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Wunderbare Erinnerungen an die Falun Dafa-Konferenz 1996 in Peking

14. Dezember 2006

(Minghui.de)

Der 2. November 1996 war der letzte Tag der internationalen Fa-Konferenz in Peking. Es war ein sonniger Tag. An diesem Abend war der Sonnenuntergang besonders schön. Die Praktizierenden formten kleine Gruppen und begannen, die Übungen zu lehren.

Um ca. 18.00 Uhr kam ein Mitarbeiter des Dafa-Vereins, der die Bewegungen eines Praktizierenden aus Übersee korrigierte und bat ihn um etwas Geduld. Nach einer Weile kam er mit einer überraschenden Nachricht zurück: "Der Lehrer ist gekommen, um uns zu sehen."

An diesem Abend aßen wir im vorderen und hinteren Raum eines Restaurants in der Nähe des Ditan Parks. Der vordere Raum war in Wirklichkeit der Konferenzsaal. Als ich erfuhr, dass der Meister kommt, ließ ich meine Essstäbchen fallen und rannte in den vorderen Raum. Ich konnte nicht anders, als den Meister zu sehen.

Der Meister bat alle, sich wieder zu setzen und fertig zu essen. Doch keiner setzte sich hin. Der Meister streckte seine Arme aus und machte eine Geste, wie wenn ein Elternteil einen Kinderkopf tätschelt und sagte: „Du musst zuerst zu Abend essen. Dann werde ich mit jedem sprechen.” Dann drehte sich der Meister um und ging in den hinteren Raum. Ich folgte dem Lehrer mit meiner Kamera in der Hand. Als ich wieder aus dem hinteren Raum zurück kam, setzte ich mich wieder hin. Der Meister schaute jeden an und riet uns immer noch, erst zu Abend zu essen. Er sah mich an seiner Seite stehen, umarmte mich und schenkte mir einen barmherzigen Blick. In diesem Moment fühlte ich mein ganzes Wesen, Körper und Geist in den Handflächen des Meisters zusammenschmelzen. Mir fiel nichts ein, was ich dem Meister sagen konnte. Ich konnte nur lächeln. Ein derartiges Glücksgefühl hatte ich noch nie zuvor erlebt.

Dann ging der Meister in den hinteren Raum. Ich ging zusammen mit anderen Praktizierenden, die auch Kameras hatten, nach draußen, um nach dem Meister zu schauen. Wir fanden den Meister an einer Mauer stehen, die den vorderen Raum vom hinteren trennte. Er wartete auf jeden, der sein Essen beendet hatte. Mitarbeiter des Dafa-Vereins baten uns, zuerst zu essen, so gingen wir nicht in die Nähe des Meisters; wir standen nur draußen und schauten auf ihn, in der Hoffnung Bilder machen zu können. Der Meister sah uns stehen und ging weg. Später erfuhren wir, dass der Meister gleich nach seinem langen Flug aus den USA nach Peking vom Flughafen zu uns gekommen war, um uns zu sehen. Der Meister nahm sich nicht einmal Zeit zum Essen. Als uns der Meister mit unseren Kameras sah, setzte er sich ins Auto. Wenn ich jetzt daran denke, füllen sich meine Augen mit Tränen und ich fühle mich so beschämt, weil ich keine Rücksicht auf den Meister genommen hatte.

Jetzt verstehe ich, dass der Meister für uns ein Beispiel ist, für uns ist er gekommen. Er ist immer besorgt um andere. Jedoch dachte ich in dieser Zeit nicht an andere. Dies ist auch etwas, an das ich mich genau erinnere.

Nach dem Essen arbeiteten wir zusammen, um aus dem Speisesaal einen Konferenzraum zu gestalten. Mitarbeiter des Dafa-Vereins baten uns, die vorderen Plätze für Praktizierende aus Übersee frei zu halten. Bald saßen alle und der Meister kam. Alle standen sofort auf und applaudierten dem Meister freudigen Herzens. Der Meister stoppte den Applaus und begann mit dem Unterricht. Damit die Schüler, die weit hinten saßen, den Meister auch deutlich sehen konnten, bat er einen Mitarbeiter, einen Stuhl auf den Tisch zu stellen. Dann setzte sich der Meister auf den Stuhl und lehrte uns das Fa.

Mitten im Unterricht erinnerte ein Mitarbeiter zum zweiten Mal daran, dass der Meister noch nichts zu Abend gegessen hätte und bat darum, dass der Meister die Lektion beenden möge, um Essen zu gehen. Der Meister lehnte höflich ab und führte den Unterricht fort. Er sagte, es würde in Zukunft keine solche Chance mehr geben, das Fa zu unterrichten. Zu dieser Zeit hatte ich zwiespältige Gefühle. Einerseits wollte ich, dass der Meister etwas aß, andererseits wünschte ich, dass der Meister mit dem Unterricht fortfuhr. Ich fühlte sogar, dass der Mitarbeiter ärgerlich war.

Nach dem Unterricht ging der Meister nach draußen, um den Praktizierenden die Hände zu schütteln. Ich wartete eine Zeit lang und dachte, den Praktizierenden eine Chance zu geben, dem Meister "Auf Wiedersehen" zu sagen. Dann hatte ich Angst, ich könnte die Gelegenheit verpassen, so ging ich nach vorne und schüttelte die Hände des Meisters.

Auf unserem Heimweg sprachen wir über die Szenen, als wir mit dem Meister zusammen waren und hatten große Glücksgefühle. Die folgenden Tage fühlte sich mein Geist leer und wundervoll an.

Zehn Jahre sind in einem Augenblick vergangen. Ich habe viele Leiden während meiner Kultivierung ertragen. Jeden Schritt, den ich gegangen bin, stand ich unter dem barmherzigen Schutz des Meisters. Wann immer ich Schwierigkeiten oder Gefahren gegenüber stand, dachte ich immer an die Erlebnisse, als ich den Meister traf und fühlte mich enorm stark. Ich wollte diesen Artikel schon mehrere Male schreiben, aber aus Eigensinn tat ich es bis heute nicht. Das Glück, das ich fühle, motiviert mich nicht nur, fleißiger zu sein, sondern ich möchte es auch mit allen teilen. Eigentlich ist jeder Praktizierende in den Händen des Meisters.