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Todesmeldungen! Vier Falun Gong Praktizierende aus Peking und der Provinz Hebei starben aufgrund der Verfolgung

21. April 2005

(Minghui.de)

Fall 1:
Frau Wang Haiying, 42 Jahre alt, kam aus dem Dorf Maying, welches zur Ortschaft Bulaotun, Gemeinde Miyun von Peking gehört. Seit Dezember 1997 praktizierte sie Falun Gong. Am 20. Juli 1999 begann die Verfolgung von Falun Gong Praktizierenden. Sie ging mehrmals zu verschiedenen Behörden, um der Regierung und anderen Menschen die wahren Umstände über Falun Gong zu erklären. Die Polizei belästigte sie oft und überwachte ihre Wohnung. Sie durfte nicht das Haus verlassen. Aufgrund dauerhafter Verfolgung starb sie im Januar 2004.

Fall 2:
Frau Zheng Zongying, 44 Jahre alt, wohnte im Dorf Maying, welches in der Ortschaft Xitiangezhuang, Gemeinde Miyun von Peking liegt. Bevor sie Falun Gong kennen gelernt hat, war sie schwer krank. Es bestand nur noch wenig Hoffnung. Im Jahr 1998 fing sie an, Falun Gong zu praktizieren. Dadurch wurde sie wieder gesund und fühlte sich körperlich erholt. Sowohl Haushalt als auch Arbeit auf dem Feld konnte sie wieder schaffen. Sie war sehr dankbar, dass Falun Gong ihr Hoffnung und Lebensmut geschenkt hatte. Als das Jiang Regime die Verfolgung von Falun Gong Praktizierenden initiierte, wollte sie sich bei der Regierung für Falun Gong einsetzen. Im Jahr 2001 ging sie nach Peking, um eine Petition einzureichen. Die Polizei nahm sie auf dem Platz des Himmlischen Friedens fest und brachte sie ins Untersuchungsgefängnis der Gemeinde Pinggu. Dort wurde sie mit verschiedenen Methoden misshandelt. An ihrem Körper waren überall Wunden. Nach der Freilassung verschlechterte sich ihre Gesundheit. Ende 2001 starb sie.

Fall 3:
Herr Liu Yu, 70 Jahre alt, kam aus der Gemeinde Chengguan, Kreis Pingquan der Provinz Hebei. Im Jahr 1996 hat er Falun Gong kennen gelernt, danach praktizierte er die Übungen täglich fleißig und las er die Bücher. Seine Krankheiten wurden geheilt. Er verbreitete gerne Falun Gong und organisierte in seiner Wohnung freiwillig gemeinsames Üben und Lesen für andere Leute. Im Jahr 2001 wurde er festgenommen und im Polizeigefängnis der Gemeinde Pingquan 100 Tage eingesperrt. Dort praktizierte er die Falun Gong Übungen weiter. Weil er den Polizisten nicht nachgab, wurde er sehr grausam gequält. Später zahlte seine Familie, damit er freigelassen wurde. Im November 2003 tauchte seine alte Krankheit wieder auf und er fiel in Ohnmacht. Seine Familie brachte ihn ins Krankenhaus, wo er dann verstarb.

Fall 4:
Frau Gong Baohua, 44 Jahre alt, wohnte im Dorf Qinjiadian, welches in der Gemeinde Dangba, Kreis Pingquan der Provinz Hebei liegt. Seit 1997 praktizierte sie Falun Gong. Als sie im August 2003 Infomaterialien über die Verfolgung von Falun Gong Übenden verteilte, wurde sie von der Polizeibehörde Shanggu des Kreises Chengde festgenommen und geschlagen. Man sperrte sie über zwei Monate im Untersuchungsgefängnis Chengde ein und zwang sie so genanntes Reuebekenntnis (1) zu schreiben. Nachdem die Polizei 7000 Yuan (2) von ihrer Familie erpresst hatte, wurde sie freigelassen. Später verlangte die Abteilung für Politik und Sicherheit dieser Polizeibehörde dreimal von ihr vorbeizukommen. Weil Frau Gong Angst hatte, wagte sie nicht hinzugehen. Ihr Mann übte auch Druck auf sie aus und verbot ihr, weiter Falun Gong zu üben. Sie stand unter großem Druck von beiden Seiten. Nach dem Hinweis von anderen Falun Gong Praktizierenden veröffentlichte sie im Sommer 2004 eine ernsthafte Erklärung, darin erklärte sie das Reuebekenntnis von ihr für ungültig. Im Juni 2004 erkrankte sie an Gallenkrebs. Für die Operation zahlte ihre Familie über 20000 Yuan. Danach bekam sie wieder einen Rückfall. Am Vormittag am 14. April 2005 starb sie.


(1) Mit dieser Erklärung werden Praktizierende gezwungen zuzugeben, dass sie das Praktizieren von Falun Gong bereuen, versprechen Falun Gong aufzugeben und sich nie wieder mit anderen Praktizierenden abgeben oder nach Peking zum Appellieren für Falun Gong gehen.

(2) Yuan ist die chinesische Währungseinheit. Das durchschnittliche Monatseinkommen eines Stadtarbeiters in China beträgt ca. 500 Yuan.