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Dankesbrief der Falun Gong-Praktizierenden aus Liuzhou, Provinz Guangxi, an die Passauer Bürger:

7. Mai 2006

(Minghui.de)

Sehr geehrte Passauer Bürger,

am 22.10.2004 lasen wir den Artikel „Die Passauer Bürger in Europa schenken den Falun Gong-Praktizierenden Beachtung” auf der Minghui-Webseite. [Anm.: Eine Webseite, die von Falun Gong-Praktizierenden im Ausland betreut wird und bekannt gewordene Fälle der Verfolgung veröffentlicht.] Ihre Gutherzigkeit bewegte uns sehr. Hiermit bedanken wir uns von Herzen. Zugleich danken wir auch allen anderen anständigen Menschen für ihre Aufmerksamkeit.

Liuzhou ist die Partnerstadt Passaus und liegt in Südwestchina. Sie ist in der Provinz Guangxi ein Hauptstandort für Industrie. Im Jahr 1999 praktizierten dort über 2.000 Menschen Falun Gong. Allein in der Liuzhou Ingenieurwesen & Maschinerie GmbH gab es mehr als 300 Falun Gong-Praktizierende. Fortwährend tauchten außergewöhnliche Geschichten über Heileffekte des Falun Gong auf, die sich unter den Menschenmassen verbreiteten.

Frau Wu, die im Dorf Yishan lebt, litt an vielen Krankheiten und hatte seit 20 Jahren einen Buckel, ihr Rücken war um fast 90 Grad gebeugt. Ende 1998 begann sie Falun Gong zu üben. Innerhalb von drei Tagen konnte sie ihren Rücken gerade halten. Heute ist diese 70-jährige Frau gesund und man sieht sie immer mit strahlendem Gesicht auf den Straßen von Liuzhou.

Herr Zhang hatte Leukämie im Endstadium. Der Arzt hatte die Hoffnung aufgegeben, ihn heilen zu können. Als Herr Zhang zu Hause nur noch auf seinen Tod wartete, erzählte ihm sein Nachbar über Falun Gong. Tatsächlich konnte Herr Zhang durch das Üben von Falun Gong schnell wieder gesund werden. Es war ein Wunder, dass er weiterlebte und nicht starb. Nach der Verfolgung im Jahr 1999 gab er Falun Gong unter dem Zwang der Polizei auf. Nur ein halbes Jahr später erlitt er einen unheilbaren Rückfall und starb im Alter von 30 Jahren.

Seine Mutter war Analphabetin. Die wunderbaren Wirkungen des Falun Gong erstaunten sie und sie las mit ihrem Sohn zusammen das Buch „Zhuan Falun”. Binnen zwei Wochen hatte sie Tausende chinesischer Zeichen gelernt. Danach konnte sie Bücher und Zeitungen lesen. Noch außergewöhnlicher war, dass ihre Krankheiten wie Gehirnblutung, Arthritis, Hepatitis B und Magenkrebs verschwanden. Jetzt erzählt sie jedem, dass Falun Dafa gut ist.

Ein Rentner fühlte sich seit zwei Jahren nicht wohl und war bereits dreimal im Krankhaus. Nach der Röntgenuntersuchung stellte der Arzt fest, dass er Lungenkrebs im Endstadium hatte. Daraufhin nahm der Rentner keine mehr Medizin ein, sondern machte zu Hause nur noch die Falun Gong-Übungen. Drei Tage später verschwanden die Symptome. Er lebt und ist gesund.

Viele ähnliche Beispiele, die Nachbarn mit eigenen Augen gesehen haben, geschahen bei uns in Liuzhou. Wir haben Namen, Adressen und Telefonnummern von all diesen Menschen. Aus Sicherheitsgründen können wir die Informationen nicht veröffentlichen. Denn selbst wenn diese guten Leute Falun Gong üben, um überleben zu können, erlaubt ihnen das die schurkische politische Gruppierung, die von dem ehemaligen Staatsoberhaupt Jiang Zemin angeführt wird, nicht. Wenn wir ihre wahren Namen bekannt geben würden, wären nicht nur sie selbst in Lebensgefahr, sondern auch ihre Freunde und Familienangehörigen. Die Polizei könnte die Verfolgung ihnen gegenüber verstärken. Hierdurch könnten sie in ein Arbeitslager geschickt oder gar zu Tode gefoltert werden.

Sie, die Passauer Bürger, können vielleicht dies alles nicht glauben; dass Falun Gong-Praktizierende in China derart unterdrückt werden, nur weil sie ihre Gesundheit erhalten möchten. Gibt es eine Regierung, die ihren Verstand verliert? Ja. Bitte lesen Sie einen Bericht, der am 19.10.2004 in der Tageszeitung Südchina stand. Hier ein ausgewählter Abschnitt: „Lubing, der Vorsitzende der Guangxi-Zhuang-Volksautonomie betonte: ,Um die Sozialstabilität und Produktionsarbeit zu sichern, um die China-Ostbündnis-Messe mit Erfolg stattfinden zu lassen, müssen wir uns bemühen, die „Fünf Verbote” mit aller Kraft umzusetzen: 1. Es dürfen keine Störungen der feindlichen Dissidenten und Falun Gong-Praktizierenden auftreten.'”

Wie Sie schon erfahren haben, sind Falun Gong-Praktizierende friedlich und barmherzig. Sie wünschen sich nur einen gesunden Körper und ein Leben nach höheren moralischen Maßstäben. Obwohl sie unschuldig sind, prügelte man auf sie ein, folterte sie, raubte ihnen das Leben usw. Egal wie ungerecht die Praktizierenden behandelt wurden, sie haben nie Gewalt angewendet. Nach wie vor erklären sie mit einem großzügigen Herzen den Gewalttätigen die wahren Umstände. Der Verfassung gemäß gehen sie zum Petitionsausschuss, mit der Hoffnung, dass die Regierung Falun Gong gerecht behandeln, die Verleumdung stoppen und Falun Gong rehabilitieren werde. Nachdem ihnen alle rechtlichen Wege versperrt wurden, erklären sie den von der Propaganda betrogenen Menschen einfach mit ihrem Mund die Wahrheit. Für die Herstellung der Informationsmaterialien verwenden die Praktizierenden ihr geringes Einkommen. Sie gehen durch jede Straße und Gasse, um das Material zu verteilen. Sie hoffen, dass auch die einfachen Bürger die Stimmen von Falun Gong hören können und dann Falun Gong mit ihrer eigenen Vernunft beurteilen. Niemand hat Falun Gong-Praktizierende dazu aufgerufen, niemand hat sie gezwungen, dies zu tun. Die Praktizierenden tun all dies freiwillig, weil Menschen, die die Wahrheit kennen, alles für diese Erkenntnis tun, sogar wenn sie ihr Leben dadurch verlieren könnten.

Die Regierung sagt jedoch, dass Falun Gong die Gesellschaft störe und sabotiere. Sie unterdrückt Falun Gong auf brutale Weise, verfolgt es unmenschlich und stellt es als Feind Nummer eins dar. Das heißt, dass sich alle vier großen Staatsapparate, nämlich Polizei, Staatsanwaltschaft, Gerichte und Justiz auf Falun Gong konzentrieren und andere Terroranschläge sowie Verbrechen auf den zweiten Platz stellen. Hiermit hat die Regierung den Chinesen ein deutliches Zeichen gegeben, dass sie die Sicherheit der Menschen nicht mehr garantieren kann. Trotzdem tut sie alles in ihrer Macht stehende, um die Wahrheit zu verbergen.

Am 07.08.2004 wurde ein weiterer Bericht, ebenfalls in der Tageszeitung Südchina, veröffentlicht. Auf Seite 2 stand die Schlagzeile „Die Polizei der Stadt Liuzhou bewertet die zehn größten Fälle der ersten Jahreshälfte 2004”. Der Reihenfolge nach waren dies: 1. Raub und Totschlag durch einen Vertreterverkäufer; 2. Großangelegter Drogenhandel; 3. Mordfall am 16. April; 4. Mordfall mit einem Gewehr am 19. Januar; 5. Falun Gong-Fälle am 21. Januar; 6. Raub und Totschlag am Südbahnhof; 7. Raub und Totschlag am 27. September 2003; 8. Raub und Totschlag auf dem Schmetterlingsberg usw.

In den Augen der Polizei waren „Falun Gong-Fälle” viel gewichtiger als Mordfälle. Sie setzten deshalb mehr Personalkräfte sowie sonstige Mittel ein, um Falun Gong-Fälle zu behandeln. Aber was versteht man unter den so genannten „Falun Gong-Fällen am 21. Januar” überhaupt? Es ist nämlich so, dass die Mitglieder des Stadtkomitees der Kommunistischen Partei Chinas (KPC) und die Regierungsbeamten der Stadt Liuzhou Angst hatten, ihr Amt zu verlieren, sollten die Falun Gong-Praktizierenden die Wahrheit der Verfolgung, die durch das Jiang-Regime angeordnet wurde, ans Tageslicht bringen. Kurz vor dem chinesischen Neujahrsfest haben sie zahlreiche Falun Gong-Praktizierende gesetzeswidrig festgenommen. Viele Praktizierende wurden streng überwacht. Um die Verfolgung zu stoppen und die Wahrheit bekannt zu machen, klebten Praktizierende am 21.01.2004 (chinesisches Silvester) Losungen und einige Informationsblätter über die Verfolgung wie „Stellt Jiang Zemin vor Gericht”, „Falun Dafa ist gut”, „Stoppt die Verfolgung der Falun Gong-Praktizierenden” usw. an die Wände des Gebäudes des KPC-Stadtkomitees und der Stadtregierung, an Straßenlaternen und an die Schilder der Bushaltestellen in der Stadt Liuzhou.

Sehr geehrte Passauer Bürgerinnen und Bürger, bitte überlegen Sie: Sind solche Fälle, wie einige Losungen und Informationsblätter über die Verfolgung an die Wände zu kleben, schlimmer als Mordfälle? Sollten mehr Personalkräfte und Mittel eingesetzt werden, um die Praktizierenden daran zu hindern, die wahren Umstände über Falun Gong zu erklären, anstatt die Kriminellen zu bekämpfen? All dies ist wahr. Falun Gong-Praktizierende werden nicht von Polizisten und Regierungsbeamten verfolgt, weil sie die Staatssicherheit gefährden, sondern nur auf Anordnung von Jiang Zemin. Sein Auftrag lautet: „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch.”

Falun Gong-Praktizierende werden von Jiangs Regime grausam verfolgt. Nachfolgend einige Fälle der Verfolgung von Praktizierenden in der Stadt Liuzhou:

Herr ZHAO Xainwei hatte sein Studium an der forstwirtschaftlichen Universität Beijing abgeschlossen und arbeitete als Ingenieur in der Liuzhou Mechanikfabrik. Weil er Falun Gong praktizierte, wurde er mehrmals im Gehirnwäschezentrum und in der Strafanstalt eingesperrt. In der Folge litt er an Hepatomegalie (einer Lebererkrankung). Herr ZHAO starb im Jahr 2003 mit nur 28 Jahren.

Herr WEI Shining ist Fabrikangestellter in Liuzhou. Er hatte die ernsthafte Situation des Praktizierenden HUANG Jingchun (Richter in der Stadt Beihai, der im psychiatrischen Krankenhaus Longquanshan gefoltert wurde, weil er Falun Gong praktizierte) der Minghui-Webseite gemeldet und wurde deshalb verfolgt und zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Nach seiner Entlassung sah er sich gezwungen, in die Obdachlosigkeit zu gehen, um weitere Verfolgung zu vermeiden.

Herr TANG Yunbin, Angestellter der Liuzhou Ingenieurwesen & Maschinerie GmbH, wurde im Oktober 2003 verhaftet und anschließend zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt, weil er Informationsblätter über die Verfolgung von Falun Gong verteilt hatte.

Frau ZHU Peiru war Kader bei der Bank of China. Sie ist zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil sie sich mit einem Praktizierenden aus Hongkong getroffen hatte, der bei einer Verwandten in Liuzhou auf Besuch war.

Frau ZHANG Yufeng und weitere 15 Personen schrieben der lokalen Regierung, um ihre im Gehirnwäschezentrum erzwungenen schriftlichen „Garantieerklärungen”, nämlich niemals wieder Falun Gong zu praktizieren, für ungültig zu erklären. Deswegen wurden sie zu drei Jahren Gefängnis verurteilt.

Herr ZUO Xiaojun und weitere 13 Personen, alle um die 20 Jahre alt, wurden im Oktober 2000 zu zwei bis vier Jahren Gefängnis verurteilt, weil sie Informationsblätter über die Verfolgung von Falun Gong verteilt hatten.

Es gibt noch etliche unter der Verfolgung leidende Praktizierende, deren Situationen aus verschiedenen Gründen leider nicht bekannt gemacht werden können. Aber sie leiden tatsächlich unter seelischer und körperlicher Folter. All diese Ungerechtigkeit haben sie alleine getragen. Obwohl Falun Gong-Praktizierende verfolgt werden, denken sie noch immer daran, den Menschen die Wahrheit zu erklären. Sie sollen wissen, dass Falun Gong gut ist. Falun Gong hat für die Menschen und den Staat nur postive Wirkungen. Alle Methoden, die Jiangs Regime anwendet, sind verleumderisch. Wegen des Neides von Jiang Zemin wurden Milliarden Menschen betrogen. Man hetzt sie dazu auf, Falun Gong zu hassen. Aus Unwissenheit begehen sie Sünden, sodass sie [moralisch] herabfallen und sich sogar selbst damit ruinieren.

Falun Gong ist unbesiegbar! Fünf (mittlerweile sieben) Jahre andauernde Verfolgung hat die Praktizierenden nicht nachgeben lassen. Ganz im Gegenteil, sie sind in ihrer Überzeugung noch gefestigter, reifer, vernünftiger und stärker geworden. Durch die unermüdlichen Bemühungen der Falun Gong-Praktizierenden sind sich immer mehr Menschen darüber im Klaren. Sie beteiligen sich nicht länger an der Verfolgung, sondern tun sogar noch etwas, um sie zu beenden.

Die Sonne kann nicht immer von dunklen Wolken verdeckt werden. Letztendlich wird Gerechtigkeit das Böse besiegen. An jenem Tag werden wir nicht vergessen, dass uns die Bürgerinnen und Bürger in der weit entfernt liegenden europäischen Stadt Passau in den tollwütigen Tagen der Verfolgung ihre Hand gereicht haben. Sie gaben den Falun Gong-Praktizierenden in der Stadt Liuzhou selbstlose Hilfe, Unterstützung und Ansporn.

Herzlichen Dank den gutherzigen Bürgerinnen und Bürgern in der Stadt Passau!


Alle Falun Gong-Praktizierenden aus der Stadt Liuzhou