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Das Fa tiefgehend verstehen, die aufrichtigen Gedanken stärken und göttliche Kraft verkörpern

29. Mai 2006 |   Dafa-Praktizierende aus dem Festland Chinas

(Minghui.de) Erst wenn man jeden neuen Artikel des Meisters gut versteht, in der wirklichen Kultivierung mit den Anforderungen der Fa-Berichtigung Schritt hält, den erforderlichen Zustand für ein Lebewesen, das in der Fa-Berichtigung erneuert wird, erreicht, ist unser Geisteszustand ruhig und stabil. Erst so kann man nach und nach den felsenfesten Zustand erreichen und die drei Sachen mit ruhigem Herzen und sogar noch besser machen.

In meiner Umgebung gibt es manche Praktizierende, die das Fa lernen, die aufrichtigen Gedanken aussenden und die wahren Umstände über die Verfolgung erklären, aber sie benutzen oft menschliche Gesinnungen und Gedanken, wenn sie Probleme betrachten oder über ein Problem nachdenken. Die Verkörperung ist normalerweise so: Nachdem ein neuer Artikel vom Meister veröffentlicht wurde, verstanden sie ihn sofort mit ihren Gefühlen. Nach der Veröffentlichung waren sie eine Zeit lang fleißig, aber nicht lange danach wurden sie wieder entspannt und nachlässig. Warum können sie das Fa nicht vom Fa her erkennen? Warum verstehen sie jedes neue Fa des Meisters immer von der oberflächlichen Sprache her? Warum sind ihre menschlichen Herzen so schwer? Wo liegt das Hindernis? Ich erkannte folgende zwei Ursachen:

Erstens ist der Ausgangspunkt falsch. Das heißt, dass die Wurzel der Kultivierung nicht auf dem Fa basiert. Sie halten daran fest, dass sie als Menschen das Fa erkennen, sodass sie das Fa nicht gründlich erkennen und die menschlichen Gesinnungen nicht loslassen können.

Die wirklichen Dafa-Kultivierenden halten das Fa für wichtig. Wenn sie mit etwas konfrontiert werden, denken sie zuerst an das Fa. Deshalb, wenn ein Problem auftaucht, denken sie immer zuerst an die Anforderung vom Fa. Das heißt, sie vergleichen mit dem Fa, erkennen das Fa vom Fa her und bekommen vom Fa Weisheit und Fähigkeiten. Jedoch halten die Kultivierenden, die schwere menschliche Herzen haben, ihre nicht losgelassenen Anschauungen für wichtig. Wenn ihnen etwas passiert, denken sie zuerst, was sie nach ihrem eigenen Verständnis machen sollen. Eigentlich, wenn man das Ich analysiert, findet man darin die grundlegende Eigenschaft der alten Mächte, den Egoismus. Darin ist alles, was die alten Mächte in der Geschichte arrangiert haben, die aus Erfahrung entstandenen Anschauungen, verschiedene menschliche Theorien sowie Anschauungen, die wir in dem Prozess des Erwachsenwerdens vor dem Erhalt des Fa gesammelt haben. Das ist nur eine allgemeine Analyse. Wenn man jeden Gedanken analysiert, findet man hinter jedem Gedanken Elemente des alten Kosmos, die in der Fa-Berichtigung eine negative Wirkung oder eine Gegenwirkung ausüben.

Bis hierher analysiert, kann man leicht erkennen, warum die Kultivierenden, die schwere menschliche Herzen haben, die Sachen und Konflikte, die der Meister für uns arrangiert hat, damit wir unsere Xinxing erhöhen, immer für das Alltagsleben der gewöhnlichen Menschen halten und sich entsprechend verhalten. Das heißt, sie gehen den Weg der Kultivierung als gewöhnliche Menschen; sie betrachten die meisten Sachen als Zufälle und sie können nicht im Fa sein, deshalb entsteht bei ihnen keine Weisheit und keine Kraft. Der eine ist ein Mensch, der sich den kosmischen Eigenschaften angleicht, der Schritt für Schritt aus der grundlegenden Eigenschaft des alten Kosmos, dem Egoismus, herausgeht, sodass er Weisheit und Kraft gewinnt. Der andere ist ein Mensch, der durch diese Eigenschaft beschränkt und gelenkt wird, der noch nicht aus dem Menschen sowie den Himmelskörpern des alten Kosmos herausgeht und dessen Weisheit und Kraft noch nicht geöffnet ist. Deshalb müssen wir uns im Klaren sein, dass jeder Dafa-Praktizierende in der Zeit der Fa-Berichtigung ein erneuertes Lebewesen ist, das aus der Einschränkung durch alle alten kosmischen Elemente herauskommen und die Eigenschaften des neuen Kosmos voll und ganz gewinnen wird. Das ist unsere letztendliche Richtung. Die alten Anschauungen, an denen man festhält, ist das Hindernis, das dazu führt, dass man das Fa noch höherer Ebenen nicht sehen kann.

Ein Praktizierender sagte mir einmal: „Wenn du das Fa noch höherer Ebenen sehen willst, sollst du nicht auf die Erkenntnisse von gestern eigensinnig sein, nicht einmal auf die Erkenntnisse des letzten Augenblicks. Dieses Festhalten bedeutet, dass man stehen bleibt, sich in der Selbstzufriedenheit entspannt und zum Schluss sogar abstumpft. Die Garantie, dass wir zur Vollendung kommen, ist, dass man kontinuierlich von dem Fa von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht angeleitet wird.”

Die zweite Ursache ist, dass man keinen Wert auf die wirkliche Kultivierung legt. Manche vergleichen sich selbst nicht oft mit dem Fa, indem sie nicht nach innen schauen. Wenn es länger anhält, weiß man nicht mehr, wie man nach innen schaut und sich nach innen kultiviert. Oft schauen sie nach innen, wenn sie das Buch lesen. Nach dem Lesen machen sie weiter, was sie wollen, und behandeln die Sachen wie ein gewöhnlicher Mensch.

Man ist erst ein echter Kultivierender, wenn man hundertprozentig nach den Worten des Meisters handelt. Nur so ist es erst der rechtschaffene Glaube an den Meister und das Fa. Nur durch den rechtschaffenen Glauben kann man richtig erkennen, in dem Erkennen die aufrichtigen Gedanken verstärken und in den aufrichtigen Gedanken aufrichtig handeln. Die Kultivierenden, die wirklich fleißig vorankommen, haben im Alltag die aufrichtigen Gedanken. Zu jeder Zeit denken sie vom Fa her und sie sind oft im Fa verschmolzen. Sobald ein Problem auftaucht, können sie sich sofort mit dem Fa vergleichen, verschiedene Eigensinne sowie menschliche Gedanken und Anschauungen herausfinden, ihren Geisteszustand rechtzeitig mit dem Fa berichtigen und dann die Störung beseitigen. Das heißt also, sie lösen das Problem von dem Grund der Sache her.

Diejenigen Kultivierenden, die nicht fleißig sind und keine gute Basis der echten Kultivierung haben, schauen unbewusst immer nach außen. Sie suchen im Außen, können die Pässe der Xinxing oft nicht überwinden, sammeln immer mehr Probleme, verstärken die Konflikte, regen sich oft auf und geraten sogar auf Umwege, wenn Probleme auftauchen, da sie nicht nach innen schauen und sich selbst nicht kultivieren. Die Verkörperungen sind, dass sie oft über die oberflächlichen Probleme reden und diese von der Oberfläche her lösen. Die Ursache dafür ist, dass sie immer mit den Erkenntnissen und dem Verständnis eines gewöhnlichen Menschen das Fa, die Kultivierung, die Fa-Berichtigung, die Verfolgung und sogar die drei Dinge, die der Meister von uns fordert, betrachten. Tief im Herzen und unbewusst in den Gedanken bewahren sie noch immer einen Teil der Sachen, die sie für gut halten und die aus dem alten Kosmos sind.

Außerdem sind sich diejenigen Kultivierenden, die nicht fleißig sind und keine gute Basis der echten Kultivierung haben, nicht im Klaren über den Weg, der vom Meister eingerichtet wurde und darüber, was die Kultivierung ist. Sie betrachten die Probleme und Konflikte, denen sie begegnen, immer als zufällig und behandeln sie wie die Sachen im Alltagsleben. Eigentlich hat der Meister unseren Kultivierungsweg schon zu Beginn unserer Kultivierung arrangiert. Deshalb ist alles, dem wir von jenem Moment an begegnen oder wie wir uns fühlen, nicht zufällig. Darin gibt es Dinge, die wir erkennen, kultivieren und erhören sollen, egal was für eine Kleinigkeit die Sache ist. Wir sollen alles in der persönlichen Kultivierung und in der Fa-Berichtigung vernünftig und klar betrachten.

Folgendem begegnete ich während des Schreibens des Artikels und ich erfuhr sehr tief, dass die Kultivierung ernsthaft ist und auch die Hoffnung des Meisters auf uns. Als ein Kultivierender A ein einjähriges Kind auf dem Arm hielt, ließ es Wasser in seine Hose. Dann warf er es dem Kind ein bisschen vor: „Schau, Wasser in der Hose! Warum sagst du mir nicht Bescheid?” Daraufhin weinte das Kind und je mehr A es tröstete, desto mehr weinte es. Nachdem die Kultivierende B es nebenan gehört hatte und dann das Kind mitnahm, hörte es langsam auf zu weinen. Später fragte ich A nach dem Grund, warum das Kind weinte. Er antwortete: „Das Kind kann man nicht kritisieren, wenn es kritisiert wird, weint es.” Dann fragte ich: „Und wenn Sie nach innen schauen?” Darauf sagte er unwillig: „Ich habe auch Schwachstellen, die ich nicht gerne kritisieren lasse.” Zum Schluss fragte ich ihn, warum das Kind in die Hose gemacht habe. Er antwortete: „Das weiß ich nicht.”

Der Meister erklärte in der „Fa-Erklärung in Los Angeles City (Letzte Änderung am 04. Mai 2006)” vom 25.02.2006:

„Wie auch immer, als ein Kultivierender sollte man unbedingt auf die Art und Weise eines Kultivierenden und mit den Gedanken eines Kultivierenden denken, man darf auf keinen Fall mit den Gedanken der gewöhnlichen Menschen denken. Alle Fragen, die dir begegnen, sind keinesfalls einfache Fragen, nichts ist zufällig und all dies sind keine Fragen der gewöhnlichen Menschen, sie haben bestimmt mit der Kultivierung und deiner Erhöhung zu tun. Weil du ein Kultivierender bist, ist dein Lebensweg schon geändert worden, dein Kultivierungsweg wurde erneut arrangiert, deshalb gibt es auf diesem Weg keine Zufälle. Es wird dann aber in einem zufälligen Zustand erscheinen, denn erst im Nebel, im gleichen Zustand wie bei den gewöhnlichen Menschen, kann sich zeigen, ob du dich auch wirklich kultivierst, ob du dich gut kultivierst oder nicht und ob du die Pässe einen nach dem anderen überwinden kannst. Das ist eben die Kultivierung, das genau ist orthodoxes Erkennen!”

Als A das Kind kritisierte, schaute er nach außen, aber nicht nach innen: Warum begegne ich dieser Sache? Er betrachtete es als eine Sache der gewöhnlichen Menschen, als Zufall, deshalb dachte er über das Problem mit den Gedanken eines gewöhnlichen Menschen nach. Das Grundlegende liegt darin, dass man die Sachen in der Kultivierung mit den Grundsätzen der gewöhnlichen Menschen betrachtet und ihnen, wie im Alltagsleben, keine Aufmerksamkeit schenkt. Das hindert ihn, klar zu erkennen, dass der Meister es benutzt, um seine Xinxing zu erhöhen und damit er bei der Fa-Berichtigung Schritt halten kann. Jedoch verpasst er diese Gelegenheit und erhöht seine Xinxing nicht. Als er auf den Fehler des Kindes hinwies, hat er es nicht geschafft, wie der Meister in der oben genannten Fa-Erklärung fordert, den Fehler barmherzig aufzuzeigen; deshalb weinte das Kind und akzeptierte die Kritik nicht. Ohne die aufrichtigen Gedanken kann man keine unaufrichtige Sache berichtigen. Dass das Kind nicht kritisiert werden darf, ist die lebendige Verkörperung dafür, dass A im Alltag keine Kritik verträgt und sich keine anderen Meinungen anhört. Sobald er kritisiert wird, explodiert er schon; wenn er nicht explodiert, ärgert er sich im Herzen.

Die Schicksalsgelegenheit, die der Meister für uns seit dem Erhalt des Fa arrangierte, damit wir uns erhöhen und dem Schritt der Fa-Berichtigung folgen, ist sehr wertvoll. Sie wurde von allen Schicksalsgelegenheiten verursacht; selbst wenn eine von ihnen fehlen würde, könnte sie nicht zustande kommen. Meinem Verständnis nach ist diese Schicksalsgelegenheit beispiellos. Wenn man sie ergreift, erhält man sie; wenn man sie aber verpasst, dann verpasst man sie für immer, da sich die Fa-Berichtigung nicht wiederholt. Die Kultivierung in der Zeit der Fa-Berichtigung ist sehr ernsthaft und der Maßstab der Anforderungen an die Kultivierenden ist sehr hoch bzw. streng. Wenn nur ein bisschen fehlt, reicht es nicht und gelingt nicht.

Man soll das Fa tiefgehend verstehen, die aufrichtigen Gedanken stärken und die göttliche Kraft entwickeln lassen. Wie ist ein Mensch, dessen Körper in der Menschenwelt aber dessen Herz außerhalb der Drei-Weltkreise ist? Er ist wirklich „ein Mensch auf dem Weg zur Gottheit” und „ein Erleuchteter in der Menschenwelt”. Er ist jemand, der alles schaffen kann und der eine Sache unbedingt zum Ende bringt, sobald er dazu entschlossen ist, „unzerstörbar stabil und felsenfest wie ein Diamant”. Der Meister hat uns grenzenlose Weisheit sowie die Kraft des Fa einer orthodoxen Gottheit gegeben. Es liegt nur daran, ob wir diesen Maßstab auswählen und ob wir erkennen können.

Ich erinnere mich an die Situation der Dafa-Praktizierenden im In- und Ausland, besonders an die Dafa-Praktizierenden im Festland Chinas sowie an unsere Verantwortung, dem Meister zu helfen, indem wir die drei Dinge, die wir machen sollen, solide tun und in diesem Prozess zugleich mit den Praktizierenden im Ausland koordinieren, um gemeinsam die böse Partei zu beseitigen und die Verfolgung zu beenden. Dazu brauchen wir unzerstörbare feste und starke aufrichtige Gedanken. Ausländische Dafa-Praktizierende haben zusammen mit anderen Organisationen und einzelnen Personen die Untersuchungskommission „Koalition zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong in China” (KUVFG/ CIPFG) gegründet, um das Böse aktiv und im Vordergrund zu beseitigen. Was für einen aufrichtigen Gedanken sollen wir Praktizierende im Festland Chinas haben?

Der Meister gibt sich die ganze Zeit große Mühe, sich barmherzig um uns zu kümmern; er will uns einfach erlösen. Lasst uns unter der grenzenlosen Buddha-Gnade fleißig vorankommen!

Wenn etwas falsch ist, zeigt es bitte gütig auf.