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Todesmeldungen! Weitere 39 Falun Gong Übende aus China wurden Opfer der Verfolgung

12. Mai 2005

(Minghui.de) Laut neuester Nachrichten kamen weitere 39 Falun Gong Übende während der Verfolgung ums Leben. Davon sind 2 Übende aus der Stadt Peking, 5 aus der Provinz Guangdong, 9 aus der Provinz Hebei, 8 aus der Provinz Jilin, 4 aus der Provinz Shandong, 3 aus der Provinz Heilongjiang, 2 aus der Provinz Hubei, 2 aus der Provinz Sichuan, und jeweils 1 aus der Stadt Tianjin, Provinz Liaoning, Provinz Jiangxi, und Provinz Guizhou.


3 Falun Gong Übende aus Peking und Tianjin

Frau Wang Huilan, über 60, kam aus dem Dorf Jinzhanxicun des Bezirks Chaoyang, Stadt Peking. Früher hatte Frau Wang mehrere Krankheiten wie z.B. Bluthochdruck, eine Herzkrankheit usw., so dass sie nicht gut für sich sorgen konnte. Nach dem Üben von Falun Gong verschwanden alle ihre Krankheiten. Nach dem 25.04.1999 wurde Frau Wang mehrmals von Li Chunyan, Vizesekretärin der KP des Dorfes und Vizeleiterin des „Büro 610” (1) des Dorfes, und Wang Shijiang, Leiter der Abteilung für Sicherheit des Dorfes, belästigt. Sie drohten Frau Wang, wenn sie noch weiter Falun Gong praktizieren würde, würden alle ihre finanziellen Quellen gestoppt werden. Sie würden den Sohn von Frau Wang daran hindern, ihr Geld zu geben, und die Sozialhilfe von Frau Wang einzustellen. Dadurch wurde Frau Wang physisch und geistig schwer geschadet, was dazu führte, dass ihre alten Krankheiten wieder auftauchten. Am 23.Januar 2001 starb sie.

Herr Zhang Guicheng, 49, wohnte im Dorf Jinzhanxicun des Bezirks Chaoyang, Stadt Peking. Seit dem Üben von Falun Gong in 1998 erfuhr er deutliche Veränderungen körperlich wie auch geistig. Nach dem 25.04.1999 unterstützte er voll und ganz, dass seine Frau sich dafür einsetzte, Menschen über die wahren Umstände von Falun Gong und die Verfolgung in China aufzuklären. Die Familie wurde mehrmals belästigt und verfolgt. Seine Frau sah sich gezwungen, in die Obdachlosigkeit zu fliehen. Zu einer späteren Zeit wurde sie festgenommen und zu drei Jahren Arbeitslager verurteilt. Während der Zeit trug Herr Zhang allein jeglichen Drucke von allen Seiten. Am Nachmittag des 27.11.2004, als er den Mitmenschen die wahren Umstände über die Verfolgung von Falun Gong erklären wollte, fühlte er sich plötzlich unwohl. Zwei Stunde später starb er.

Frau Liu Sulan, 74, kam aus dem Dorf Xiaotian, Gemeinde Baigutun, Bezirk Wuqing, Stadt Tianjin. Sie litt früher an einer Herzkrankheit und Harnblasenkrebs. Nach dem Üben von Falun Gong Anfang 1998 verschwanden alle ihre Krankheiten. Nachdem das Jiang' Regime von 1999 an Falun Gong verfolgte, verlor die alte Dame die Umgebung zum Üben, dadurch kamen ihre alten Krankheiten wieder zurück, ihre Augen wurden fast blind. Als sie sich im August 2000 wegen ihres Krankheitszustandes in Lebensgefahr befand, begann sie unter der Hilfe von ihren Kindern, die auch mitpraktizierten, erneut Falun Gong zu üben. Nach 4 Tagen erholte sich der Körper von Frau Liu wieder auf wundervolle Weise. Sie ging zu ihren Bekannten im Dorf und erzählte, wie kraftvoll sich Dafa bei ihrem Körper zeigte und wie Falun Gong verfolgt wird. Als sie 2001 bei der Familie ihrer Tochter in der Gemeinde Chengguan des Bezirks Wuqing wohnte, kamen Polizisten aus der Gemeindepolizeistation häufig in die Wohnung ihrer Tochter, um sie und ihre Tochter zu belästigen. Unter dem extrem schrecklichen Druck verschlechterte sich die körperliche Verfassung von der Alten Liu und sie wurde wieder krank. Sie starb im November 2001.


5 Falun Gong Übende aus der Provinz Guangdong

Herr Du Rongcheng, über 70, war pensionierter Beamter des Verkehrsamtes des Kreises Fengshun der Stadt Meizhou. Kurz nach dem Beginn der Verfolgung von Falun Gong wurde er unrechtmäßig ins Untersuchungsgefängnis des Kreises gesperrt. Er erlitt häufig unter den Belästigungen, Drohungen, Überwachungen und Geldstrafen der lokalen Polizisten, was ihm schwere Schäden körperlich und geistig zufügte und die Krankheiten auslöste, an deren Folgen er im Juni 2002 starb.

Herr Xu Daixing, über 70, war Direktor der Agrarbank des Kreises Fengshun, bevor er in die Rente ging. Nachdem die Verfolgung von Falun Gong anfing, sperrte man ihn im Untersuchungsgefängnis des Kreises ein. Er wurde häufig von Polizisten belästigt und bedroht und war wieder krank geworden. Er starb im Februar 2005.

Frau Lin Hai, geboren 1950, wohnte in der Stadt Guangzhou, Hauptstadt der Provinz Guangdong. Als sie 2003 Infomaterialien über die wahren Umstände von Falun Gong verteilte, wurde sie ins Untersuchungsgefängnis des Bezirks Dongshan der Stadt Guangzhou gesperrt. Später verurteilte man sie zu 3 Jahren Freiheitsstrafe und schickte sie ins Frauenarbeitslager Sanshui der Provinz Guangdong, wo man sie auch folterte. Im September 2004 wurde Frau Lin freigelassen, als große Teile ihres Körpers aufgrund von Folter eiterten. Einige Tage später nach der Freilassung kam sie ums Leben.

Herr Liang Shuguang, 80, war Falun Gong Übender aus der Stadt Maoming der Provinz Guangdong. Anfang 1997 fing er an Falun Gong zu üben. Vorher hatte er viele Krankheiten wie Nierensteine, Hyperostose (Wirbelsäulenerkrankung) und u.a. eine Lungenentzündung. Nach dem Üben wurde er wieder gesund und Harmonie kehrte in seine Familie ein. Nach dem Beginn der Verfolgung von Falun Gong am 20.07.1999 wurden seine Frau, seine Tochter, seine Schwiegertochter und Schwägerin wegen des Praktizierens vom „Büro 610” gesetzwidrig festgenommen. Herr Liang erlitt körperliche und geistige Qualen durch die Beamten; wie häufige Belästigung, Wohnungsdurchsuchung, Einsperrung, Festnahme, Geldstrafe und Bedrohung usw., was zu einem Rückfall seiner alten Krankheiten führte. Er starb am 08.04.2004.

Herr Liu Chuanqing, über 70, wohnte in der Stadt Huazhou, Provinz Guangdong. 1996 fing er an Falun Gong zu praktizieren. Als junger Mann war er Soldat gewesen und litt aufgrund von mehreren Kriegen an vielen Krankheiten und Verletzungen, die im Krankhaus als unheilbar beurteilt wurden. Nach dem Üben von Falun Gong war er wieder gesund geworden und musste keine Arzneitabletten mehr einnehmen. Nach dem Beginn der Verfolgung von Falun Gong im Juli 1999 kamen ständig Beamte zu ihm nach Hause, um ihn zu bedrohen, in Haft zu nehmen und zur „Gehirnwäsche” zu zwingen, dadurch wurde er körperlich und psychisch schwer angeschlagen und er erkrankte wieder an seinen alten Krankheiten. Er starb am 01.05.2001.


9 Falun Gong Übende aus der Provinz Hebei

Frau Liu Yuying, 57, wohnte im Dorf Xinyangtun, Kreis Wangquan. Polizisten nahmen bei der Wohnungsdurchsuchung Bücher über Falun Gong, Fotos vom Lehrer Li Hongzhi, einen Kassettenrecorder mit. Aufgrund der Verfolgung traten ihre alten Krankheiten wieder auf. Sie starb am 16.11.2004.

Frau Shi Xiuying, 51, arbeitete in der Kohlenmaschinenfabrik der Stadt Zhangjiakou. Seit 1994 praktizierte sie Falun Gong. Nach dem 25.04.1999 setzte sie sich immer wieder für die Rechte von Falun Gong Lernenden ein. Sie wurde durch Beamte der Polizeistation Beixincun mehrmals festgehalten, verhört und eingesperrt. Sie starb im Juli 2003.

Frau Zhang Shulan, 64, kam aus dem Kreis Xinglong, Provinz Hebei. Seit dem Jahr 1998 praktizierte sie Falun Gong und dadurch wurden die Krankheiten, die sie früher hatte, wie eine Herzkrankheit, Gallenblaseentzündung usw. geheilt. Am 20.07.1999 ging sie nach Peking um eine Petition für Falun Gong bei der Regierung einzureichen. Nach ihrer Heimkehr wurde ihr Haus von der Polizei durchsucht und sie wurde eingeschüchtert. Unter dem Druck hinderten auch ihre Kinder sie daran, dass sie weiter Falun Gong praktizierte. Im Jahr 2003 erlitt sie einen Rückfall ihrer alten Krankheiten und starb schließlich an den Folgen.

Herr Mu Zhenluan, 67, war aus der Stadt Dingzhou. Nach 1999 wurde seine Wohnung wegen seines Praktizierens von Falun Gong durchsucht und ihm wurde eine Geldstrafe durch das Komitee für Politik und Recht der KP auferlegt, er wurde lange Zeit verfolgt. Dadurch wurde er körperlich und geistig stark angeschlagen. Er starb im November 2003.

Frau Wang Kunyan, 64, kam ebenfalls aus Stadt Dingzhou. Im Juli 1999, auf dem Weg nach Peking für eine Petition für Falun Gong wurde sie von Polizisten zurückgebracht und ein Strafgeld wurde von ihr erpresst. Danach wurde sie noch mehrmals durch die Behörden der Gehirnwäsche unterworfen und mit Bedrohungen eingeschüchtert. Im April 2003 war sie krank und konnte nicht mehr für sich sorgen. Sie starb am 01.04.2005.

Frau Meng Xianlan, 79, kam aus der Stadt Langfang. Nach dem Üben von Falun Gong verschwanden alle ihre Krankheiten. Seit der Verfolgung von Falun Gong von 1999 an verlor sie ihre Umgebung zum Praktizieren und litt unter dem starken psychischen Druck. Sie kam im März 2003 ums Leben.

Frau Luo Guizhi, etwa 50, kam aus der Stadt Sanhe der Provinz Hebei. Früher war sie krank und wurde, nach dem Üben von Falun Gong seit dem Ende 1998, wieder gesund. Nach der Verfolgung von Falun Gong in 1999 existierte die Umgebung zum Üben nicht mehr, was einen Rückfall ihrer alten Krankheiten auslöste. Sie starb im Frühsommer 2000.

Herr Wang Qinsheng, 68, war aus der Stadt Qinhuangdao, Provinz Hebei. Im Mai 1996 fing er an, Falun Gong zu praktizieren. Kaum ein halbes Jahr später wurde er von allen Krankheiten befreit. Nachdem das Jiang' Regime angefangen hat Falun Gong zu verfolgen, wurde seine Frau wegen des Praktizierens mehrmals in Haft genommen und die Wohnung wurde durchsucht. Beamte des „Büro 610” und die Firma von seiner Frau kamen zu ihnen nach Hause und zwangen sie eine Garantie über das Nichtüben von Falun Gong zu schreiben, sonst würde sie zu einem „Gehirnwäschekurs” geschickt werden. Man belästigte sie häufig durch Anrufe und überwachte sie. Die Firma von Herrn Wang zwang ihn, auf Falun Gong zu verzichten, was ihn unter enormen psychischen Druck setzte. Er lebte unter großem Druck und dadurch wurde er wieder krank. Er starb im August 2004.

Frau Gu Yingwen kam aus dem Kreis Qinglong der Stadt Qinhuangdao. Früher litt sie an mehreren Krankheiten und bei ihr wurde im Krankhaus eine lebenslange Lähmung festgestellt. Seit dem Üben von Falun Gong in 1996 verschwanden alle Krankheiten und es tauchten viele Wunder bei ihrem Körper auf. Nach dem 20.07.1999 bekam sie die Belästigungen der Beamten der lokalen Regierung zu spüren, außerdem wurde ihre Mutter wegen einer Petition für Falun Gong in Peking festgenommen, geschlagen und sie musste u.a. ein Geldstrafe bezahlen. Infolge der psychischen Schocks und Bedrohungen traten ihre alten Krankheiten wieder auf. Sie starb am 09.02.2003.


8 Falun Gong Übende aus der Provinz Jilin

Frau Li Xianhui, 32, wohnte in dem Dorf Caojiagangzi der Gemeinde Binhe des Kreises Nong´an. Im Oktober 2000 ging sie nach Peking, um eine Petition für Falun Gong bei der Regierung einzureichen. Sie wurde von den Polizisten ins Heizuizi Zwangsarbeitslager gebracht, wo sie gefoltert wurde. In der Haftzeit erkrankte sie an Epilepsie, nach 3 Monaten ließ man sie nach Hause. Später wurde sie häufig von Polizisten belästigt und bedroht. Sie bekam eine Lungenkrankheit und starb am 12.03.2004.

Herr Zhang Hongyou, 79, wohnte in der Provinzhauptstadt Changchun. Seit dem Üben von Falun Gong in 1996 wurde er von langjährigen Krankheiten befreit. Kurz nach dem 20.07.1999 kamen Polizisten und das Nachbarschaftskomitee mehrmals zu ihm nach Hause und zwangen ihn, die Bücher von Falun Gong und seinen Personalausweis abzugeben. Am 20.03.2003 schleppten die Polizisten den Alten in die lokale Polizeistation und verhörten ihn unrechtmäßig einige Tage lang, zugleich durchsuchten sie die Wohnung von Herrn Zhang mehrmals. Die Polizisten bedrohten den Herrn Zhang und ließen nicht einmal seine Kinder zu ihm. Infolge der Einschüchterung kam die Herzkrankheit von Herrn Zhang wieder vor. Er starb am 07.05.2003.

Frau Lu Jinshun, 73, koreanische Minderheit, wohnte in der Stadt Jilin. 1997 begann sie Falun Gong zu üben und dadurch wurden alle ihre Krankheiten geheilt. Im Jahre 2000 ging sie zur Stadtregierung, um für Falun Gong zu appellieren, daraufhin wurde sie in die Polizeistation gebracht und anschließend zu dem sog. „Gehirnwäschekurs”. Infolge der Bedrohung war sie danach sehr krank. Sie starb am 27.01.2004.

Frau Chen Guangmei, 65, wohnte in der Gemeinde Wudaojiang, Stadt Tonghua. Nach dem Beginn der Verfolgung von Falun Gong in 1999 kamen die Mitarbeiter der Polizeistation und des Nachbarschaftskomitees häufig zu ihr nach Hause, um sie zu belästigen und zu bedrohen. Im Dezember 2004 durchsuchte die Polizei ihre Wohnung. Aufgrund der Verfolgung litt sie an Brustkrebs und starb am 29.03.2005.

Die Telefonnummer der Polizeistation der Gemeinde Wudaojiang: 0086-435-3732321

Frau Ning Guizhi, 80, war aus der Stadt Changchun. Nach dem Üben von Falun Gong wurden ihre vielen Krankheiten geheilt. Nach dem 20.07.1999 kamen die Polizisten zu ihr nach Hause und zwangen sie die Falun Gong Bücher abzugeben. Nach diesem Ereignis war sie krank und fühlte sich sogar schwer beim Gehen. Sie starb am 13.03.2005.

Frau Yu Fuqin, 58, wohnte in der Xinyang Strasse des Kreises Nong´an. Nach dem 20.07.1999 kamen Mitarbeiter des Nachbarschaftskomitees und Polizisten häufig zu ihr nach Hause, zwangen sie eine Garantie über das Nichtüben von Falun Gong zu unterschreiben. Infolge wiederholter Einschüchterungen bekam sie eine Gehirnblutung. Sie starb am 03.04. 2005.

Frau Cai Qinghua, 65, wohnte im Wohnviertel Erdaoqu der Stadt Changchun. Im Oktober 1999 fuhr sie nach Peking um sich für Falun Gong stark zu machen. Sie wurde deswegen mehrmals unrechtmäßig eingesperrt und zur „Umerziehung durch Arbeit” verurteilt. Zu Hause wurde sie häufig von der Polizei bedroht und eingeschüchtert, was sie körperlich und geistlich schwer verletzte. Sie starb Ende März 2005.

Frau Zheng Xuanguang, 51, kam aus der Stadt Yushu. Im Juli 1999 ging sie nach Peking, um einen Appell für Falun Gong einzureichen. Auf dem Weg nach Peking wurde sie von Polizisten aufgehalten. Aufgrund der Bedrohungen erlitt sie eine Gehirnblutung. Sie starb am 18.03.2003.


8 Falun Gong Übende aus den Provinzen Shandong, Liaoning und Heilongjiang

Herr Li Yanzhen, 60, wohnte im Dorf Xujiazhuang der Gemeinde Xinzhuang, Stadt Laiwu, Provinz Shandong. Früher litt er an einer schweren Zuckerkrankheit und war blind geworden. Durch das Üben von Falun Gong wurde seine Krankheit geheilt und er konnte wieder sehen. Nach dem 20.07.1999, unter dem Terrordruck der Polizeistation der Gemeinde gab er unter Gewalteinwirkung die Bücher von Falun Gong ab und schrieb gegen sein Gewissen eine Garantie über das Nichtüben von Falun Gong. Jedoch hörten die Polizisten nicht auf, ihn weiter zu verfolgen. Er wurde häufig belästigt, bedroht, überwacht und verfolgt. Später sah er sich gezwungen in die Obdachlosigkeit zu flüchten. Er erkrankte wieder an der Zuckerkrankheit und erblindete erneut. Er starb am 14.02.2004.

Herr Liu Xiaozhao, 35, kam aus dem Dorf Xiasanshan der Gemeinde Xinzhuang, Stadt Laiwu, Provinz Shandong. Am 20.07.1999 ging er wegen einer Petition für Falun Gong nach Peking. In der Stadt Jinan wurde er von Polizisten gestoppt. Der Polizist Hou Qingsan von der Gemeinde Polizeistation und andere Polizisten kamen mehrmals zu ihm nach Hause, um ihn zu belästigen und zu bedrohen. Im Winter 2000 brachen mehr als zehn Polizisten in die Wohnung von Herrn Liu ein und verhafteten ihn. Er trat gegen die Verfolgung in einen Hungerstreik. Unter der Terrorverfolgung starb er im März 2001.

Herr Zhang Jiqiang, etwa 30, kam aus dem Dorf Yaowangcun der Stadt Laiwu, Provinz Shandong. 2000 ging er nach Peking, um für Falun Gong zu appellieren. Er wurde daraufhin gesetzwidrig eingesperrt und starb im Jahre 2001.

Herr Liang Qiyuan, 93, wohnte in der Gemeinde Huashan der Stadt Jimo, Provinz Shandong. Nach dem 20.07.1999 wurden seine Kinder wegen des Praktizierens mehrmals festgenommen, sie mussten Geldstrafen bezahlen und die Wohnungen wurden durchsucht. In 2001 wurden zwei Töchter unrechtmäßig zu vier Jahren Gefängnis und drei Enkel zu drei Jahren „Umerziehung durch Arbeit” verurteilt. Infolge der andauernden Bedrohungen und des psychischen Drucks starb er am 14.07.2002.

Frau Shi Xiumei, 62, kam aus dem Dorf Guanli der Gemeinde Bayi des Bezirks Sujiatun, Stadt Shenyang, Provinz Liaoning. 1997 begann sie Falun Gong zu praktizieren. Dadurch verschwanden alle ihre Krankheiten, ihr Gesicht sah rosa aus und sie wurde netter. Seit der Verfolgung setzte sie sich dafür ein, den Mitmenschen die wahren Umstände über die Verfolgung von Falun Gong zu erklären. Der Direktor der lokalen Polizeistation und die Polizisten suchten sie mehrmals bei sich zu Hause auf, um sie zu belästigen und zu bedrohen, was zu einem Rückfall ihrer alten Krankheiten führte. Sie starb am 12.04.2005.

Herr Wu Jiahe, 63, war aus dem Dorf Taiping des Kreises Boli, Provinz Heilongjiang. Nach dem Praktizieren von Falun Gong in 1996 verschwanden allmählich seine Krankheiten, unter denen er langjährig gelitten hatte. Ungefähr am 12.11.1999 wurden seine zwei Töchter, ein Schwiegersohn von und seine ältere Nichte wegen des Praktizierens von Falun Gong unrechtmäßig eingesperrt. Die Polizisten und die Beamten zwangen Herrn Wu, eine Garantie über das Nichtüben von Falun Gong zu schreiben, er lehnte es ab. Die ständigen Belästigungen der Polizei und die Sorgen um die Familienangehörigen führten zu einem Rückfall seiner alten Krankheiten. Er starb am 29.12.1999.

Frau Jiang Shuqin, 66, wohnte im Dorf Taiping, Kreis Boli, Provinz Heilongjiang. Am 25.04.2001 verteilten ihre zwei Söhne, ihre ältere Tochter und eine ihrer Schwiegertöchter im Nachbardorf Infoblätter über die wahren Umstände von Falun Gong. Sie wurden deswegen angezeigt. Der ältere Sohn wurde festgenommen und hatte eine Geldstrafe von 20 000 Yuan zu verbüßen. Die ältere Tochter, der jüngere Sohn und die Schwiegertochter wurden gezwungen, in die Obdachlosigkeit zu fliehen. Zu Hause blieben nur Frau Jiang und die ältere Schwiegertochter mit 3 kleinen Kindern und sie lebten in schweren Verhältnissen. Die Polizisten bedrohten und zwangen Frau Jiang, den Verbleib ihrer Kinder preiszugeben. Einen halben Monat lang lauerte die Polizei in der Wohnung der Alten. Unter dem großen Druck starb Frau Jiang im Juni 2002.

Frau He Qiuping, 57, kam aus dem Kohlenbergwerk Yilan, Provinz Heilongjiang. Ende 1998 fing sie an Falun Gong zu üben. Im November 2000 ging sie nach Peking, um eine Petition für Falun Gong bei den Behörden einzureichen. Nach der Heimkehr wurde sie unrechtmäßig für einen halben Monat eingesperrt. Von ihr wurden noch mehrere Tausend Yuan erpresst. Die Mitarbeiter des „Büros 610” und der Arbeitgeber kamen ständig zu ihr nach Haus, um sie zu belästigen und die Wohnung zu durchsuchen. Wegen der andauernden Verfolgung erlitt sie im Oktober 2004 eine tödlich verlaufende Gehirnblutung.


6 Falun Gong Übende aus den Provinzen Jiangxi, Hubei, Sichuan und Guizhou

Herr Wan Niaogeng, 58, war aus der Gemeinde Dutou, Kreis Nanchang, Provinz Jiangxi. Nach dem Üben von Falun Gong war seine Gesundheit wesentlich verbessert. Seine Frau Yuan Chunying, geboren 1963, war behindert und fing auch an, Falun Gong zu praktizieren, als sie gesehen hatte, dass ihr Mann durch Falun Gong wieder gesund geworden war. Nach dem Beginn der Verfolgung von Falun Gong ging das Ehepaar zur Petition für Falun Gong und bestand standhaft auf das Praktizieren. Frau Yuan wurde insgesamt 6 Mal eingesperrt und hatte ein Bußgeld von 5600 Yuan (2) zu bezahlen. Herr Wan wurde zweimal in Haft genommen und zweimal der Gehirnwäsche unterzogen. Von ihm erpressten die Behörden 3000 Yuan. Im „Gehirnwäschekurs” wurde Herr Wan bis zum Bluterbrechen gefoltert. Er starb 27.01.2004.

Frau Chen Huiyuan, 62, wohnte im Bezirk Wuchang, Stadt Wuhan, Provinz Hubei. Sie erklärte ihren Mitmenschen oft die wahren Umstände der Verfolgung von Falun Gong und wurde deswegen mehrmals festgenommen. Ihr behinderter Mann wurde auch wegen des Praktizierens unrechtmäßig eingesperrt und verfolgt, was ihm körperlich und psychisch schwere Schäden zufügte. Er starb an einem Autofall. Ihre Tochter wurde ins Gefängnis gesteckt, weil sie Plakate über die wahren Umstände von Falun Gong in der Öffentlichkeit anklebte. Infolge der grausamen Verfolgung und des Schocks starb Frau Chen Huiyuan am 10.02.2005.

Herr Han Quanguan, 68, wohnte in der Stadt Wuhan, Provinz Hubei und war ein pensionierter Beamte. Nach dem 20.07.1999 kamen häufig Polizisten zu ihm nach Hause, sodass er nicht mehr praktizieren konnte. Sein Personalausweis wurde gewaltsam entwendet und beschlagnahmt. Seine Frau ging wegen einer Petition für Falun Gong nach Peking und wurde deswegen festgehalten und der „Gehirnwäsche” unterworfen. Unter dem starken psychischen Druck starb Herr Han am 15.10.2000.

Frau Lu Sufang, etwa 57, wohnte in dem Bezirk Yanjiang, Stadt Ziyang, Provinz Sichuan. 2000 ging sie nach Peking, um ein gerechtes Wort für Falun Gong bei der Regierung zu sprechen, wurde jedoch unrechtmäßig eingesperrt und mit einem Bußgeld bestraft. Unter langer Überwachung und Belästigung durch Polizisten wurde sie körperlich und geistlich stark verletzt. Frau Lu starb am 10.04.2005.

Herr Lan Yingzhou, 67, war ein pensionierter Spitzeningenieur eines Forschungsinstituts in der Stadt Chengdu, Provinz Sichuan. Die Leitung des Instituts und die Polizei belästigten und bedrohten ihn häufig, um ihn von Falun Gong abzubringen. Seine Frau wurde wegen einer Petition für Falun Gong im Jahr 2000 unrechtmäßig in Haft genommen. Unter dem großen Druck kamen die alten Krankheiten bei ihm wieder vor. Er starb am 19.11.2000.

Frau Lei Yanfen, 60, wohnte im Bezirk Baiyun der Stadt Guiyang, Provinz Guizhou. Früher litt sie an mehreren Krankheiten, die jedoch durch das Üben geheilt wurden. Im Frühling 2001 drangen Polizisten aus dem Bezirk Baiyun in ihre Wohnung ein und beschlagnahmten Infomaterialien über die Verfolgung von Falun Gong. Man sperrte sie für 15 Tage ein. Danach kamen die Mitarbeiter des Nachbarschaftskomitees mehrmals zu ihr nach Hause, um sie zu belästigen. Unter der extremen Terrorbedrohung des „Büro 610” kam sie am 02.04.2005 ums Leben.


(1) Das „Büro 610” ist ein staatliches Organ, das eigens für die systematische Verfolgung von Falun Gong geschaffen wurde. Es untersteht direkt dem Komitee für Politik und Recht des Zentralkomitees der KP Chinas und besitzt uneingeschränkte Vollmacht gegenüber allen Verwaltungsbehörden und Justizorganen.

(2) „Yuan” ist die chinesische Währungseinheit. Das durchschnittliche Monatseinkommen eines Stadtarbeiters in China beträgt ca. 500 Yuan.