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4. Österreichische Fa-Konferenz 2006: Der Prozess der Berichtigung meiner vorherbestimmten Beziehung mit meinem nicht-praktizierenden Ehemann

14. April 2006

(Minghui.de)

Grüße an den Meister, Grüße an die Mitpraktizierenden,

Seit dem Beginn meiner Kultivierung werde ich ständig mit Schwierigkeiten in meiner Beziehung zu meinem Ehemann konfrontiert. Dies scheint für mich der größte Konflikt, ein ständiges Hin und Her zu sein, und es ist eng verbunden mit einigen meiner am meisten versteckten und starrsinnigsten Eigensinne.

Die Schwierigkeiten fingen an, deutlich zu werden, als ich begann, in der Erklärung der wahren Umstände voranzuschreiten. Jedes Mal zu dieser Zeit, wenn er mir Probleme bereitete, versuchte ich es zu erdulden, indem ich ihm im Geiste sagte: „Komm doch, mach mir nur Schwierigkeiten, ich werde deine De nicht ablehnen.” Aber später wurde mir bewusst, dass dieses Verhalten nicht barmherzig war. Ich dachte: „Schließlich ist er mein Ehemann, wir leben zusammen. Wenn er viel De verliert und dadurch mehr Karma bekommt, werde ich trotzdem weiterhin mit ihm zusammenleben müssen und es wird wahrscheinlich noch schwieriger zwischen uns werden.” In dieser Art des Denkens waren aber immer noch Eigensinne versteckt. Dann machte ich mir übermäßige Sorgen um seinen Standpunkt und sein Schicksal. Wenn er irgendwelche verleumderischen Worte über Falun Dafa gesagt hätte, hätte es mein Herz sehr tief verletzt. Ich versuchte ihm, so gut wie ich konnte, die Wahrheit zu erklären, aber egal wie sehr ich es auch versuchte, schien es so, als wäre seine Haltung gegenüber der Kultivierung weiterhin negativ, von Angst erfüllt und misstrauisch. Manchmal hätte ich beinahe meine Geduld verloren, indem ich dachte, dass er ein hoffnungsloser Fall ist.

Da ich wusste, dass ich keine Störungen anerkennen sollte, konzentrierte ich mich sehr auf verschiedene Projekte zur Erklärung der wahren Umstände, während ich nebenbei noch ganztägig arbeitete. Mein Mann machte sich Sorgen, dass ich mich übernehmen würde, oder mit seinen Worten „mich selbst verlieren könnte”. Ich ignorierte seine Befürchtungen und betrachtete sie als Störung. Obwohl ich wusste, dass es sehr wichtig war, was ich tat, erkannte ich, dass meine Haltung nicht aufrichtig war.

Eines der Projekte, bei denen ich mitwirke, ist der Europäische Chor „Coming for You”. Vor zwei Jahren etwa schloss ich mich diesem Chor an. Dies war kurz nachdem ich den Auftritt, des Chores, bei der chinesischen Neujahrsgala in Paris 2004 gesehen hatte, und dabei zu Tränen gerührt war. Obwohl ich keine Ahnung hatte, ob ich singen oder auch nur einen Ton halten könnte, wollte ich einfach das Lied „Coming for You” lernen. Zu dieser Zeit habe ich nicht gedacht, dass ich mich eventuell dem Chor anschließen würde, weil ich zu sehr damit beschäftigt war, mein gewohntes Können zu nutzen, um die Wahrheit zu erklären. Ich hatte wenig, wenn überhaupt irgendwelche, Eigensinne auf das Singen, also begann ich ohne Absichten zu lernen. Nach einigen Proben und ein paar Auftritten wurde mir nach und nach bewusst, dass das Singen im Chor eine sehr schöne und würdevolle Möglichkeit war, den Menschen die Wahrheit über Falun Gong zu erklären. Das ist so, weil wir die Herzen der Menschen auf direkte und tiefgehende Weise erreichen können. Da der Chor dem Fa-Lernen immer Priorität gegeben hat, haben sich unsere Kultivierungsumgebung und unsere Proben immer mehr verbessert, nicht nur die Qualität unserer Stimmen, sondern auch unser Konzentrationsvermögen wurde besser. Im Großen und Ganzen werden wir als ein Körper immer harmonischer.

Während der chinesischen Neujahrsgala in New York 2006, als ich hinter der Bühne zu Mittag gegessen hatte, fragte mich unser Chorleiter plötzlich: „Hast du deinen Ehemann heute schon angerufen?” Ich war etwas erstaunt und antwortete: „Nein, habe ich nicht.” Dann, als ich ihn seufzen hörte und seinen überraschten und ziemlich tadelnden Ausdruck in seinem Gesicht sah, erwiderte ich eher beschämt: „Ich habe ihn nur letzten Samstag (Das war schon eine Woche her), als ich in New York ankam, angerufen.” Er machte mich freundlich darauf aufmerksam, dass ich meinen Ehemann nicht vernachlässigen sollte, weil er eine wichtige Person in meinem Leben ist. Nach der Aufführung wiederholte er, was er zu mir gesagt hatte, also sah ich ein, dass es wichtig sein musste. Ich wusste, dass mir der Meister einen Hinweis gegeben hatte und ich bin sehr dankbar dafür. Kurz darauf, als ich meinen Ehemann am Telefon anrief, war ich überrascht zu hören, wie glücklich er darüber war, dass ich ihn, wie er sagte:„endlich!” angerufen habe.

Ich erkannte, dass ich ein eigensinniges Gefühl der Hochstimmung in mir hatte, wenn ich mit dem Chor zusammen war. Ich war erstaunt, als mir der Chorleiter sagte, ich solle nicht so auf den Chor fixiert sein, dass ich alles rund um mich vergaß. Die Wahrheit in dieser Aussage machte mich betroffen. Ich hatte die Kultivierungsumgebung des Chors so wahrgenommen als befände ich mich in einem Tempel oder einem Kloster, abgeschnitten vom Rest der Gesellschaft, auch wenn wir nur einige Tage zum Proben zusammen waren. Der Meister sagt:

„In unserer Schule lassen wir dich selbst die Kultivierungsenergie durch Konflikte bekommen, deshalb sollen wir so weit wie möglich den gewöhnlichen Menschen entsprechen, und du musst nicht wirklich etwas Materielles verlieren. Aber du musst in dieser materiellen Umgebung deine Xinxing erhöhen. Das ist genau das Praktische daran. Unsere Schule ist am praktischsten, man kann sich unter den gewöhnlichen Menschen kultivieren, ohne ins Kloster gehen zu müssen. Und das Schwierigste liegt auch eben genau darin, dass man sich in dieser kompliziertesten Umgebung der gewöhnlichen Menschen kultiviert. Jedoch eben darin liegt auch das Beste, denn man lässt dich selbst die Kultivierungsenergie bekommen. Das ist das Entscheidendste unserer Schule...” (Zhuan Falun, Lektion 8, Li Hongzhi).

Suchte ich vielleicht nach einer Abkürzung, einem einfachen Weg der Kultivierung, indem ich mich von jeder Konfliktquelle fernhielt, anstatt meine Xinxing zu erhöhen? Übersah ich den Sinn des „entscheidendsten Punktes unserer Kultivierungsschule?”

Am 28. Januarr sah ich mir die Übertragung der Gala von NTDTV in New York im Internet an. Mein Ehemann sah sich unseren Auftritt aufmerksam über meine Schulter an, während ich insgeheim hoffte, unser Gesang würde seine Einstellung Falun Dafa gegenüber verbessern. Jedoch hörte ich ihn am Ende der Aufführung nur ein Wort sagen: „Schrecklich.”

Obwohl ich irgendwie nicht erstaunt war über seine Reaktion, Fühlte ich mich doch traurig. Mein Mann ist ein professioneller Musiker und ich respektiere seine Meinung über Musik, also hat mich seine Reaktion bewegt. Für einen Moment fühlte ich einen Hauch des Zweifels, was die Wichtigkeit des Chors betrifft und ob ich es überhaupt wert sei, ein Teil davon zu sein. Meine alte Gewohnheit, mir selbst gegenüber übermäßig kritisch zu sein (daran zu denken, ich sei „nicht gut genug”) und kritisch anderen gegenüber (indem ich dachte, sie wären „nicht gut genug”) kam wieder auf. Ich erkannte diese alte Gesinnung und entschloss mich, sie mir einzugestehen. In der Fa-Erklärung in San Francisco 2005, Fragen und Antworten, sagt- der Meister:

„Eins sollst du dir merken, nämlich deine aufrichtigen Gedanken können die gewöhnlichen Menschen verändern. Es ist nicht so, dass die gewöhnlichen Menschen dich mitziehen. Was immer die gewöhnlichen Menschen gesagt haben oder wie immer sie dich stören, du sollst dir das nicht zu Herzen nehmen. Mach einfach das, was du machen sollst. Die Herkunft der menschlichen Gedanken ist sehr kompliziert, außerdem sind bei vielen Menschen die Anschauungen, die da sprechen, nicht ihre wahren Gedanken. Es ist nicht wirklich der Mensch selbst, der da spricht, deshalb sagt er es einmal so und einmal so. Die Worte stammen nicht aus dem Herzen. Nachdem er etwas gesagt hat, vergisst er es sofort wieder. Auch er selbst nimmt seine Worte nicht so ernst, warum nimmst du sie denn so ernst? Kümmere dich nicht darum, was er sagt, aber was du zu ihm sagst, dabei ist jeder Satz ein schallender Donner für ihn.”

Ich nahm das erst später wahr, als ich bemerkte, dass mein Mann sich an kein Wort, das er damals zu mir gesagt hatte, erinnern konnte. Dennoch war ich immer noch enttäuscht. Ich dachte darüber nach und erkannte meinen Eigensinn. Wie konnte ich von ihm erwarten, glücklich über den Chor zu sein, wenn er ihn als einen der Gründe dafür sah, dass ich ihn vernachlässigte? Wie konnte ich denn erwarten, dass die Aufführung des Chors die Probleme für mich lösen würde, wenn ich meinen Ehemann nicht in erster Linie barmherzig behandelte? Niemand anderer kann sich für mich kultivieren. Ich fragte mich, ob ich vielleicht stolz darauf geworden sei, ein Mitglied des Chors zu sein? Habe ich das Fa oder mich selbst bestätigt?

Während einer langen Unterhaltung mit meinem Mann erzählte er mir, dass er im letzten Jahr deprimiert war, zum Teil aufgrund der armseligen Lage unserer Beziehung. Er mochte es nicht, wie ich mich verändert hatte und warnte mich oft davor, nicht zu sehr ins Extrem zu gehen. Er konnte nicht verstehen, warum ich dem Chor so viel Zeit und Energie widmete und so viel reiste, um bei diesem Projekt dabei zu sein und warum das so viel wichtiger war, als mit ihm zusammen zu sein. Es wurde mir klar, dass ich einen besseren Ausgleich zwischen den Dingen schaffen und mir meine Zeit besser einteilen müsste.

Ich hatte den allgemeinen armseligen Zustand unserer Beziehung erkannt, getrennt und nicht miteinander verbunden zu sein; aber ich wusste nicht, was ich dagegen tun sollte. Ich dachte, ich hätte schon alles versucht und fühlte mich hoffnungslos verloren. Mir ging oft durch den Kopf: „Es wäre einfacher, wenn er auch ein Praktizierender wäre”. Doch das war nur eine Ausrede, denn ich wusste, dass einige Paare bei denen beide Partner praktizieren auch ihre Schwierigkeiten haben. In der Fa-Erklärung in San Francisco 2005, Fragen und Antwort-Teil, sagte der Meister:

„Hast du zum Beispiel bezüglich der Familie, dem Gefühl in der Ehe und bei vielen anderen Sachen, dieses schon einmal mit dem Fa beurteilt? Habt ihr wirklich so gehandelt, mit Barmherzigkeit gegenüber allen Lebewesen? .....Wenn man seinen Eigensinn wirklich loslassen kann und der Eigensinn dich nicht mitreißen kann, wird der Konflikt auch spurlos verschwinden.” (Li Hongzhi, 5. November 2005)

Ich las diese Worte vom Meister mehrere Male. Zuerst wurde mir bewusst, dass ich kein Vertrauen hatte. Ich dachte: „Es klingt so einfach, wie könnten die Konflikte einfach so verschwinden...Ich bin nicht sicher, ob es mit meinem Ehemann funktionieren würde, er ist so stur.” Sobald diese Gedanken bei mir auftauchten, lachte ich über mich selbst, weil ich wusste, dass ich diejenige mit dem Dickkopf war! Eine lange Zeit hatte ich auf egoistische Weise darauf beharrt, dass mein Mann so und so sein sollte - eben wie ich ihn gerne haben wollte. Anstatt ihm wirklich zuzuhören, habe ich auf ihn herabgesehen, weil er nicht meinem unnatürlichen Idealbild entsprach. Ich bin als gewöhnlicher Mensch an unsere Beziehung herangetreten und habe die grundlegendsten Fa-Prinzipien vernachlässigt, wenn ich mit ihm zu tun hatte. Wir haben oft diskutiert, weil ich mich für gewöhnlich beim Reden nicht zurückhalten kann, wenn es darum geht, ihn überzeugen zu wollen, um ihn auf meine Seite zu bringen.

Als ich schließlich ernsthaft versuchte, ihn zu verstehen und einige Dinge aus seiner Sicht betrachtete, erkannte ich wie geduldig und behütend er sich mir gegenüber verhalten hatte. Viele Male hatte ich seine Handlungen falsch ausgelegt. Zum Beispiel als er sicherstellen wollte, dass ich von niemandem ausgenutzt werde, dachte ich, dass er mich stören wollte und ich habe ihn ignoriert. Also anstatt ihm Anerkennung für seine guten Absichten entgegenzubringen, habe ich mich immer mehr entfernt. Er hat sich wiederum verletzt und beleidigt gefühlt und Falun Dafa als negativ empfunden. Ich schämte mich, als ich erkannte, wie sehr ich ihn als selbstverständlich annahm und wie ich es versäumte hatte das Fa diesbezüglich zu schützen. Das ist etwas, dass ich erst vor sehr kurzer Zeit bewusst erkannte und ich habe mich entschlossen, dies zu berichtigen.

Nur einige Tage später nachdem ich diese handfeste Entscheidung getroffen hatte, bemerkte ich schon feine positive Veränderungen. Ich begann meinen Ehemann wirklich zu „sehen”. Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll, aber es ist als ob ich anfing, ihn als einzigartiges Lebewesen zu betrachten. Manchmal ist es am schwierigsten, die Dinge, die uns am nächsten sind zu erkennen. Also muss ich meine Sentimentalität loslassen und die Dinge aus einer umfassenderen Perspektive betrachten, um ihm gegenüber respektvoll und rücksichtsvoll zu sein.

„Diejenigen, die gut gehandelt haben, können ihre Umgebung verändern; diejenigen, die nicht so gut gehandelt haben, können auch ihre Umgebung nach ihrem eigenen Herzen verändern.” (aus der „Fa-Erklärung der Fa-Konferenz in Washington DC 2002”, - Li Hongzhi)

Der Artikel eines Praktizierenden auf der Pureinsight-Webseite erwähnte ein chinesisches Sprichwort: „Wenn zwei Menschen füreinander bestimmt sind, werden sie zusammen kommen und heiraten, selbst wenn sie tausend Meilen entfernt voneinander leben.” („Das Geheimnis einer guten Ehe” von Zhou Zheng). Meiner Ansicht nach stimmt das Wort für Wort. Mein Ehemann, der es normalerweise ablehnt weit zu reisen, musste über den Atlantik fliegen, um mich zu treffen.

Nach etwa fünf Jahren wurde mir bewusst, dass sich die Situation mit meinem Mann tatsächlich verbessert hat, aber so stufenweise, dass ich Schwierigkeiten hatte, es zu erkennen. Jetzt sehe ich, dass es eine wahre Prüfung ist, was meine Geduld anbelangt und ein wesentlicher Teil meines Kultivierungsweges. Je mehr ich meine Sentimentalität meinem Mann gegenüber ablege, der als vorherbestimmte Beziehung eng mit mir verbunden ist, umso mehr Chancen habe ich, ihn zu erretten, zusammen mit so vielen Lebewesen wie möglich, die ich erretten kann. Durch meine Beziehung mit ihm kann ich meine tief versteckten Eigensinne erkennen und sie womöglich auch beseitigen. Es ist wie ein Spiegel. Wenn ich mich im Fa befinde, ist mein Mann friedlich und manchmal sogar stolz, egal wie viel Zeit ich zur Wahrheitsaufklärung verwende.

Ich hoffe, dieser Bericht kann anderen Praktizierenden, die Schwierigkeiten in ihrer Ehe haben, helfen zu erkennen, dass ihre Beziehung eine perfekte Einrichtung dafür ist, ihre Xinxing zu erhöhen und die Beziehung zwischen Mann und Frau zu verbessern. Also möchte ich mit dem Rat des Meisters, was die Ehe betrifft abschließen:

„Nebenbei reden wir mal über Menschen. Die jetzigen Menschen halten das menschliche Gefühl für sehr wichtig, aber das menschliche Gefühl ist etwas, was am wenigsten zuverlässig ist. Wenn du gut zu mir bist, freue ich mich; wenn du nicht gut zu mir bist, ist das Gefühl auch nicht mehr da. Ist dieses Ding zuverlässig? Kann die Ehe der Menschen durch Gefühle aufrechterhalten werden? Was die Menschen angeht, außer der Moralität gibt es zwischen den Ehepartnern noch die Dankbarkeit. Als eine Frau, hat sie dir ihr ganzes Leben anvertraut, dann sollst du als Mann daran denken: Wenn diese Frau ihr ganzes Leben dir anvertraut hat, so musst du die Verantwortung für sie übernehmen. Dankbarkeit zwischen den Ehepartnern kennen die heutigen Menschen nicht mehr, sie legen auch keinen Wert darauf. Natürlich ist die Gesellschaft jetzt auch nicht mehr in jenem Zustand, ich habe auch nicht solche Anforderung an euch gestellt. Als Dafa-Jünger sollt ihr es etwas besser machen. Diese Sachen sollen möglichst nicht passieren. Natürlich, ich habe gerade nur von den Männern gesprochen, nun spreche ich einmal von den Frauen. (alle lachen) Lasst uns lieber etwas ungezwungener davon reden. (alle lachen) Als Frau soll man die Männer auch zu verstehen wissen. Als Frauen, wollt ihr alle, dass eure Männer, also eure Ehemänner, starke, offene und aufrichtige Männer sind. Aber von deinem Verhalten her bedrängst du ihn ständig, du hast ihn so behandelt, dass er sich wie eine Frau vorkommt. (alle lachen) Wie kann man denn ein richtiger Mann sein? Wenn diese Situation in der ganzen Gesellschaft entstanden ist, überlegt mal, die Männer in der Gesellschaft werden alle männliche Frauen sein (alle lachen) und die Frauen werden alle weiblichen Männer sein. (alle lachen) Das ist doch die Umkehrung von Yin und Yang. Natürlich ist diese gesellschaftliche Lage nun einmal so, ich zwinge euch auch nicht, unbedingt so oder so zu sein. Manche unserer weiblichen Lernenden sind wirklich sehr tüchtig, manche sind auch nicht so gewöhnlich, (lacht) hinsichtlich der Fähigkeiten übertreffen sie manchmal die Männer. Aber in vielen Fällen sollt ihr wirklich Rücksicht auf die Männer nehmen. Als Kultivierender bist du überall ein guter Mensch, so musst du Rücksicht auf andere nehmen. Warum könnt ihr zu Hause keine Rücksicht auf eure Ehemänner nehmen und sie liebevoll behandeln? Wollen wir den zukünftigen Menschen nicht das Beste hinterlassen? Beide sind Kultivierende, wenn du Rücksicht auf mich nimmst und ich Rücksicht auf dich nehme, wie kann man denn noch von Scheidung reden? Das ist doch unzerstörbar.” („Fa-Erklärung auf der Sitzung der Lernenden aus der asiatisch-pazifischen Region” Li Hongzhi, 12. April 2004, in New York).

Ich danke dem Meister, ich danke den Mitpraktizierenden.