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Die Kultivierungsgeschichte meiner Mutter

4. Oktober 2006 |   Von einem Praktizierenden aus Lanzhou, Bezirk Gansu

(Minghui.de) Meine Mutter wurde dieses Jahr 76 Jahre alt. In ihrer Jugend musste sie anstrengende Arbeit verrichten und wegen ihres Karmas erlitt sie viele Leiden. Meine Mutter hatte etliche körperliche Probleme, wie zum Beispiel Rheumatismus, Arthritis, Bluthochdruck, Herzbeschwerden, dazu kamen noch eine Gallenstein-Operation und Zahnschmerzen. Ich erinnere mich noch gut an meine Ängste in meiner Jugend, da ich immerzu befürchten musste, dass sie sich in einem lebensbedrohlichen Zustand befand. Sehr oft konnte ich deswegen nicht schlafen und weinte, wenn sie wieder krank wurde.

1. Als sie zu praktizieren anfing

Am ersten Sonntag im März 1995 borgte ich mir von einem Mitpraktizierenden eine Lehrkassette des Meisters aus. Die ganze Familie schaute sich die Kassette ein paar Mal an. Zu dieser Zeit war das Buch Zhuan Falun noch nicht im Handel, aber es gab ein Buch namens Falun Gong. Meine Mutter hatte nie die Schule besucht und konnte deswegen weder Nummern noch Schriftzeichen schreiben. Natürlich war sie auch nicht in der Lage, ein Buch zu lesen. Wie auch immer, nachdem wir alle an diesem Abend die Kassette ansahen, sah meine Mutter, als sie sich im Halbschlaf befand, den Fashen des Meisters in einer gelben Kasaya. Das ermutigte uns fünf Kinder, da wir gerade mit dem Praktizieren von Falun Dafa angefangen hatten.

Nachdem meine Mutter das Fa erhalten hatte, nahm sie keine Medikamente mehr ein. Sie glaubte dem Meister und dem Fa nämlich, dass durch das Praktizieren und dem Studium vom Fa ihr Körper gereinigt werden würde. Als sie eines Tages am Rand ihres Bettes die Meditationsübung machte, sah sie plötzlich eine Person, die so aussah wie sie selbst, auf ihrem Bett liegen. Eine Person, die sich in Meditation befand, nahm etwas, das wie Organe aussah, aus dem Brustkorb der Person, die auf dem Bett lag, heraus. Diese Dinge waren schwarz und hatten kleine Löcher, die wie Bienennester aussahen. Danach spürte meine Mutter, wie sich ihr Körper angenehm und leicht anfühlte; sie konnte sich nicht erinnern, so was schon erlebt zu haben. Später erkannte sie, dass der Meister ihren Körper gereinigt hatte und sie gleichzeitig ermutigte, mit dem Praktizieren fort zufahren.

2. Ein Hinweis des Meisters

Seit meine Mutter das Fa erhalten hatte, praktiziert und studiert sie es jeden Tag. Obwohl sie nicht fähig war das Buch zu lesen, hörte sie sich jeden Tag die Lektionen auf der Kassette an. Trotzdem war sie besorgt, weil sie die Bedeutung von bestimmten Wörtern nicht verstehen konnte. Das geschah speziell dann, wenn sie beim Fa-Studium den anderen zusah, wie diese das Buch lasen. Sie fühlte sich deswegen schlecht und sie dachte immerzu daran, endlich die Schriftzeichen zu lernen, um dann das Buch lesen zu können.

Als sich meine Mutter an einem Tag im November 2005 auf ihrem Bett mit geschlossenen Augen ausruhte, sah sie plötzlich das Buch Zhuan Falun vor sich, es öffnete sich von selbst. Die Schriftzeichen, die sich im Buch befanden, flogen direkt auf ihre Augen zu. Sie verstand, dass sie vom Meister einen Hinweis bekam, um das Lesen zu lernen. So fing sie an, lesen zu lernen. Nach einiger Zeit konnte sie folgende Schriftzeichen schreiben: „Schwer zu ertragen, ist zu ertragen, Unmögliches ist möglich.”(Li Hongzhi aus Zhuan Falun, 2. Übersetzung, Lektion 9, Menschen mit großer Grundbefähigung) Weil ihre Schrift nicht präzise ist (Die Schriftzeichen meiner Mutter ähneln Zeichnungen. Sie war gewohnt, für ihre Stickereien Blumen zu zeichnen.), gab ihr der Meister noch einen Hinweis. Sie sah den Meister in einer gelben Kasaya im Himmel fliegen. Einige Zeilen mit Wörtern erschienen hinter ihm. Die Schriftzeichen der ersten Zeilen waren in goldener Farbe, die folgenden Zeilen waren halb golden und halb dunkel. Meine Mutter verstand, dass ihre Schriftzeichen nicht korrekt geschrieben waren. Seit jener Zeit hörte sie mit dem Schreiben auf und konzentrierte sich, stattdessen das Buch Zhuan Falun zu lesen. Jetzt ist sie in der Lage, nicht nur Zhuan Falun zu lesen, sondern auch alle anderen Lektionen des Meisters. Manchmal konnte sie gewisse Wörter, die auch in anderen Schriften auftauchten, nicht erkennen.

3. Der Glaube an den Meister und das Fa

Eines Nachts im März 2004 dachte meine Mutter plötzlich, dass sie sterben würde und bat mich deshalb, ihr die Kleider, die sie vor langem für den Fall ihres Todes zusammengerichtet hatte, anzuziehen. Meine Mutter saß auf dem Bett und zitterte. Sie hatte sogar Probleme mit dem Sprechen. Ich bat meine Mutter, aufrichtige Gedanken auszusenden und sich wie eine Praktizierende mit klarem Verstand zu bemühen, die Kontrolle über ihren Körper zurückzugewinnen. Meine Mutter sagte: „Das nützt nichts. Jetzt ist es Zeit für mich zu gehen.” Daraufhin sagte mein Mann zu ihr: „Wie kannst du so sprechen! Die Körper der Praktizierenden werden gebraucht, um das Fa zu berichtigen, bis die Fa-Berichtigung in der Menschenwelt angekommen ist, deshalb darf man seinen Körper nicht so leicht aufgeben.” Als sie seine Worte hörte, beruhigte sie sich und auch das Zittern wurde schwächer. Die ganze Familie stand um sie herum und sendete aufrichtige Gedanken aus. Der Meister sagte:

Aber bei manchen ist die verbliebene Lebenszeit sehr begrenzt und reicht vielleicht nicht mehr aus; unser Falun Dafa kann dieses Problem lösen und den Vorgang des Praktizierens verkürzen. Gleichzeitig ist er auch ein Doppelkultivierungsweg von Körper und Geist, wenn du dich ständig kultivierst, wird dein Leben ständig verlängert; ständig kultivieren, ständig verlängern, für Menschen mit einer guten angeborenen Grundlage, aber hohem Alter wird dann die Zeit des Praktizierens ausreichen. Aber dafür gibt es eine Voraussetzung: Die verlängerte Lebenszeit, die über deinen vorherbestimmten, ursprünglichen Lebenslauf hinausgeht, ist dir nur zur Kultivierung gegeben; sobald deine Gedanken ein kleines bisschen vom rechten Weg abkommen, gerätst du in Lebensgefahr. (Zhuan Falun, 2.Übersetzung, 1.Lektion, Besonderheiten des Falun Dafa[8. Absatz])

Während dieser Zeit kamen viele Verwandte zu uns auf Besuch. Meine Mutter setzte sich mit ihnen zusammen und sprach mit ihnen über alltägliche Sachen; es sah ganz so aus, als ob sie die oben erwähnten Symptome überwunden hätte.

Im April dieses Jahres bekam meine Mutter einen starken Husten und konnte deswegen nicht gut schlafen. Sie vermochte auch nicht mehr durchzuatmen, wenn sie sich schlafen legte. Sie saß im Bett und hustete so stark, dass sie blau im Gesicht wurde. Sie konnte nichts außer Reisbrei essen und trank nur mehr Wasser. Als sich ihr Zustand nach einer Woche nicht verbesserte, stellte ich fest, dass sie schon eingesunkene Augen und schlaffe Gesichtsmuskeln hatte. Nun kam meine menschliche Gesinnung zum Vorschein. So dachte ich: „Meine Mutter ist schon alt, was soll ich machen, wenn ihr was passiert?” Aber sofort bemerkte ich, dass diese Gedanken falsch waren. Ich fing an, mit meiner Mutter aufrichtige Gedanken auszusenden, um das Böse, das sich hinter ihr verbarg, zu vernichten. Als meine Mutter später in den Spiegel schaute, war sie über ihr entstelltes Gesicht sehr entsetzt. Aber sofort begriff sie Folgendes: „Ich bin eine Praktizierende. Der Meister passt auf alles auf. Ich glaube an den Meister und an das Fa. Nichts kann mir passieren. Mein Gesicht ist nur eine Illusion an der Oberfläche.”

Der Meister sagte:

”Gutes oder Schlechtes entspringt einem einzigen Gedanken, ...” (Zhuan Falun, 2. Übersetzung, Lektion 4, „Die Xinxing erhöhen”)

Dieser aufrichtige Gedanke half meiner Mutter, diesen Test zu bestehen.

Zurzeit ruft die Clearwisdom Website auf, Erfahrungsberichte für „den Dritten Falun Dafa Kultivierungsaustausch vom Festland Chinas über das Internet ” zu senden. Obwohl wir auch in der Vergangenheit vorhatten, unsere Erfahrungen während der Kultivierung aufzuschreiben, kamen uns Störungen von außen dazwischen; auch Faulheit, menschliche Gesinnungen und andere Umstände hielten uns ab, unsere Artikel zu schreiben. Wir wurden von unseren Mitpraktizierenden aufgefordert, Artikel an die Clearwisdom Website zu schicken, und so schrieb ich das erste Mal in meinen elf Kultivierungsjahren die Kultivierungserfahrung meiner Mutter nieder. Später werden wir unsere eigenen Kultivierungserfahrungen zusammenfassen, um sie zum Zwecke des Austausches zu versenden. Jeder einzelne Praktizierende hat seine/ihre eigene glorreiche Vergangenheit in seiner/ihrer Kultivierung. Ich fordere andere Praktizierende auf, ihre Erfahrungen aufzuschreiben, um sie mit anderen Praktizierenden zu teilen und um damit das Dafa zu bestätigen.


(„Geschrieben für die dritte Falun Dafa Erfahrungsaustausch Konferenz vom Festland China im Internet ”)