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Familientragödie: Zwei Falun Gong praktizierende Schwestern abermals unrechtmäßig eingesperrt, ihr Vater stark traumatisiert und verstarb (Jiamusi, Provinz Heilongjiang)

15. Mai 2006

(Minghui.de) Die Familie der Falun Gong-Praktizierenden Kang Aimin und Kang Aiqin aus der Stadt Jiamusi, Provinz Heilongjiang war einst sehr glücklich. Das Praktizieren von Falun Gong hat den beiden Schwestern und ihrem Vater Kang Fengtang nicht nur Gesundheit gebracht, sondern auch seelischen Frieden. Alles war aber auf einmal anders geworden, als das Regime der kommunistischen Partei Chinas (KPC) im Juli 1999 die Verfolgung von Falun Gong startete. Die Schwestern wurden seitdem mehrmals festgenommen und ins Untersuchungsgefängnis und Arbeitslager eingesperrt, wo sie Demütigungen und Folter erlitten. Kang Aimin war während der Haft im Jiamusi-Arbetislager mehrmals Stromschlägen ausgesetzt. Außerdem schlugen die unmenschlichen Wächter noch mit harten Plastikstöcken auf sie ein und fesselten für längere Zeit ihre Hände auf dem Rücken, sodass sie in Ohnmacht fiel.

Am 28.03.2006 klärten Kang Aimin und Kang Aiqin auf einem großen Einkaufsgelände in Jiamusi Menschen über die Verbrechen der KPC auf. Angestellte zeigten sie bei der Polizei an. Anschließend wurden die beiden Schwestern vom Sicherheitspersonal des Einkaufsgeländes und Polizisten der Shunhe-Polizeiwache festgenommen. Als der 74-jährige Kang Fengtang das erfuhr, wurde er psychisch stark angeschlagen. In den letzten sieben Jahren musste er immer wieder seine Töchter den Repressalien ausgesetzt sehen und litt schon lange unter der unerbittlichen Verfolgung. Diesmalige Festnahme der Töchter machte ihn schließlich schwer krank. Die Familienagehörigen kamen immer wieder zum Untersuchungsgefängnis und dem „Büro 610”* und forderten die Freilassung von Kang Aimin und Kang Aiqin, damit sie ihren Vater vor seinem Tod das letzte Mal sehen können. Die gewissenslose Polizei beharrte auf einer Geldbezahlung von den Familieangehörigen als Bedingung für die Freilassung. Infolgedessen konnten die Schwestern ihren Vater nicht sehen, als er am 09.04.2006 starb.


* Das „Büro 610” ist ein staatliches Organ, das eigens für die systematische Verfolgung von Falun Gong geschaffen wurde. Es untersteht direkt dem Komitee für Politik und Recht des Zentralkomitees der KP Chinas und besitzt uneingeschränkte Vollmacht gegenüber allen Verwaltungsbehörden und Justizorganen.