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Zehn Foltermethoden, mit denen ich im Masanjia Zwangsarbeitslager gequält wurde

23. Oktober 2006

(Minghui.de) Ich bin aus der Provinz Liaoning und praktiziere Falun Dafa (oder auch Falun Gong). Ich wurde im August 2001 festgenommen und in eine Strafanstalt gebracht. Nachdem ich neun Tage lang einen Hungerstreik durchführte, um gegen die unrechtmäßige Behandlung zu protestieren, wurde ich freigelassen. Allerdings nur siebzehn Tage später wurde ich am 28. September erneut festgenommen. Einen Tag später, am 29. September brachten sie mich in das Masanjia Zwangarbeitslager. Gleich nach der Ankunft folterten sie mich vier Tage hintereinander. In den 28 Monaten meines Aufenthaltes setzten die Folterer über zehn verschiedene Foltermethoden ein, um mich zu quälen.

1. Meine beiden Arme wurden an einen kleinen Metallhocker gefesselt, so dass ich weder stehen noch mich bewegen konnte. 15 Tage lang wurde ich gezwungen so zu sitzen.

2. Die Hände wurden an die Heizung gefesselt. Die Heizung bestand aus fünf Heizkörpern. Zwischen dem 1. und 2. und zwischen dem 4. und 5. Heizkörper gab es jeweils einen Haken, der zum Fixieren der Heizung dient. Meine beiden Hände wurden jeweils an einen der Haken gefesselt, sodass ich
weder sitzen noch gerade stehen, sondern nur in einer gebeugten Position bleiben konnte. Nach einer Weile waren meine Arme schwarz angelaufen. Zwei Monate lang wurde ich auf diese Weise gequält.

3. Mit dem Rücken am Heizungskörper befestigt, durfte ich die ganze Nacht nicht schlafen. Die Wärter schlugen mich, sobald ich die Augen nur ein wenig schloss. Zwei Monate lang folterten sie mich auf diese Weise. Meine Beine wurden taub und meine Handgelenke waren bereits durch die Handschellen blutig gescheuert. Die Narben kann man immer noch sehen.

4. Die Hände werden an einem Heizungsrohr befestigt und man wird gezwungen auf einem kleinen Schemel zu sitzen. Die Beine haben nur begrenzten Platz. Nach einiger Zeit werden die Arme grün und blau, die Beine werden taub und schmerzen sehr. So musste ich mehrere Tage auf dem Schemel verharren. Später nahmen sie ihn weg und ich musste auf dem Betonboden sitzen.

5. Beide Hände und beide Füße werden an die Ecken eines Bettes gefesselt, so dass man alle Viere von sich streckt. Man kann sich nicht mehr bewegen und nicht einmal zur Toilette gehen. Nach einiger Zeit fängt der Körper an zu zittern. Ich wurde mehrer Tage auf diese Weise gefesselt.

6. Im Masanjia Arbeitslager befindet sich ein besonderer Raum, der extra der Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden dient. Darin befindet sich eine Bank mit einer kurzen Lehne. Man wird mit dem Rücken an die Lehne gefesselt, so dass man sich weder hinstellen noch hinlegen kann. Ich wurde für mehr als drei Monate in diesen Raum eingesperrt.

7. Mit beiden Armen wird man an einem Haken an die Heizungsrohre im Flur gefesselt. Der Haken ist so hoch befestigt, dass man auf Zehenspitzen stehen muss. Diese Folter hat man sich extra für Falun Gong-Praktizierende ausgedacht. Wenn die Folter über einige Zeit hinweg andauert, kann man es nur sehr schwer ertragen. Ich wurde eine Woche lang auf diese Weise gefoltert.

8. Mit einer nur sehr dünnen Hose bekleidet, wurde ich an ein Heizungsrohr im kältesten Flur gefesselt. Ich durfte nicht schlafen und musste auf dem eiskalten Beton sitzen, obwohl ich nur eine dünne Hose trug. Nach einiger Zeit verlor ich das Bewusstsein. 10 Tage lang folterten sie mich auf diese Weise.

9. „Back lock” - Innerhalb von 20 Minuten verursacht diese Position, bei der die Hände, eine über die Schulter kommend, die andere von unten, mit Handschellen auf den Rücken gefesselt werden, extreme Schmerzen. Der Nacken wird mit einem Seil mit den Füßen zusammen gefesselt, so dass man seinen Kopf nicht mehr heben kann. Der Körper ist für eine solche Haltung nicht geschaffen. Nach ca. 40 Min. schwitzte ich am ganzen Körper und im Herzen konnte ich es nicht länger ertragen. Sie nahmen mir die Fesseln ab, als ihnen bewusst wurde, dass ich sterben würde, wenn sie mich weiter so foltertn würden.

10. Fesseln mit Seilen. Die Polizisten fesselte meine Arme und gekreuzten Beine fest zusammen, dann banden sie meinen Kopf mit einem Handtuch an meinem Schoß fest, so dass ich den Kopf nicht mehr heben konnte. Sieben Stunden lang durfte ich nicht auf die Toilette gehen. Außerdem zerrissen die Polizisten die Falun Dafa-Bücher von Meister Li, sein Portrait und zwangen mich darauf zu sitzen. Dann zerrissen sie die Bücher in kleine Fetzen und schlugen damit in mein Gesicht und sagten immer wieder, „Nur für euch, ihr Falun Dafa-Praktizierenden!” Einer der Wärter stampfte auf meine überkreuzten Beine, trat gegen meinen Kopf und legte sich dann gemütlich neben mich hin, um zu sehen, wie ich litt. Nach sieben Stunden waren meine Beine schwarzblau angelaufen und ich konnte nicht mehr gehen. Der Schmerz war noch schlimmer, als wenn man mir die Knochen brechen würde. Nach diesen Folterungen war mein Körper vollkommen taub und ich konnte nicht mehr für mich selbst sorgen. Meine Mutter kam und kümmerte sich einen ganzen Monat lang um mich, bis ich allmählich wieder gesund wurde. Bis zum heutigen Tage sind meine Handgelenke und Beine immer noch betroffen.


Verantwortliche Personen:
Su Jing, Wang Naimin, Wang Xiaofeng und Huang Haiyan, Mitglieder der Benxi „Betreuungs- und Erziehungsgruppe”