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Dafa-Praktizierende reichen eine Klage gegen die Angreifer in Argentinien ein (Fotos)

23. Dezember 2005

(Minghui.de) Am 14. Dezember, während die Falun Dafa-Praktizierenden einen friedlichen Protest gegen den Besuch des chinesischen Beamten Luo Gan vor dem argentinischen Kongress abhielten, wurden sie von Schlägern, angeheuert von der chinesischen Botschaft, angegriffen. Die Angreifer rissen auch die Spruchbänder der Praktizierenden und die Schautafeln zur Klärung der wahren Tatsachen nieder. Als der Vorfall passierte, stand die argentinische Polizei daneben und ergriff keine Maßnahme, um den Gewaltakt zu beenden. Am 16. Dezember beauftragten die angegriffenen Praktizierenden den Rechtsanwalt Alejandro Cowes, um die Angreifer und die Polizeibeamten zu verklagen, die sich weigerten, einzugreifen, um die Praktizierenden zu schützen.


Amnesty International Argentinien hält eine Pressekonferenz: Links: Pablo Marsal, Vorsitzender von AI; Mitte: Rechtsanwalt Alejandro Cowes; Rechts: eine Praktizierende

Schläger der KPC greifen Praktizierende in Argentinien an

Seit 1999 sind die Falun Gong-Praktizierenden im Festland Chinas brutal verfolgt worden. Luo Gan, ein Mitglied des ständigen Ausschusses des chinesischen kommunistischen Politbüros, ist einer der Haupttäter der Verfolgung. Am 13. Dezember 2005, während Luo Gan Argentinien besuchte, reichten Falun Gong-Praktizierende in Argentinien im Interesse von allen Falun Gong-Praktizierenden, die Verfolgung in China erlitten haben, eine Klage beim Bundesgericht gegen Luo ein und klagten ihn der Verbrechensausübung des Völkermordes und der Folterung während der Verfolgungskampagne gegen Falun Gong an. Schon am nächsten Tag wurden die Praktizierenden außerhalb des argentinischen Kongresses von Schlägern, angeheuert von der chinesischen Botschaft, angegriffen.


Während des Besuches von Luo Gan in Argentinien schickte die chinesische Botschaft am 14. Dezember Schläger, um die Praktizierenden, die gegen die Verfolgung protestierten, anzugreifen. Sie trugen weiße oder rote Kleidung mit grünen Etiketten (Foto von Carlos Carbone )

Als der Angriff passierte, war Luo Gan gerade dabei, zum Kongress zu gehen und sich mit dem argentinischen Vizepräsidenten zu treffen. Die Praktizierenden zeigten Spruchbänder, um gegen die Verfolgung zu protestieren und besonders gegen die Verbrechen von Luo. Sie verteilten auch Informationen über die Klage gegen Luo und über die Beweise von den Verbrechen Luos an die Mitglieder des Kongresses. Auf einmal kamen chinesische Männer und rissen gewaltsam die Spruchbänder, die Informationsbroschüren mit der Aufklärung der Wahrheit und persönliche Sachen der Praktizierenden weg. Ebenso griffen sie die Praktizierenden genau vor den Medien wild an. Einige Argentinier versuchten den Gewaltakt zu beenden; sie wurden jedoch ebenfalls angegriffen und verletzt.


Einige Argentinier versuchten den Angriff zu beenden und wurden ebenso attackiert; manche wurden verletzt. (Foto: Carlos Carbone)

Erstaunlicherweise ergriffen die Polizeibeamten keine Maßnahmen, um den Gewaltakt zu stoppen. Angeblich wurden sie von höheren Beamten beauftragt, die Angriffe nicht zu stoppen.

Während die chinesische Botschaft in Argentinien und die Angreifer die direkten Täter des Angriffes waren, war der Hauptübeltäter hinter den Kulissen Luo Gan.

Luo Gan plante, entwickelte und wies als Sekretär des Ausschusses für politische und gesetzgebende Angelegenheiten des Zentralausschusses der Kommunistischen Partei Chinas (KPC) und als Leiter des Büros 610 direkt die Verfolgung von Falun Gong an. Um persönliches politisches Kapital zu gewinnen, ermordete er willkürlich Falun Gong-Praktizierende, implizierte, nötigte und bedrohte Millionen von Familien und verursachte unzählige Familientragödien und falsche Verhaftungen. Er manipulierte das politische und gerichtliche System und machte Gebrauch von der Propagandamaschinerie des Landes, um Lügen in der Welt zu verbreiten, um die Falun Gong-Kultivierenden zu deformieren und zu verteufeln und um damit die Öffentlichkeit zu täuschen. Ebenso verhaftete er Falun Gong-Praktizierende und nahm sie in großem Ausmaß im ganzen Land mutwillig in Gewahrsam, um sie unmenschlich und rücksichtslos zu verfolgen.

Nachdem Jiang Zemin zurückgetreten war, fuhr Luo Gan damit fort, die Verfolgung von Falun Gong voranzutreiben, um die neuen Führer zu zwingen, die Verantwortung zu übernehmen. Dieses Jahr wies er eine neue Runde der Verhaftungen von Falun Gong-Praktizierenden an, was zu häufiger Folter und Todesfällen führte. Viele extrem verabscheuungswürdige Fälle ereigneten sich. Zusätzlich bringt er, wohin er auch geht, Verfolgung und Ungerechtigkeit mit.

Amnesty International unterstützt Falun Gong

Zunächst herrschte bei den argentinischen Medien einige Verwirrung über diesen Vorfall. Manche berichteten, dass der Angriff ein Kampf zwischen zwei Gruppen von Chinesen war, die verschiedene Meinungen hatten. Bezüglich dieser Verwirrung hielt Amnesty International am 16. Dezember eine Pressekonferenz ab, um die Tatsachen des Vorfalls zu klären. Der Vertreter von AI sagte, dass AI die Tatsache, dass ein des Völkermordes schuldiger Krimineller nach Argentinien komme und Schläger beauftrage, um Dafa-Praktizierende anzugreifen, nicht tolerieren könne. Einen Augenzeugen anführend sagte ein Sprecher: „Das ist Argentinien und nicht das kommunistische China.”

In einer auf der Pressekonferenz gemachten Aussage gab der Vorsitzende von AI Argentinien, Herr Pablo Marsal, bekannt: „Amnesty International hat immer schon Falun Gong unterstützt. Es ist nicht das erste Mal, dass diese Gruppe in unserem Land angegriffen wurde. Der jährliche Report von Amnesty International, der auf der ganzen Welt sehr bekannt ist, berichtet über die Menschenrechtsverletzungen in China gegen verschiedene spirituelle und soziale Gruppierungen. Der auffallendste Aspekt in unserem Land ist, dass wir zum zweiten Mal sehen, dass eine bestimmte, mit den Beamten der chinesischen Regierung in Verbindung stehende Gruppe, ungestraft auf argentinischem Territorium vor dem Nationalkongress angegriffen wird; eine friedvolle Gruppe, die auf der ganzen Welt als eine spirituelle Gruppe bekannt ist. Aus diesem Grund ist das völlig unfassbar.

Wir wollen wirklich, dass die argentinischen Beamten diesen Vorfall untersuchen. Dieser Vorfall hat viel Aufmerksamkeit von Menschenrechtsorganisationen auf sich gezogen.

Nach dem letzten Vorfall protestierte Falun Dafa bei der Polizei. Sie reichten Klage ein, welche nirgendwohin führte. Sie reichen nun eine andere Klage gegen diese Angreifer ein. Die Beamten eines anderen Landes verletzen unsere argentinische Souveränität in unserem Land. Das ist etwas, was nicht fortgesetzt werden darf. Natürlich ist es wahr, was in China passiert und offensichtlich hat die Verfolgung begonnen, sich in einem Land wie unserem auszubreiten; in Argentinien, welches stolz darauf ist, Menschenrechte zu schützen.”

Der verzweifelt Kampf der Täter wird ihren Zerfall nicht verhindern

Der Angriff auf Praktizierende in Argentinien und die Gewalt der Polizei in Thailand, beide angestiftet durch die KPC, machen die skrupellose Natur der KPC und ihren verzweifelten Kampf vor ihrem Zerfall deutlich. Der Strom der Geschichte hat die KPC jedoch „zwischen Ramme und Klotz” - gesteckt. Die Verschwörung der Verfolger der KPC, welche Luo Gan, Zeng Qinghong und andere einschließt, kann Falun Gong nicht mehr schaden. Im Gegenteil, alles was sie machen, lässt mehr Menschen die bösartige Natur der KPC bemerken und lässt sie die Partei verlassen.

Die Praktizierenden sagten, dass die Verfolgung der KPC von unschuldigen Chinesen, besonders die brutale Verfolgung von Falun Gong, von mehr und mehr Menschen der ganzen Welt bemerkt worden sei. Der unaufhaltsame Strom von Austritten aus der KPC deute an, dass die KPC zusammenbrechen werde. Die Praktizierenden hoffen, dass die argentinische Regierung die Menschenrechte und die Gerechtigkeit um ihrer eigenen Menschen willen, schützen werde und sich nicht von den Lügen der KPC verwirren lasse. Die Praktizierenden fordern die Regierung auf, die Angreifer für schuldig zu befinden und Nachforschungen über die Täter hinter den Kulissen anzustellen.

Angeblich haben die Praktizierenden die Angreifer wegen tätlichen Angriffs und verbalen Todesdrohungen angeklagt. Zur selben Zeit zeigten sie die Bundespolizei für die Nichterfüllung ihrer Verantwortung, Bürger zu schützen, an.