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Finnland: Protest vor der chinesischen Botschaft gegen Verfolgung durch KP Chinas (Fotos)

4. August 2006 |   Von einem finnischen Praktizierenden

(Minghui.de) Am 20. Juli 2006 versammelten sich finnische Falun Gong-Praktizierende vor der chinesischen Botschaft, um gegen die immer noch andauernde Verfolgung von Falun Gong zu protestieren. Die Verfolgung gegen die Praktizierenden, die ihr Leben nach den Prinzipien „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht” ausrichten, wurde vor sieben Jahren durch das Kommunistische Regime Chinas initiiert.

Die Praktizierenden zeigten bei ihrem Protest Banner auf denen zu lesen war „Falun Dafa ist gut” und „Verurteilt den Organraub der KPC an lebenden Falun Gong-Praktizierenden, den Organhandel und die Einäscherung der Leichen”. Während der Aktion verteilten die Praktizierenden Infomaterialien an Passanten und Besucher der Botschaft, die dort ihre Visa beantragten. Es wurde ein Protestbrief verlesen, der sich an die finnische und chinesische Bevölkerung, die Passanten und das Botschaftspersonal richtete.


Der Protestbrief lautete:

Seit dem 20. Juli 1999 sind sieben Jahre vergangen, in denen die Kommunistische Partei Chinas (KPC) Falun Gong auf grausame und erschreckende Weise verfolgt hat. Bis heute liegt die Zahl der dokumentierten und bestätigten Todesopfer bei fast 3.000. Die tatsächliche Anzahl dürfte um ein Vielfaches höher sein. Seit März diesen Jahres haben drei Zeugen gegenüber der Zeitung Epoch Times enthüllt, dass die KPC Organe von lebenden Praktizierenden entnimmt, die in den von ihr geführten Arbeitslagern inhaftiert sind. Anfang Juli wurde von einer unabhängigen Untersuchungsgruppe, bestehend aus dem ehemaligen kanadischen Parlamentsabgeordneten und Staatssekretär für Asien und den Pazifikraum, David Kilgour, und dem Menschenrechtsanwalt David Matas, ein Untersuchungsbericht veröffentlicht, der die Existenz dieser schockierenden Verbrechen, an die man kaum zu glauben vermag, bestätigt.

Wir sind außerstande, die genaue Anzahl von unschuldigen Menschen zu ermitteln, deren Organe entfernt wurden, als sie noch lebten. Wie groß mag der Schwarzmarkt des Organhandels hinter diesem schwarzen Vorhang sein? Wir haben kein detailliertes Wissen darüber. Aber wir wissen, dass dies eine „Form des Bösen ist, die es auf diesem Planeten noch nicht gegeben hat”, wie David Matas, Mitglied der kanadischen unabhängigen Untersuchungsgruppe, kommentierte.

Worte können die Bösartigkeit der brutalen Gewalt unter der Herrschaft des Kommunistischen Regimes in China nicht beschreiben. Die Verfolgung von Falun Gong ist ein Verbrechen gegen die menschliche Natur, ein Verbrechen gegen die Menschheit.

Die Verfolgung stellt eine Herausforderung für die individuelle menschliche Natur dar und prüft auch die Moral und das Gewissen jedes Einzelnen. Dabei handelt es sich nicht um ein 'politisches Problem', wie gewöhnlich von der KPC behauptet wird. Die von den staatlichen Behörden gestartete Verfolgung ist ein Verbrechen gegen die Menschheit, während systematische Ermordungen durch Entnahme von Organen eine direkte Herausforderung für die menschliche Moral und das Gewissen sind.

Wir protestieren gegen die Gewalt der KP Chinas und raten jedem Chinesen, mit seinem verbliebenen Gewissen und seiner Gutherzigkeit die bösartige Natur der KPC zu erkennen, sich von der KP Chinas und ihren Organisationen loszusagen - und sich nicht mitschuldig zu machen. Es geht um die Zukunft. Wir bitten darüber hinaus die Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten und die internationale Gemeinschaft zu helfen, die Gewalttaten und die Verfolgung zu beenden.

Quelle: http://clearharmony.de/articles/200608/32916.html