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Wie das Liaoning Frauengefängnis Falun Gong-Übende verfolgt und misshandelt

11. Februar 2006

(Minghui.de)

1. Falun Gong-Übende demütigen

Falun Gong-Übende müssen die Gefängnisregeln befolgen und sich dazu bekennen Gefangene zu sein. Wenn sie sich dem verweigerten, wurden sie von den Wachbeamten und Insassinnen getreten und gestoßen. Zudem wurde eine Falun Gong-Übende konstant von zwei Insassinnen bewacht. Die Bewachung wurde auch die „Druckkontrolle” genannt.

2. Belohnungen für die „Druckkontrollgruppe” gegen Beteiligung an der Gehirnwäsche gegen Falun Gong-Übende

Die Wachen suchten sich für die „Druckkontrollgruppe” Straftäterinnen aus, die darauf begierig waren eine Strafminderung zu bekommen. Die Beamten erlaubten sogar Strafverbrecher, die von den Wachbeamten angestiftet wurden, mit den Falun Gong-Übenden willkürlich umzugehen, wodurch sie als Gegenleistung für ihre Verbrechen an unschuldige Inhaftierte eine vorzeitig Entlassung versprochen bekamen. Das hing davon ab wie viele Falun Gong-Übende sie davon überzeugen konnten ihren Glauben an Falun Gong aufzugeben. Wenn die Umerziehungsquote nicht erreicht wurde, bekam die „Druckkontrollgruppe” keine Strafverminderung. Diese Methode wurde auch an die ausführenden Wachbeamten angewandt. Wenn die Gehirnwäsche nicht wirkte, wurden sie von ihren Posten degradiert oder versetzt.

Das ist der Grund warum Falun Gong-Übende unerbittlich 24 Stunden lang bewacht wurden, sich Anti-Falun Gong Propaganda anhören müssen, Sklavenarbeit verrichten müssen, als persönliche Dienerinnen arbeiten müssen usw. Die Übenden wurden sogar während der Toilettenpausen begleitet. Grundsätzlich durften die Übenden nirgendwo hingehen und durften erst recht keinen Kontakt mit anderen Übenden pflegen.

3. Prügel

Die Falun Gong-Übende Zhao Junfang in der Wache Nr.1 verweigerte die Gehirnwäsche und wurde daraufhin unter die Aufsicht von der Verbrecherin Zhu Yajing (sitzt wegen Mordes in Haft) und Zhang Yingchun gestellt. Diese schlugen sie in einem extra Raum grausam zusammen. Die Gefängnisbeamtinnen Sun Dexue und Xia Ru fürchteten sich davor, dass der Skandal in die Öffentlichkeit geraten könnte, so dass sie die zwei verantwortlichen Insassinnen, nach einer flüchtigen Bestrafung, zu einem anderen Ort brachten. In der neuen „Druckkontrollgruppe” gab es auch jemand namens Wang, die freundlich zu der Falun Gong-Übende Zhao Junfang war. Für ihre Menschlichkeit wurde die Strafe von Frau Wang nicht vermindert und die Falun Gong-Übende Zhao wurde weiteren Misshandlungen ausgesetzt.

4. Zwanggehirnwäsche

Falun Gong-Übende mussten in Gefangenschaft Videos anschauen und Bücher lesen, die Falun Gong verleumdeten. Danach mussten sie Kritikberichte schreiben, die Wörter enthalten mussten, die Falun Gong angriffen. Da die Insassen und Wachbeamten zum Ziel hatten Falun Gong Übende in die Knie zu zwingen, scheuten sie sich auch nicht davor Gewalt anzuwenden. So mussten die Übenden unter anderem außer zu den Mahlzeiten von 6:00 bis 23:00 Uhr stehen. Diese Foltermethode dauerte mehrere Tage hintereinander bis die Beine der Übenden stark angeschwollen waren. Wenn es den Verfolgern immer noch nicht genug war, ließen sie die Übenden noch zusätzlich hocken. Zudem musste eine standhafte Falun Gong-Übende die „drei Erklärungen” (1) unterschreiben. Wenn die Übende sich weigerte, musste sie im eiskalten Wetter am Abend im „Wasserkäfig” (2) oder in der Toilette stehen. Die Personen in der „Druckkontrollgruppe” wechselten sich dabei ab die Übenden zu bewachen und versuchten sie einer Gehirnwäsche zu unterziehen oder ihnen den Schlaf zu entziehen.

Um die Erfolgsquote bei der Gehirnwäsche zu sichern, wertete die Gefängnisverwaltung ihre „Fortschritte” über Tests aus, um zu schauen, wie erfolgreich sie dabei waren die Falun Gong-Übenden dazu zu nötigen ihren Glauben an Falun Gong aufzugeben. Diese Tests wurden per Zufall durchgeführt und beinhalteten einen monatlichen „Reflexionsbericht,” der mit den „Lernnotizen” der Übenden verglichen wurden.


5. Die Gefängnisregeln vortragen

Im Frauengefängnis gab es für die Falun Gong-Übenden keinen Ausweg aus dem körperlichen Trauma, den seelischen Qualen und den psychischen Terror. Die Übenden mussten die alten und neuen Gefängnisregeln aufsagen und Vergleiche zwischen den beiden anstellen. Wenn sie etwas übersahen, würden die Beamten die Sondervergütung der Wachbeamten und andere involvierten Personen einziehen, so dass diese wiederum die Übenden dafür verantwortlich machten und sie zur Strafe misshandelten.

6. Unmenschliche Verwaltungspraktiken

Gewöhnliche Insassinnen durften ihre Zelle in der Nacht zu jeder Zeit ohne Begleitung verlassen. Doch Falun Gong-Übende wurden von mindestens drei Aufseherinnen begleitet. Wenn eine Falun Gong-Übende in der Nacht auf Toilette musste und die anderen nicht wecken wollte, musste sie dafür büßen. Oft konnten die Mitglieder der „Druckkontrollgruppe” ihre Launen nicht in Grenzen halten und ließen ihren Frust und Ärger an den Übenden aus.

Anmerkungen:

(1) Praktizierende werden unter Gehirnwäsche und Folter gezwungen, diese Erklärungen als Bestätigung zu schreiben, dass sie ihren Glauben aufgegeben haben. Die „drei Erklärungen” hat sich das „Büro 610” ausgedacht und sie bestehen aus einem Reuebekenntnis, einer Garantieerklärung, niemals wieder Falun Gong zu praktizieren und dem Anfertigen einer Namens- und Adressliste aller Familienmitglieder, Freunde und Bekannter, die ebenfalls Praktizierende sind.

(2) Praktizierende werden nackt in einen in schmutzigem Wasser stehenden Eisenkäfig gesperrt. Viele kamen darin ums Leben.