und die Reinheit von Dafa und die Großartigkeit unseres Meisters den Menschen nicht klar sagen, werden dann die Menschen nicht von den Lügen getäuscht? Würde Dafa in China dann nicht mehr existieren? Wir haben dann der „Wahrhaftigkeit” nicht entsprochen!

Es hat ein halbes Jahr gedauert, bis ich dies erkannt und die Fahrkarte nach Peking gekauft habe. In dieser Zeit habe ich viele Male geweint. Weil die damalige Situation sehr bösartig war, bedeutete nach Peking zu gehen Verhaftung, Arbeitsplatzverlust und Familienverlust. Ich weinte oft um unser harmonisches Eheleben, um unser liebliches Kind; ich weinte um den Arbeitsplatzverlust. Aber jedes Mal nach dem Weinen dachte ich, egal was passiert, ich gehe nach Peking. Nach dem Weinen fühlte ich mich erleichtert, ich fühlte, dass sich diese materielle Substanz „Gefühle” bei mir auflöste. Als ich auf dem Weg nach Peking war, war mein Herz sehr ruhig, sehr leicht und glücklich, in diesen Moment hatte ich keine Angst mehr. Nachdem ich Ruhm, materiellen Reichtum und Gefühle losgelassen hatte, erkannte ich, wie viel Mühe des Meisters darin enthalten ist!

2. Die richtige Grundhaltung herstellen, aus den Fesseln der Familie ausbrechen

Ich war ein hitzköpfiger und rechthaberischer Mensch, bei meiner persönlichen Kultivierung habe ich mir mit der „Nachsicht” sehr viel Mühe gegeben. Am Anfang war meine „Nachsicht” mit Wut, gekränkt sein und Tränenausbrüchen vermischt, bis ich später zur „Nachsicht” kam, ohne bewegtes Herz. Die drei Mahlzeiten, einschließlich der Einkäufe waren die Angelegenheit meines Mannes. Als ich das Fa gerade erhalten hatte, hat mir mein Mann eine Bedingung gestellt, nämlich Zuhause zu praktizieren, nicht außerhalb des Hauses. Deshalb ging ich damals außer zur Arbeit, in der Regel nicht zum Übungsplatz und die Fa Verbreitung außerhalb des Hauses war gar kein Thema für mich.

Als wir in die Fa-Berichtigung hinein kamen, verlor ich meine Arbeit und hatte folglich auch kein Einkommen mehr. Ich fühlte mich oft meinem Mann gegenüber schuldig. Ich hatte kein Einkommen mehr und er war trotzdem so liebenswürdig zu mir, wenn es umgekehrt gewesen wäre, hätte ich mich vielleicht nicht einmal so verhalten wie er. Wenn er manchmal zornig wurde, dachte ich dann, solange ich Fa lernen und die Übungen praktizieren kann, werde ich seine Laune aushalten. Doch seine Laune wurde immer schlimmer, er beschuldigt mich, egoistisch zu sein, immer nur an mich zu denken und nicht an die Familie. Manchmal sagte er sogar unhöfliche Worte über den Lehrer und das Dafa. In solchen Momenten war mir sehr schwer ums Herz, mein Herz bewegte sich dann sehr stark. Ich fing an, mit der Gesinnung eines gewöhnlichen Menschen mit ihm zu streiten. Allmählich entstand bei mir eine Ängstlichkeit gegenüber meinen Mann, wegen einer Kleinigkeit wieder hitzig zu werden.
Der Meister sagt in der Erklärung des Fa auf der Fa-Konferenz im Westen der USA zur Zeit des chinesischen Laternenfestes 2003 (15.02.2003): „Außer für die neuen Schüler hat der Meister seit dem 20. Juli 1999 keinerlei Pässe mehr für die persönliche Kultivierung eingerichtet, denn eure persönliche Kultivierung ist komplett in Richtung der Erlösung aller Wesen und der Fa-Bestätigung umgeschlagen.” Wenn der Meister keine Pässe mehr für die persönliche Kultivierung eingerichtet hat, dann kam die Störung seitens meines Mannes bestimmt durch meine Lücke, die von den Bösen ausgenutzt wurde, um mich zu sabotieren.

Ich fing an, aufrichtige Gedanken auszusenden, aber mein Mann blieb unverändert. Nach der Erkenntnis, dass mein Zustand nicht in Ordnung war, fing ich an, nach Innen zu suchen. Ich schaute mich genauer an und fordert mich dem Maßstab des Fa entsprechend und berichtigte mich selbst. Nun verhalte ich mich nicht mehr wie früher, dass ich nur ans Fa-Lernen denke und mich um nichts andere kümmere. Ich redete mit meinem Mann über seine Arbeit und sagte ihm mit der Logik eines gewöhnlichen Menschen, dass die Aufregung seiner Gesundheit schade, er solle sich beherrschen lernen und an seine Gesundheit denken. Ich frage oft nach seinem Wohlbefinden und streite nicht mehr mit ihm.

Mit der barmherzigen Hilfe des Meisters habe ich endlich begriffen, wo ich falsch liege. Meine Schuldgefühle ihm gegenüber, keine Arbeit mehr zu haben, war falsch. Ich habe nichts Falsches getan, denn Dafa zu kultivieren ist mein Recht, Wahres zu sagen ist der Maßstab für einen Menschen, nach Peking zu gehen ist mein gutes Recht. Das Petitionsamt ist ein Amt für Gerechtigkeit, ein Amt für das Volk, appellieren ist gesetzlich erlaubt, ich habe nichts Widerrechtliches getan. Ich bin nach Peking gegangen, habe dort die Wahrheit gesagt und bin wieder zurückgegangen, um weiterhin ein normales Leben zu führen, aber das Böse lässt mich nicht die Wahrheit sagen und die Arbeitslosigkeit ist mir aufgezwungen worden. Dafa-Jünger trauen sich, die Wahrheit zu sagen, sie lassen Ruhm, Reichtum, Gefühle los und bestätigen die Großartigkeit von Dafa, sie hätten die Würdigung der gewöhnlichen Menschen verdient. Mein Mann hätte mich nicht so behandeln dürfen! Ich stellte meine Grundhaltung wieder richtig und fing an, meinem Mann die Wahrheit zu erklären. Danach sah ich die Veränderung bei ihm.

Die Fa-Bestätigungs-Arbeit konnte ich nur machen, während mein Mann bei der Arbeit war. War er zu Hause, traute ich mich nicht, aus dem Haus zu gehen. Ich hatte immer diese Gesinnung: Er lässt mich nicht ausgehen, wegen der Verfolgung achtete er noch strenger darauf, die Einkäufe brauche ich nicht machen, so habe ich tatsächlich keinen Grund, oft auszugehen! Durch die Fesseln der menschlichen Gesinnung konnte ich manche wichtige Sachen nicht erledigen und machte mir deshalb Sorgen.

Einmal sagte eine Mitpraktizierende zu mir, wenn wir dich brauchen kommst du nicht heraus, gehst du damit nicht den arrangierten Weg der alten Mächte? Das erschrak mich. Ja, ich dachte, mein Mann achtet so streng darauf, dass ich nicht ausgehe und um ihn nicht zu ärgern, bleibe ich zu Hause. War dieser Gedanke nicht tatsächlich im Sinne der Arrangements der alten Mächte? Ich mache doch die großartigste und heiligste Sache des Universums, alle Lebewesen sind für das Fa gekommen, mein Mann hat so große Schicksalsverbindung mit mir, seine klare Seite würde mich unterstützen, aber durch meine Gesinnung, dass er streng auf mich aufpasst, wurde er vom Bösen kontrolliert, um mich damit zu stören, ich habe somit ihm geschadet! Ich sollte ihm doch helfen.

Seitdem sende ich aufrichtige Gedanken aus, wenn ich ihn sehe und beseitige alle bei der Fa-Berichtigung negativen, bösen Faktoren bei ihm, von der Oberfläche bis zum Ursprung seines Lebens. Ich muss genügend Zeit haben, um das Fa zu bestätigen und dulde die böse Störung und Sabotage nicht. Als ich meinen Standpunkt richtig gestellt habe, veränderte sich mein Mann tatsächlich auch, er ist freundlicher geworden und schaut nicht mehr so streng wie früher nach mir, ich kann im Grunde das machen, was ich machen möchte. So habe ich auch entdeckt, wenn er von den bösen Faktoren kontrolliert wird, ist das meistens durch meinen Eigensinn verursacht, so suche ich nach Innen, berichtigte mich dann und beseitige das Böse. Wenn ich dem Lehrer bei der Fa-Berichtigung helfe, die Lebewesen zu erretten und die persönliche Kultivierung gut mache, verändert sich die Umgebung um mich herum auch zum Guten, mein Herzenszustand verändert meine Umgebung.

Durch diesen Prozess habe ich meine Eigensinne gefunden: die Angst (Angst, dass er sich ärgert, wenn ich ausgehe), die Sorge (die Dafa-Arbeit gut zu machen), den Kampfgeist (mit ihm zu streiten, um Gleiches mit Gleichem zu vergelten). Als ich diese Eigensinne gefunden hatte, drängte ich sie zurück und beseitigte sie, wenn sie auftauchten. Jetzt kommen sie nur noch selten und ich kann sie zurückhalten, wenn sie kommen.

(Fortsetzung folgt)