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Die Eigensinne weiterhin beseitigen, die Anschauungen ändern

Erkenntnisse über das Jingwen vom Meister Je näher dem Ende, desto fleißiger vorankommen

3. November 2005 |   Von einem Dafa-Jünger im Festland Chinas

(Minghui.de) Der Meister erklärte in dem Jingwen „Je näher dem Ende, desto fleißiger vorankommen”

„Ist es für einen Kultivierenden, der auf dem Weg zur Gottheit ist so schwierig, diese Eigensinne der menschlichen Gesinnungen zu beseitigen und die Anschauungen zu ändern? Wenn ein Kultivierender nicht einmal so etwas loslassen möchte, wie kann es dann noch nach einem Kultivierenden aussehen?”

Ich fühle die grenzenlose Barmherzigkeit und Sorge des Meisters für die Jünger, die nicht fleißig vorankommen. Ich erkenne: Wenn man die menschlichen Eigensinne nicht beseitigt, die verdorbenen Anschauungen nicht ändert, zählt man nicht als Kultivierender.

Von der Oberfläche her gesehen, mache ich jeden Tag die drei Sachen. Habe aber erkannt, dass ich die drei Sachen nur als Aufgabe erledige. Im Herzen dachte ich, sowieso mache ich die drei Sachen schon. Ich dachte noch, dass ich nicht schlecht sei, und ich könne mit dem Meister zurückkehren. Ist das nicht selbstzufrieden? Ein Eigensinn, dass ich nach der Erleuchtung trachte? Wenn man die drei Sachen mit solchem Eigensinn macht, kann man es gut machen? Deswegen bin ich sehr müde gewesen während ich das Fa lernte. Als ich das Fa drei Stunden lernte, schlief ich kurz, lernte kurz, am Ende habe ich nichts gelernt.

Als ich erfuhr, dass wieder viele Mitpraktizierende verhaftet wurden, dachte ich nicht sofort daran, aufrichtige Gedanken auszusenden, um das Böse zu vernichten, um den Mitpraktizierenden zu helfen. Vielmehr dachte ich, dass ich mich gut kultiviere, die drei Sachen gut mache, dem Meister und Dafa vertraue, damit die Bösen keine Lücke bei mir finden um mich zu verfolgen. Nach diesen Gedanken erkannte ich plötzlich, dass ich nur aus Angst dem Meister und Dafa vertraute, um nicht verhaftet und verfolgt zu werden. Welch große Lücke und Eigensinn ist das, eine Widerspiegelung meines Eigensinns, ich versteckte meinen Eigensinn aus Angst. Ich betrachtete das Fa als meinen Schutz. Ich kultivierte mich fleißig nur um meiner Sicherheit willen. Ich wollte nur vom Fa etwas bekommen, aber nichts für Fa geben. So würde sich nicht mal ein guter Mensch verhalten, geschweige denn ein Dafa-Jünger während der Fa-Berichtigung! Gleichzeitig wusste ich auf meiner klaren Seite, dass Dafa-Jünger vorgeschichtliche Gelöbnisse abgelegt haben, nämlich das Fa zu bestätigen und die Lebewesen zu erretten. Sich gut zu kultivieren, die Lebewesen zu erretten, ist die Verantwortung der Dafa-Jünger.

Aber warum hatte ich noch die schmutzigen, egoistischen Eigensinne? Nachdem ich das Fa lernte und die Artikel von Mitpraktizierenden las, erkannte ich, dass die schlechten verdorbenen Gedanken und Anschauungen Lebewesen sind, sie sind konkrete Substanz. Wenn man sie nicht beseitigt, nutzen sie die Lücken aus, vergrößern die Lücken, um zu stören. Falls ich in ihrem Sinne handeln würde, gäbe ich ihnen nicht Energie und Macht um uns zu stören, die drei Sachen gut zu machen? Nein! Ich erkenne sie keinesfalls an! Ich muss sie klar erkennen, meine Eigensinne beseitigen, meine verdorbenen Anschauungen durch Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht ersetzen. Jeder Gedanke von mir soll Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht entsprechen. Jedes Verhalten und jeder Gedanke von mir muss den Maßstäben eines Dafa-Jüngers entsprechen.

Der Meister erklärte: „Wie kann man denn in dieser kurzen, großartigsten und ehrwürdigsten Zeit der Kultivierung bei der Fa-Bestätigung, die im Nu vorbei sein wird, nicht noch fleißiger vorankommen?” Die Zeit ist sehr begrenzt und dringend. Der Meister hat für uns schon viel ertragen. Wenn wir immer noch nicht fleißig vorankommen, wie können wir dem Meister und den Lebewesen, die auf die Errettung warten, ehrlich begegnen? Wie können wir die vorgeschichtlichen Gelöbnisse einhalten? Lasst uns zusammen fleißig vorankommen, die drei Sachen gut machen, keinen abwegigen Weg gehen!