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Geschätzte Erinnerungen: Die Fa-Erklärung des Meisters in Hefei, Provinz Anhui

25. Juni 2006 |   Von einem Falun Dafa Praktizierenden aus Anhui

(Minghui.de) Der Meister erklärte zweimal das Fa in Hefei, in der Provinz Anhui. Er hielt zwei Kurse ab. Der erste wurde im November 1993 abgehalten. Am 20. November gab der Meister ein Seminar im Auditorium der Landwirtschaftsakademie von Anhui. Der erste Kurs begann offiziell am 21. November, mit mehr als 500 Studenten. Der zweite Kurs begann am 16. April 1994 im Auditorium der Parteischule, mit 1.200 Studenten. Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt.

Durch Vorbestimmung konnte ich an beiden Kursen teilnehmen. Als freiwilliger Helfer beim zweiten Kurs hatte ich mehr Möglichkeiten, mit dem Meister in Kontakt zu kommen, seine ernsthaften Erklärungen anzuhören und die mysteriöse und mächtige Tugend und Kraft Dafas zu bezeugen. Ich werde diese lieb gewonnenen Erinnerungen nie vergessen, und es ist, als wären diese erst gestern geschehen.

Hier zeichne ich nun meine Erinnerungen als historisches Zeugnis auf.

Die großartige Verbreitung der Lehre von Falun Dafa in dem Gebiet von Jianghuai

Es ist das gute Schicksal der Menschen in der Provinz Anhui, dass der Meister hier das Dafa erklärte. Die Verbreitung von Falun Dafa war mit nichts anderem zu vergleichen und hatte einen gewaltigen Einfluss. Als die Menschen von Anhui herausfanden, dass „Falun Dafa gut ist”, beschlossen sie, dass die örtliche Regierung den Meister einladen solle, um hier zu lehren.

Nach den zwei Kursen vom November 1993 und April 1994 baten die Menschen von Anhui um einen dritten und vierten Kurs. Im Juli 1994 sandten wir sogar eine Kontaktperson nach Peking, um die zusätzlichen Kurse zu arrangieren. Doch der geschäftige Zeitplan des Meisters war schon voll und so war es ihm unmöglich, das Fa nochmals in der Provinz Anhui zu erklären.

Des Meisters einfacher und gelassener Lebensstil

Als der Meister in Anhui das Fa erklärte, übernachtete er in einem sehr einfachen Hotel - der Jiangong Building Herberge - das sich in der Nähe des Vortragssaales befand. Die Möbel des Zimmers waren schlicht und einfach, der Raum hatte zwei Doppelbetten und der Zustand war minderwertig. Da die Herberge über keine Transportmittel verfügte, musste man zum Auditorium laufen. Das Hotel hatte ein kleines Restaurant, doch dieses war bereits geschlossen, als die Vorträge um 21:00 Uhr beendet waren. So aß jeder in einem nahe gelegenen Restaurant oder Imbiss. Ich begleitete den Meister und seine Assistenten mehrere Male zu einem Imbiss und ging anschließend nach Hause. Ich sah auch die Assistenten des Meisters an Ständen das Frühstück kaufen; Pfannkuchen und frittierte Teigwaren.

Der Meister erschien stets früh am Vortragsort

Während des zweiten Kurses war eine meiner Aufgaben, den Meister von der Herberge zur Vortragshalle zu begleiten. Wir waren sehr arm und hatten kein Auto für den Transport, deshalb mussten wir laufen. Der Weg von der Herberge bis zum Vortragsort betrug zu Fuß ungefähr 20 Minuten. Am ersten Tag erschien ich im Hotel 20 Minuten früher, um den Meister abzuholen, doch ich verpasste ihn überraschenderweise. Ich geriet in Panik und dachte: „Wie kann ich es schon am ersten Tag so schlecht machen. Der Meister kennt den Weg doch nicht!” Ich fühlte mich furchtbar und ging eilig zurück zum Auditorium, um zu sehen, ob der Meister schon angekommen sei. Ich fragte ein paar Leute - auch den Kassierer, der die Eintrittskarten verkaufte - doch niemand hatte den Meister gesehen. Danach ging ich hinter die Bühne und sah den Meister dort warten. Niemand konnte es sich erklären, wie der Meister hier ankam. Nachdem ich mich wegen meines schlechten Jobs entschuldigt hatte, sagte mir der Meister, dass er bereits am Vortag den Vortragssaal besucht habe, so dass er den Weg bereits kannte. Trotz der anstrengenden Reise nach Hefei und seiner Ankunft am Morgen, ging der Meister nachmittags zur Vortragshalle. Er säuberte die ganze Gegend, denn er war darum bemüht, dass die Menschen das Fa erhielten.

Nach der Lektion des ersten Tages ging ich am zweiten Tag noch früher zum Hotel, um den Meister abzuholen, doch ich verpasste ihn abermals.

Am dritten Tag kam ich 40 Minuten früher ins Hotel und fühlte mich besser, als ich an der Rezeption erfuhr, dass der Meister es noch nicht verlassen hatte. Als ich bemerkte, dass die Tür seines Zimmers geschlossen war, wartete ich davor, denn ich wollte seine Ruhe nicht stören. Der Meister schien zu wissen, dass ich vor der Türe wartete, denn er öffnete sie sogleich und fragte mich besorgt: „Warum stehen Sie hier draußen? Bitte kommen Sie herein.”

Einmal stoppte der Regen, als wir aus der Türe hinaustraten

Der Meister hatte während den Fa-Erklärungen kein Manuskript, sondern lediglich ein Blatt Papier, auf welchem sich einige Notizen befanden. Jede Vorlesung dauerte ungefähr anderthalb Stunden.

An einem Regentag brachte ich zwei Regenschirme mit. Der eine war für den Meister, doch er wollte ihn nicht benutzen. Obschon ich einen Regenschirm für den Meister vorgesehen hatte, stoppte der Regen, sobald wir aus der Türe traten. Ich dachte mir damals nicht viel dabei, doch wenn ich mich daran zurückerinnere, denke ich, dass all die Götter das Fa beschützten, als Zeichen des Respekts vor der großen Tugend des Meisters.

Des Meisters Anliegen: Die Praktizierenden zur Kultivierung im Dafa anleiten

Der Meister lehrte auch etwas über falsches Qigong. Durch meine Arbeit kam ich selber mit anderen Qigong-Praktiken in Berührung. Was sollte ich nur tun? So fragte ich den Meister um einige Hinweise bezüglich dieser Sache. Er antwortete mir: „Das ist Ihre Arbeit. Alles, was Sie machen müssen, ist, zu bitten: ,Meister, schütze mich' und mein Fashen wird ein Schutzschild um Sie legen.” Seitdem trage ich ein Bild unseres Meisters bei mir, und die verschiedenen Qigong-Praktiken kümmern mich nicht mehr.

Es wurde auch über das Thema „Das Praktizieren eines Kultivierungsweges” gesprochen. Bevor ich mich im Fa kultivierte, lernte ich viele verschiedene Qigong-Praktiken, eingeschlossen Gesundheits- und Fitness-Qigong. Wegen meiner schlechten Erleuchtungsqualität konnte ich einige von diesen nicht aufgeben. Einmal fragte ich den Meister: „Ich bin entschlossen, Falun Gong zu praktizieren. Ich will kein anderes Qigong mehr praktizieren. Ich will mich nur auf das Praktizieren von Falun Gong konzentrieren; doch da gibt es ein sogenanntes Massage-Qigong, das ich jeden Morgen mache und ich fühle mich dabei sehr gut. Kann ich diese Praktik weiterführen?” Der Meister antwortete mittels einer Gegenfrage: „Warum üben Sie immer noch dieses Massage-Qigong? All ihre Probleme sind gelöst, wenn Sie Falun Gong praktizieren.” Nachdem der Meister dies ausgesprochen hatte, begann ich zu verstehen und hörte sofort mit dem Praktizieren anderer Qigong auf. Ich befreite mich von all den verschiedenen Qigong und den falschen Qigong-Büchern und hörte mit dem Praktizieren derselben auf.

Ich möchte auch gerne eine Bemerkung zu meiner Aussage machen: „Ich bin entschlossen, Falun Gong zu praktizieren.” Zuerst realisierte ich die eigentliche Aussage dieses Satzes gar nicht. Es schien ein gewöhnlicher Satz zu sein, doch bei näherer Betrachtung realisierte ich, dass es mein kultivierter Teil war, der diese ernsthafte Aussage an den Meister machte: Entschlossen zu sein, Dafa zu praktizieren; zurückzukehren zu meinem wahren Selbst und mit dem Meister nach Hause zurückzugehen.

Das Buddha-Auge erkennt falsche Qigong-Meister

Als der Meister nach Hefei kam, zeigte ein Koordinator der Qigong-Gesellschaft dem Meister ein Bild von jemandem und fragte ihn: „Meister Li, was denken Sie über diese Person?” Der Meister nahm das Bild, warf einen Blick darauf und sagte: „Er ist besessen durch eine Schlange!” Diese Person bekam das Gong, während sie in einem morastigen Teich grub. Daher kann er Krankheiten heilen. Er kam nach Hefei und eröffnete eine Klinik, um die Krankheiten der Menschen zu heilen. Er fand dann jemanden, der ihm half, diese falschen Heilungstechniken zusammenzustellen und seinem Gong einen Namen zu geben. In Wirklichkeit schadet es den Menschen. Im Zhuan Falun sagte unser Meister:

"Sobald er seine Hand ausstreckt und Kultivierungsenergie abgibt, streckt sich die kleine Klaue jenes Tieres hinter seinem Körper auch aus; wenn er Kultivierungsenergie abgibt, streckt jene kleine Schlange ihre Zunge heraus und leckt damit die Stelle der Krankheit oder die der Pustel. So etwas gibt es ziemlich häufig, die Besessenheiten dieser Menschen sind alle durch ihr eigenes Trachten herbeigeführt." (Zhuan Falun, 2. Üersetzung, Lektion 3, Bessenheit )


Der Fashen des Meisters hilft den Praktizierenden, ihr Zuhause zu reinigen

Die Praktizierende A, 60 Jahre alt, lebte mit ihrem Sohn zusammen, der an Epilepsie litt. Sie nahm am ersten Kurs teil. Eines Abends brannte plötzlich das Bücherregal in ihrem Schlafzimmer. Der das Bücherregal umgebende Stoff fing zu brennen an, fiel dann auf den Boden und hinterließ einen großen schwarzen Fleck auf dem Betonboden. Doch eine Streichholzschachtel, die auf dem Bücherregal lag, verbrannte nicht, ebenso wenig die darauf befindlichen Bücher. Das war wirklich völlig unmöglich! Während des Vortrages bat sie mich, den Meister über diese Begebenheit zu fragen. Als ich dem Meister das Vorkommnis erzählte, sagte er mir: „Ich musste ihre Umgebung reinigen.”

"In den anderen Räumen wird alles für dich gereinigt, auch die Umgebung bei dir zu Hause wird gereinigt. Wenn die Umgebung nicht gereinigt wird und dich alle verschiedenen Dinge stören, wie kannst du denn praktizieren?” (Zhuan Falun, 2. Übersetzung, Lektion 6, „Das Herz muss unbedingt aufrichtig sein”)

Der Praktizierende B, 70 Jahre alt, liebte die Qigong Praktik sehr. Er lernte einmal ein Qigong, das privat in einem Tempel unterrichtet wurde. Er spürte die Vorteile, die ihm das Lernen solch eines Qigongs brachte. Als er den Meister über dieses Qigong befragte, sagte dieser ihm: „Dies ist ein aufrechter Weg und Sie können es lernen, aber ich möchte Ihnen trotzdem empfehlen, Falun Gong zu praktizieren.” Der Praktizierende B sagte: „Mein Bein wurde während des Krieges verletzt. Ich kann mich nicht hinhocken und in der Lotusposition sitzen. Kann ich dennoch Falun Gong praktizieren?” Der Meister antwortete ihm: „Es ist gut so. Sie werden in der Lage sein, die Lotusposition einzunehmen.” Danach zeigte der Meister ihm, wie er es machen soll. Der Praktizierende B folgte genau den Anweisungen des Meisters und war letztendlich in der Lage, die Lotusposition einzunehmen.

Nicht lange danach ereigneten sich in seiner Wohnung Dinge, für die man wohl keine Erklärung findet. Der Praktizierende B lebt mit seiner Frau im obersten Stock des Hauses. Eines Tages, als sie gerade beim Essen waren, fanden sie in der Gemüsesuppe zwei Fünfcentstücke. Sie waren sehr überrascht! Er sagte: „Ich nahm das Gemüse, wusch und kochte es. Es gibt auch keine Kinder oder sonst jemanden in unserem Haushalt. Von wo kommen diese Geldstücke?” Ein anderes Mal, als das Paar zu Hause war, fiel plötzlich eine Handvoll Pennies von irgendwo herab. Im Ganzen waren es 14 Stück. Es war sehr seltsam, denn sie lebten in einem großen Haus und die Fenster und Türen waren geschossen. Wer hatte diese Münzen geworfen? Als der Meister das Fa in Jinan lehrte, bat der Praktizierende B jemanden, dem Meister die Münzen zu zeigen. Der Meister antwortete: „Das war die Störung von Dämonen und es hörte sofort auf, als ich die Umgebung gereinigt hatte.” Nachdem der Fashen des Meisters das Heim des Praktizierende gereinigt hatte, wurde es friedlich und still.

Der Meister blickte auf die Person: Sein Karma wurde beseitigt und seine Krankheit war geheilt

Im Jingwen „Fa-Erklärung in Los Angeles City” vom 25.02.2006 sagte unser Meister:

„Viele Lernende haben früher gesehen, wie ich bei gewöhnlichen Menschen Krankheiten geheilt habe, dafür brauche ich nicht einmal den Finger zu bewegen. Mit einem Blick bist du schon geheilt. Mit dem Blick habe ich schon etwas ausgesendet. Ich kann von irgendeinem Teil meines Körpers göttliche Kräfte aussenden. Sobald sie ausgesendet sind, bist du geheilt.”

Als der Meister das Fa in Hefei lehrte, gab es viele unerklärliche Vorfälle. Zwei von diesen möchte ich hier erwähnen:

Die Praktizierende C, 60 Jahre alt, hatte Probleme mit dem Laufen. Selbst mit dem Stock konnte sie nur schrittweise gehen und musste immer wieder eine Pause einlegen. Während des ersten Kurses ging sie zum Meister. Als der Meister sie mit dem Stock sah, fragte er: „Warum benutzen Sie einen Gehstock?” Nachdem sie ihre Probleme erklärt hatte, sagte er: „Legen Sie den Stock weg. Sie können ohne ihn laufen.” Sie war sich nicht sicher, ob das gehen würde, doch durch die Ermutigung des Meisters machte sie einen Schritt ohne Stock. Dieser erste Schritt war gut und auch der zweite war stabil. Sie war begeistert. Was für ein Wunder! Der Meister bat sie, die Treppe hinunterzugehen, ohne sich am Geländer festzuhalten und dann wieder hochzukommen. Sie konnte es tun. Seit diesem Moment und durch das Lernen des Fa läuft sie so flink wie eine junge Person.

Ich habe einen Freund, welcher Qigong mag und der folgende Geschichte erzählte. Er hat eine junge Tochter, die unter sehr starken Bauchschmerzen litt. Überall versuchten sie, Heilung zu finden, doch vergebens. Auch eine Heilung durch seine eigenen Qigong-Techniken schlug fehl. Er war sehr glücklich, als er herausfand, dass der Meister nach Hefei kommen würde. Doch wollte er nicht der Regel des Meisters zuwiderhandeln, „Krankheiten anderer nicht heilen zu wollen”, und suchte nach einem Weg, um das Problem zu lösen. So kaufte er in einem Laden einen einzigen schönen Apfel und bezahlte den verlangten Preis ohne zu feilschen. Danach hüllte er den Apfel in ein neues Taschentuch. Als er nun die Möglichkeit hatte, näher an den Meister heranzukommen, sprach er mit ihm über den Zustand seiner Tochter und gab ihm den Apfel. Der barmherzige Meister hielt den Apfel mit beiden Händen und gab ihn dann schnell und ohne ein Wort an ihn zurück. Er nahm den Apfel entgegen, dankte dem Meister und fuhr sofort mit seinem Rad nach Hause. Sodann bat er seine Tochter, den ganzen Apfel samt Kernen zu essen. Danach war ihre Krankheit geheilt.

Wunderbare Heilungen

Unser Meister sagte im Zhuan Falun:

„Ich rede hier nicht von Krankheitsheilung, wir heilen auch keine Krankheiten. Aber wenn du als wahrer Kultivierender einen kranken Körper hast, kannst du dich nicht kultivieren. Ich werde deinen Körper für dich reinigen. Die Reinigung des Körpers beschränkt sich nur auf diejenigen, die wirklich gekommen sind, um den Kultivierungsweg und das Fa zu lernen.” (2. Übersetzung, Lektion 1, „Menschen wirklich zu hohen Ebenen anleiten)

Ich möchte gerne über ein paar wundersame Phänomene sprechen, die sich ereigneten, nachdem einige Praktizierende das Fa erhalten hatten.

Die Praktizierende D, ungefähr 50 Jahre alt, hatte einen Schlaganfall. Ihr Mund war schief und sie konnte nicht mehr laufen. Eifrig besuchte sie den ersten Kurs in Hefei. Am ersten Tag fuhr ihr Ehemann sie mit dem Rad zum Vortrag. Nach dem Vortrag war sie in der Lage, nach Hause zu laufen. Als ihr Ehemann diesen wundersamen Effekt des Fa sah, entschloss er sich, Falun Dafa zu lernen.

Der Praktizierende E, ein junger Bursche, kaum 20 Jahre alt und aus einem Dorf, kam mit einem Buckel (90 Grad Biegung) zur Welt. Eines Nachts träumte er von einem mächtigen Buddha, welcher eine Kasaya (Kleidung eines buddhistischen Mönches) trug. Zwei Tage später kam er zufällig in die Stadt und sah, dass Falun Dafa gelehrt wurde. So nahm er am Kurs teil. Er saß in der hintersten Reihe. Das große Auditorium war so mit Leuten angefüllt, dass er den Meister während des Vortrages nicht sehen konnte. Später, in der Pause, ging er zum Podium. Oh! Der Meister war genau dieser mächtige Buddha aus seinem Traum. Nach den Vorträgen wurde sein Rücken wieder gerade. Der Meister sagte, dass die Krümmung seines Rückens so stark war, dass sie nicht einfach gerichtet werden konnte. Er habe sehr starkes Gong benutzen müssen, um die Knochen zu zerschlagen. Ein Knochen nach dem anderen wurde neu eingefügt, nachdem er auseinander geschlagen war. Als die Knochen brachen, konnte man es hören, es machte „ka-tsa, ka-tsa”. Viele Leute - wie auch ich - hörten dieses Knacken.

Eine Teeschachtel

Die Vorträge des Meisters dauerten ein bis zwei Stunden und er trank selten Wasser dabei. Manchmal trank er gekochtes Wasser. Der Meister kam tausende von Kilometern nach Anhui gereist, um den Menschen im Jianghuai Gebiet das Buddha-Fa und den Segen zu bringen. In der Provinz Anhiu werden Teeblätter produziert. Es war gerade die Saison, um Frühlingstee zu trinken, doch wir boten unserem Meister keinen davon an. Ich fühlte mich darüber beschämt und kaufte deshalb eine kleine Schachtel Tee mit dem Namen „Huo Mountain Yellow Sprout” und machte daraus speziell für den Meister eine Tasse Tee. Es war grüner Tee mit einem sehr köstlichen Duft. Dann übergab ich die Teeschachtel einer Assistentin des Meisters und bat sie, diese in das Zimmer des Meisters zu bringen.

Nach dem Vortag besuchten wir den Meister, und auch die Assistentin war anwesend. Sie gab mir die Teeschachtel leer zurück. Ich bat sie, den Tee in der Schachtel zu belassen, damit dieser länger frisch bleibe und man ihn auch unterwegs trinken könne. Sie sagte: „Der Meister bat mich, Ihnen die Schachtel zurückzugeben.” Ich erwiderte, dass ich zu Hause viel Tee hätte und dass sie besser die Schachtel zurücknähme. Doch sie wiederholte etwas lauter: „Der Meister beauftragte mich, Ihnen die Schachtel zurückzugeben. Er sitzt immer noch hier. Was ist mit Ihnen los?” Ich dachte mir: „Das muss etwas Mysteriöses sein.” Ich nahm also die Schachtel und öffnete sie. Darin befand sich ein kleiner Zettel, ca. acht Zentimeter lang und drei Zentimeter breit. Ich war sehr aufgeregt und wollte es lesen, doch war ich ein bisschen verlegen. Ich dachte mir deshalb, dass es besser sei, wenn ich ihn später lesen würde, sobald ich zu Hause wäre. Zu Hause öffnete ich die Schachtel erneut, doch es befand sich nichts mehr in der Schachtel. Ich bedauerte es so sehr! Ich hätte den Zettel gleich anschauen sollen. Vielleicht versuchte mich der Meister zu belehren. Ich habe die Schachtel bis heute noch.

Eine lang anhaltende Erinnerung und ein unvergessliches „Auf Wiedersehen”

Jedes Mal, wenn der Meister aus der Vortragshalle herauskam oder das Auditorium verließ, wurde er von Studenten umringt. Sie wollten seine Hand schütteln oder etwas fragen. Sie wollten alle noch mehr hören und den Meister nicht gehen lassen. Mir meiner Pflicht bewusst, wurde ich unruhig und bat alle, den Meister gehen zu lassen. Doch der Meister sagte mir: „Ist schon gut, wir warten einen Moment.” Mit einem gütigen Lächeln schüttelte der Meister jedem die Hand und beantwortete alle Fragen. Einige Studenten machten sogar Fotos von diesem angeregten Moment.

Wir fühlten uns sehr gesegnet und glücklich, dass wir dem Meister bei der Verbreitung des Fa zuhören konnten. Alle Studenten wollten ein Foto mit dem Meister machen. Doch da es so viele Studenten gab, teilten die Organisatoren die Leute in 40 Gruppen zu je 30 Personen auf. Es dauerte den ganzen Nachmittag, damit jede Gruppe mit dem Meister fotografiert werden konnte. Es gab auch einige Studenten, die sich direkt mit dem Meister ablichten lassen wollten. Der Meister sagte: „Bitte drückt nicht, überall ist es gut. Bitte lasst diesen älteren Herrn (er war ungefähr 80 Jahre alt und hatte einen weißen Bart) neben mir sitzen.”

Nachdem der Kurs zu Ende war, begleiteten wir den Meister zur Bahnstation von Hefei bis zum Zug. Der Meister drehte sich an der Tür nochmals um, lächelte und schüttelte unsere Hände. Ich fühlte mich sehr dankbar und berührt. Als ich auf der Plattform stand und sah, wie sich der Meister immer noch von uns verabschiedete, machte ich plötzlich die „Heshi-Geste”, um dem Meister meinen Respekt darzubringen. Der Meister erwiderte diese Geste, was ich nie erwartet hätte. Ich war so berührt, dass ich es tief in meinem Herzen spürte.