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Drei Todesmeldungen! Drei Falun Gong Praktizierende aus der Stadt Lingyuan, Provinz Liaoning wurden Opfer der Verfolgung

25. Mai 2005 |   Ein Praktizierender aus der Stadt Lingyuan, Provinz Liaoning

(Minghui)

Fall 1: Meng Zhaochun (vermutlich männlich), 50 Jahre alt, kam aus dem Dorf Dadianzi, Gemeinde Hezi, des Kreises Sandao. Weil er trotz der Unterdrückung von Falun Gong weiterhin praktizierte, wurde er mehrmals von der örtlichen Polizei belästigt und verfolgt. Am 12. März 2002 nach dem Mondkalender zwang die Polizei ihn, eine schriftliche Erklärung abzugeben, dass er Falun Gong abschwört. An seelischer und körperlicher Qual starb Herr Meng Zhaochun am 16. März 2002.

Fall 2: Herr Li Zongzheng, 75 Jahre alt, wohnte bei dem Wohngebiet Guqiao, Dorf Nianfang, welches zu der Gemeinde Goumengzi, Stadt Lingyuan der Provinz Liaoning gehört. Im Jahr 1997 fing er an, Falun Gong zu praktizieren, dadurch wurden alle seine Krankheiten geheilt. Am 20. Juli 1999 (Anfang der Verfolgung) fuhr er nach Peking, um sich für Falun Gong einzusetzen. Daraufhin wurde er von der örtlichen Polizei gesetzwidrig eingesperrt. Die Polizei wollte in den Medien Falun Gong verleumden. Sie verlängerte seine Haftzeit, plünderte seine Wohnung, bedrohte ihn und erpresste Geld von ihm, um ihn zu zwingen, vor laufender Kamera, Falun Gong und seinen Begründer zu beschimpfen. Danach zahlte seine Familie eine Kaution und befreite ihn dadurch. Nach seiner Freilassung drangen die Parteikader seines Dorfes und seiner Gemeinde oft bei ihm ein und belästigten ihn. Er konnte nicht wie früher in Ruhe die Falun Gong Bücher lesen und die Übungen praktizieren. Im Jahr 2003 druckte der Leiter des Büros 610 namens Pang Yujun einen so genannten „Umerziehungsausweis” und verlangte 5 Yuan dafür von jedem Falun Gong Praktizierenden der Gemeinde. Als er zu der Wohnung von Herrn Li Zongzheng ging und das Geld verlangte, versuchte Herr Li ihm die wahren Umstände der Verfolgung zu erklären. Pang Yujun hörte nicht darauf, was er erzählte, sondern bedrohte ihn, falls er das Geld nicht zahle, würde er zur Gehirnwäsche und ins Untersuchungsgefängnis gebracht. Herr Li hatte keine andere Wahl und zahlte den Betrag. Danach war er sehr niedergeschlagen und wurde apathisch. Im Juli 2003 starb er an Magenkrebs.

Fall 3: Herr Dong Rui, 66 Jahre alt, war Bauer vom Dorf Guozigou, der Gemeinde Kanzi, welche zu der Stadt Lingyuan, Provinz Liaoning gehört. Nachdem die örtliche Polizei seine Wohnung geplündert und ihn bedroht hatte, nahm er sich mit Gift das Leben.

Damals litt er an verschiedenen Krankheiten, Magenblutung, Rheuma und einer Erkrankung des Nervensystems. Obwohl er viel Medizin genommen hatte, half nichts. Er war schon ganz deprimiert. Jeden Tag klagte und seufzte er. Ein Tag war für ihn so lang wie ein Jahr. Glücklicherweise lernte er im Winter 1998 Falun Gong kennen. Durch das fleißige Praktizieren verbesserte sich seine Gesundheit wesentlich. Beim Arbeiten fühlte er sich nicht so erschöpft, sein Gesicht strahlte wieder und er war gut gelaunt und fröhlich. Alle sahen, dass er sich völlig verändert hatte. Er selber bestätigte auch, dass Falun Gong ihm alles gegeben habe.

Leider dauerte die glückliche Zeit nicht lange an. Am 20. Juli 1999 initiierte das Jiang Regime die wahnsinnige Verfolgung von Falun Gong. Jeder Praktizierende wurde davon betroffen. Den Parteikadern wurde eine Quote gesetzt, wie viele Praktizierende sie umerziehen müssten. Aus Angst wagte Herr Dong Rui nicht mehr weiter zu praktizieren. Nach kurzer Zeit erlitt er einen Rückfall seiner früheren Krankheiten. Danach fragte er wieder nach Medizin und guten Ärzten. Er hatte über 4000 Yuan für Heilmittel ausgegeben, alles taugte nichts. Kein Arzt konnte diagnostizieren, was er hatte. Aber er fühlte am ganzen Körper Schmerzen.

Am 10. Mai 2002 um ein Uhr nachmittags drang der Leiter der Polizeistation namens Zheng Yin mit einem Dutzend Leuten in seine Wohnung ein. Er war allein zu Hause. Die Polizei fragte ihn, ob er Falun Gong noch weiter praktiziere. An seiner Wand hing ein Flugblatt über die wahren Umstände der Verfolgung. Natürlich forschte die Polizei nach, woher er es hatte. Er antwortete, das habe er von der Straße aufgehoben. Zheng Yin glaubte ihm aber nicht und zwang ihn zu verraten, welche Praktizierenden es noch im Dorf gäbe. Falls er sich weigere, das Geheimnis preiszugeben, würde er festgenommen. Dabei durchsuchten sie seine Schränke und Schubladen. Über Falun Gong hatten sie nichts gefunden, entdeckten aber 150 Yuan. Sie wollten zumindest das Geld mitnehmen. Der Dorfsekretär meinte, das Geld dürfe man nicht stehlen. Seine zwei Söhne könnten ihnen Probleme bereiten, wenn sie zurückkämen. Also ließen sie es. Zheng Yin wollte eigentlich Herrn Dong abführen, aber der Dorfsekretär hatte dies verhindert. Am Ende schrie Zheng Yin Herrn Dong an: „Denke gut nach! Ich gebe dir drei Tage Bedenkzeit. Dann komme ich wieder, falls du nichts sagst, werden wir dich festnehmen.”

Seine Beine zitterten vor Schreck, sein Atem stockte, er konnte kein Wort herausbringen. Herr Dong Rui konnte weder essen noch schlafen. Zwei Tage nach diesem „Besuch”ging er zu seiner jüngeren Schwester nach Dashigou und erzählte ihr alles. Am frühen Morgen des dritten Tages, als sie aufstand, entdeckte sie, dass er sich mit Gift das Leben genommen hatte.