In der Gruppe aufrichtige Gedanken aussenden, um einem Mitpraktizierenden zu helfen

(Minghui.de) Eines Tages erzählte mir der Praktizierende A, dass der Praktizierende B vor kurzem aus einem Arbeitslager entlassen worden sei. Der Praktizierende B war in einer schlechten körperlichen Verfassung und war auch geistig nicht klar. Einige Praktizierende, die in der Nähe wohnten, sandten schon seit geraumer Zeit aufrichtige Gedanken aus, trotzdem befand sich der Praktizierende immer noch in einem schlechten Zustand. Weil viele Gruppenmitglieder in der Nähe des Praktizierenden B wohnten, bat uns der Praktizierende A um Hilfe.

Wir erkannten, dass diese Situation die vollständige Zusammenarbeit der gesamten Gruppe benötigte, und jeder Praktizierende, der um das Aussenden von aufrichtigen Gedanken gebeten wurde, auch bedingungslos mithelfen sollte. Kurz vor 6:00 Uhr trafen sich fünf Praktizierende aus unserer Lesegruppe vor der Wohnung des Praktizierenden B. Als wir dort ankamen, fanden wir den Praktizierenden B seitlich auf seinem Bett liegend vor. Sein Gesicht war blass, sein Körper war ausgemergelt, seine Beine geschwollen und er hatte Fieber. Es war 17:55, die Zeit, um weltweit aufrichtige Gedanken auszusenden. Obwohl der Zustand des Praktizierenden ernst war, bestanden wir darauf, dass er sich aufsetzte, um mit uns aufrichtige Gedanken auszusenden. Einer der Praktizierenden gab sich große Mühe ihn aufzusetzen, und so gelang es ihm, mit uns aufrichtige Gedanken auszusenden.

Als wir die Hand beim Aussenden der aufrichtigen Gedanken aufrichteten, sah ich mit meinem Himmelsauge, dass die Haare des Praktizierenden B von einer schwarzen Substanz umhüllt waren. Als ich mir diese Substanz genauer ansah, bemerkte ich, dass sie aus lauter kleinen schwarzen Schlangen bestand, die aber sofort durch das aufrichtige Energiefeld unserer Gedanken beseitigt wurden. Gleichzeitig wurde der Haupturgeist des Praktizierenden B von bösartigen Geistern und morschen Gespenstern zerfetzt und zerrissen. Als aber die aufrichtigen Gedanken der Gruppe direkt auf ihn gerichtet wurden, kam sein Hauptbewusstsein sofort zu ihm zurück. Selbst in diesem menschlichen Raum war zu sehen, konnten wir an seinen Augen sehen, dass er wachsamer wurde.

Wir erkannten, dass der Praktizierende B zur Erlangung eines besseren Zustandes folgendes braucht: wir müssen in unserer persönlichen Kultivierung beständig vorankommen, wir müssen in der Gruppe mit unseren aufrichtigen Gedanken dem Mitpraktizierenden helfen, gegen die bösartigen alten Mächte anzukämpfen, aber trotzdem keinen Eigensinn auf Resultate bekommen, und auch den Wunsch vermeiden, dass sich diese Person durch unsere aufrichtigen Gedanken ändert.

Um 6:55 Uhr sandten wir wieder aufrichtige Gedanken aus. Diesmal fing der Körper des Praktizierenden kurz nachdem er sich aufgesetzt hatte, zu schwanken an; sein Atem wurde schnell und er bekam Atemnot. Ich beobachtete ihn während der ganzen Zeit und stellte fest, dass ich jeder Zelle in meinem Körper befehlen konnte, Gong auszusenden, um die morschen Gespenster zu vernichten. Ich beschloss, dass meine Augen dieselbe Fähigkeit besitzen sollten, und plötzlich schossen zwei scharfe Schwerter aus den Augen heraus und flogen geradewegs zu zwei schwarzen Schlangen, die sich hinter dem Praktizierenden B befanden und vernichteten diese. Sofort erholte sich sein Körper; er hörte auf, hin und her zu schaukeln und sein Atem wurde wieder ruhig.

Um 19:55 Uhr sendeten wir wieder aufrichtige Gedanken aus; ich erkannte eine unglaublich große Energie, die wir durch unsere aufrichtigen Gedanken in der Gruppe auslösten. Die Szene in anderen Räumen war großartig und das Gong, das unsere Körper ausstrahlten, war wunderschön.... Ich sah, dass unser Gong in anderen Dimensionen ein spezielles Aussehen hatte. Es sah wie ein Wasserfall aus, der sich über Felsen stürzte, sehr majestätisch, allmächtig und hell leuchtend; ich sah auch noch, dass so etwas wie ein Seidenbrokat den Praktizierenden B, der sich weit weg befand, wieder zurück trug. An dieser Stelle verschwand das Fieber des Praktizierenden B. Er fand einen MP3 Player mit den Lektionen vom Meister, und zudem auch noch einen Wecker, der auf die globalen Zeiten zum Aussenden der aufrichtigen Gedanken eingestellt war. An diesem Tag wurden wir Zeugen vom Jingwen:

„Die aufrichtigen Gesinnungen der Dafa-Schüler sind mächtig.”
(„Die aufrichtigen Gesinnungen der Dafa-Schüler sind mächtig.”, aus Essentielles für weitere Fortschritte II, 24.04.2001)

Als wir später unsere Erfahrungen austauschten, stellten wir fest, dass wir alle dasselbe erkannt hatten: dass wir dem Bösen nicht erlauben werden, unsere Mitpraktizierenden zu verfolgen; dass wir von ganzem Herzen glauben, dass unsere Mitpraktizierenden geheilt werden; dass wir die Gedanken des Vorwurfs, Jammerns oder den Eigensinn unserer Mitpraktizierenden ändern zu wollen, nicht zulassen; wir geben unser Selbst der Gruppe hin und passen auf unsere Mitpraktizierenden auf, so wie wir es auch für uns selbst tun würden.

Ich hatte Bedenken, diese Erfahrung nieder zu schreiben. Nachdem ich mit anderen Praktizierenden über meine Bedenken gesprochen hatte, kam ich zu der Erkenntnis, dass ich mich damit nur selbst schützen wollte. Wenn ich diese Hemmungen überwinden kann, könnte ich anderen Praktizierenden die Wichtigkeit über das Aussenden von aufrichtigen Gedanken nahe bringen, damit auch sie den Kultivierungsweg breiter und heller erkennen können. Natürlich ist das, was ich gesehen habe, durch meine Ebene und meinen Kultivierungszustand begrenzt.

Liebe Mitpraktizierenden, weist mich bitte barmherzig auf meine Unzulänglichkeiten hin.

26.Juli, 2005