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Beamte der Stadtverwaltung von Pulandian in der Provinz Liaoning hatten sich verschworen, um Falun Gong fälschlicherweise die Schuld für die Selbstverbrennung zu geben

31. Mai 2005 |   Von Menschen aus Dalian, China

(Minghui.de)

Nachdem die Verfolgung von Falun Gong am 20. Juli 1999 begonnen hatte, gab es während der Amtszeit von Bo Xilai, der von 2001 bis 2004 Gouverneur der Provinz Liaoning war, einen Streit zwischen der Stadtverwaltung von Pulandian und den Einwohnern, von denen keiner ein Praktizierender war. Dabei ging es um die Zwangsumsiedlung von einigen Bürgern. Die Stadt Pulandian befindet sich im Bereich der Stadt Dalian in der Provinz Liaoning. Infolge dieser Auseinandersetzung ereignete sich ein tragischer Vorfall; ein Einwohner von Pulian mit Familiennamen Luo zündete sich aus Protest wegen der Zwangsumsiedlung selbst an. Die Stadtverwaltung von Pulandian sah sich mit einem öffentlichen Tumult konfrontiert, der nicht abflauen würde und so schrieb sie die Selbstverbrennung Falun Gong zu. Dies wurde unternommen, um zu vertuschen, dass bei der Zwangsumsiedlung gesetzwidrige Handlungsweisen der Verwaltung im Spiel waren und so, der Ärger der Leute in eine andere Richtung gelenkt werden sollte. Die Beamten benutzten diese angebliche Selbstverbrennung auch als Vorwand , die Verfolgung von Falun Gong eskalieren zu lassen.

Im Folgenden werden die Fakten über den Vorfall wiedergegeben, wie sie von Einwohnern Pulandians bestätigt werden, die über die wahre Situation im Bilde sind:

Yu Peihong, der ältere Bruder des ehemaligen Bürgermeisters der Stadt Pulandian ist Planer von Wohnsiedlungen. Er wollte etwas Land kaufen, auf dem sich Wohnanlagen befanden, um ein Projekt zu verwirklichen. Die Familien sollten die alte Wohnanlage verlassen, wobei sich drei Familien weigerten umgesiedelt zu werden, weil die Entschädigung unzumutbar war. Eines Tages erschienen gemeinsam Beamte der Polizeiabteilung, Verwaltungsbevollmächtigte und das Gericht (die drei Zweige des chinesischen Rechtssystems), um ihre Häuser niederzureißen.

Ein Bewohner mit Namen Luo (kein Dafa-Praktizierender) trug eine Flasche mit Benzin zum Dach des Hauses und sagte: „Wenn jemand wagt, mein Haus zu berühren, werde ich mich selbst mit Benzin verbrennen.” Viele Leute kamen, um zuzusehen, einschließlich des gesamten Personal der Rechtsabteilung, jedoch versuchten sie nicht, ihn daran zu hindern. Im Gegenteil, sie stachelten ihn auf, indem sie sagten: „ Wem willst du Angst machen! Wenn du dich traust, dich selbst zu verbrennen, zeig uns, wie du das machst!” Unter dem Druck derartig unverantwortlicher Schelte goss Luo Benzin über sich, zündete sich an und verbrannte sich selbst.

Niemand von der Polizeiabteilung, den Verwaltungsbevollmächtigten oder vom Gericht versuchte, das Feuer zu löschen. Als die Familie ihren geliebten Angehörigen sahen, der gerade in den Flammen umgekommen war, konnten sie nicht ruhig bleiben. Sie hängten den verbrannten Körper am Haus auf und ließen nicht zu, dass weder die öffentliche Sicherheit, der Verwaltungsbevollmächtigte noch die Angestellten der Rechtsabteilung ihn entfernten. Dutzende Familienangehöriger und Freunde Luos marschierten mit großen Schildern auf der Straße herum. Darauf stand: „Dieser Vorfall hätte nicht passieren dürfen!”

Die Aufregung wurde immer größer. Die Familie von Luo ging nach Peking, um zu appellieren. Daher befragte das Zentralkomitee der Partei den Gouverneur Bo Xilai. Bo Xilai sprach mit Yu Peihong, dem Bürgermeister der Stadt Pulandian. Yo Peihong sagte: „Es ist eine Falun Gong-Selbstverbrennung!” Dann ordnete er an, dass die Polizeiabteilung sich der Situation annehmen solle. Die Polizeiabteilung fand Luos älteren Bruder, der einmal für die Polizei gearbeitete hatte und dem später gekündigt worden war. Sie baten ihn, den Körper von dem Haus zu entfernen und eine beeidigte Erklärung zu unterschreiben, dass es sich hierbei um eine Falun Gong-Selbstverbrennung gehandelt habe. Sie erklärten ihm, dass er, wenn er dies täte, für seinen finanziellen Verlust unter anderem folgendermaßen entschädigt werden würde: Er würde seine Anstellung bei der Polizeiabteilung zurück erhalten und außerdem würden er und Luos Familie jeweils ein Haus bekommen und mehrere hunderttausend Yuan. Nachdem der ältere Bruder die Erklärung unterschrieben hatte, nahm er den Körper ab. Doch die Polizeiabteilung zahlte weder das Geld, noch stellten sie wie versprochen die Häuser zur Verfügung. Dann sendete die Stadtverwaltung von Pulandian über das örtliche TV, dass dieser Vorfall eine Falun Gong-Selbstverbrennung gewesen sei.

Doch die Leute vor Ort kennen alle die Wahrheit in dieser Sache. Sie wissen, dass es gelogen ist, zu sagen, dass die Selbstverbrennung irgendetwas mit Falun Gong zu tun habe.

2. Mai 2005