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Ein einziger Gedanke lässt erkennen, ob man ein göttliches oder ein menschliches Lebewesen ist.

12. Juli 2005 |   Von einem Praktizierenden vom Festland China

(Minghui.de)

„Was bedeutet, dass das Herz nicht aufrichtig ist? Das heißt, dass man sich immer wieder nicht als Praktizierenden betrachtet.” (Zhuan Falun, Lektion 6, Das Herz muss unbedingt aufrichtig sein)

Ich versteh das so, dass es nicht richtig ist, wenn man sich nur dann als einen Praktizierenden betrachtet, wenn man plötzlich auf Schwierigkeiten stößt. Viel besser ist es, sich in jeder Situation, in jedem Moment und an jedem Ort als einen Praktizierenden zu betrachten! Der Meister sagt im Zhuan Falun (Lektion 9, Erleuchtung):


„In Wirklichkeit gehört die Erleuchtung, die wir eben erklärt haben, zu dem Erkennen während der Kultivierung, und das steht gerade im Gegensatz zu dem Erkennen unter den
gewöhnlichen Menschen. Die Erleuchtung, die wir wirklich meinen, bezieht sich darauf, ob
wir während des Praktizierens das vom Meister erklärte Fa, das von einem daoistischen
Meister erklärte Dao und die Schwierigkeiten während der Kultivierung begreifen und
akzeptieren können, ob wir erkennen können, dass wir Kultivierende sind, ob wir uns während
der Kultivierung nach diesem Fa richten können.”

Alle Dafa-Praktizierenden kennen diese Worte. Obwohl es wirklich nicht leicht ist nach diesen Grundsätzen zu leben, wird es viel einfacher, wenn man seine Geisteshaltung ändert. Unterschiedliche Gedanken offenbaren den Unterschied zwischen einem göttlichen Lebewesen und einem Menschen.

Ich möchte die Erfahrungen von drei langjährigen Mitpraktizierenden berichten, vielleicht können sie als Hinweise für deine Kultivierung dienlich sein.

Ein langjähriger Praktizierender wurde einmal wegen seines hohen Blutdrucks von seinen Kindern ins Krankenhaus gebracht. Im Krankenhaus bestand er darauf, das Fa zu studieren, trotzdem musste er einen Monat lang im Krankenhaus bleiben. Wegen starker rektaler Blutungen musste er auch nach seiner Entlassung im Bett bleiben und er willigte ein, ein zweites Mal ins Krankenhaus zu gehen, weil er auch befürchtete, seinen menschlichen Körper zu verlieren. Da er die Prüfung nicht bestand, wurde er ein drittes Mal geprüft. Dieses Mal hatte er starke Bauchschmerzen und erbrach Blut. So las er wiederholt die Kapitel, die er während der letzten beiden Male im Krankenhaus gelernt hatte. Das dritte Mal ging er aber nicht ins Krankenhaus und lernte zu Hause beständig tagelang das Fa und sendete aufrichtige Gedanken aus. Es ergab sich, dass ich mit ihm das Fa studierten konnte. Zusammen studierten wir die Passage im Zhuan Falun (Lektion 9, Kultivierungswahnsinn) in der der Meister sagt,


„Du bist ein Kultivierender, wenn du dich aber immer für einen gewöhnlichen Menschen hältst und
meinst, dass du Krankheiten hast, wie kannst du dich dann noch kultivieren? Wenn die
Schwierigkeiten während unseres Praktizierens kommen, und du hältst dich aber immer noch
für einen gewöhnlichen Menschen, so sage ich, dass deine Xinxing in diesem Moment schon
auf die Ebene der gewöhnlichen Menschen gefallen ist. Zumindest bei dieser Frage bist du auf
die Ebene der gewöhnlichen Menschen gefallen.”


Ich sagte zu ihm: „Obwohl wir diese Worte oft gelesen haben, haben wir ihnen zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Barmherzigerweise zeigt uns der Meister wiederholt auf, dass unsere Xinxing auf das Niveau der normalen Menschen gesunken ist, wenn wir diese Sachen als Gesundheitsprobleme ansehen.” Der Mann sagte: „Das ist eine Angelegenheit an der man erkennen kann, in wie weit man dem Meister und dem Fa vertraut!” Dann ging dieser Praktizierende wieder auf die Toilette. Als er zurück kam sagte er: „Meine Bauchschmerzen sind verschwunden, und ich erbreche kein Blut mehr.” Ich sah auch, dass er aufrecht gehen konnte. Es funktioniert, wenn man aufrichtig vertraut.

Eine andere Person, ein Manager, behauptete, dass er Dafa nicht wegen der Krankheitsheilung praktiziere, weil er nämlich keine Krankheiten habe. Nur weil er Dafa großartig fände, habe er begonnen zu praktizieren. Eines Tages bekam er heftige Bauchschmerzen und musste immer wieder erbrechen, seine Familie machte sich deshalb große Sorgen. Schließlich wurde er so schwach, dass er fast nicht mehr sprechen konnte. Gegen seinen Willen brachte ihn die Familie ins Krankenhaus. Als er wieder zu Hause war, kamen nach ein paar Tagen die Krankheitssymptome wieder. Diesmal aber blieb er gegen den Willen seiner Freunde und seiner Familie zu Hause. Als ich davon hörte, besuchte ich ihn. Zusammen besprachen wir die Situation: Wenn es vom Meister eine arrangierte Karmabeseitigung wäre, dürfte sie seine Arbeit und die drei Dinge nicht beeinträchtigen, also muss es eine dämonische Störung sein. Da es sich also um eine dämonische Störung handelt, muss man bei sich selbst nachschauen und sich fragen: „Warum werde ich gestört?” Er sah bei sich selbst nach und sendete zusammen mit mir aufrichtige Gedanken aus, um das Böse zu vernichten. Allmählich wurde sein Körper wieder gesund. Als seine Krankheitssymptome später wieder auftauchten, studierte er in Ruhe das Fa. Als er zu einem bestimmten Absatz kam, erkannte er, dass er kein menschliches Wesen war, welches sich kultivierte, sondern ein göttliches Wesen, das nichts stören kann. In nicht einmal einer Minute nach diesen Gedanken wurde er komplett gesund. Von seinen Gefühlen überwältigt sagte er: „Ein einziger Gedanke kann bestimmen, ob man ein Mensch oder ein göttliches Wesen ist!”

Das nächste Beispiel betrifft meine Frau und mich. Wir praktizieren zusammen. Vor einigen Tagen hatte sie Bauchschmerzen und erbrach. Sie rollte sich vor Schmerzen im Bett umher. Sie suchte bei sich und sagte: „Heute habe ich grünen Pfeffer gegessen und ich habe mich auch nicht gut kultiviert.” Ich antwortete: „Ja, die Kultivierung ist ernsthaft, wir kultivieren Buddha!” Ich sagte ihr, dass sie in ihrer Xinxing (geistigen Haltung) das Problem suchen solle, während ich aufrichtige Gedanken aussende und ihr aus Zhuan Falun vorlese. Aber ihre Symptome kamen immer wieder. Obwohl unsere Kinder uns niemals krank sahen oder sahen, dass wir Tabletten nehmen mussten, rieten sie uns, doch ins Krankenhaus zu gehen, nachdem sie gesehen hatten, dass sich meine Frau im Bett vor Schmerzen hin- und herrollte. Sie blieb aufrichtig und lehnte ab. Später kniete sie im Bett und bettelte den Meister an, ihr zu helfen. Ich sagte: „ Du schaust immer noch nicht streng genug in dir selbst nach. Deine Entschlossenheit dich zu bessern ist noch nicht stark genug!” Ich las ihr Erfahrungsberichte von Mitpraktizierenden vor. Plötzlich erkannte sie: „Ich bin eine Dafa Praktizierende auf dem Weg zum Buddha. Die aufrichtigen Gedanken, die ich aussende, können alle Schwierigkeiten lösen!” Sofort nach diesen Worten wurde sie gesund. Als unsere Kinder zu uns nach Hause kamen, nachdem sie gehört hatten, wie schlecht es ihrer Mutter ging, war ihre Mutter so, als wäre nie etwas passiert. Unsere Kinder fanden auch, dass Dafa außergewöhnlich sei!

Der Meister sagt auf der „Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz 2002 in Philadelphia in den USA”:

„Ihr seid eben Gottheiten, ihr seid eben zukünftige Herren verschiedener Kosmen, auf wen hofft ihr? Alle Lebewesen hoffen auf euch! (Beifall) Es ist wirklich so.”

Auf Dafa vertrauen und sich selbst als Gottheit sehen, das macht eine Gottheit aus uns. Wenn man aber immer glaubt, dass man gesundheitliche Probleme hat, bleibt man immer ein gewöhnlicher Mensch.