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Westfalen-Blatt: Folteropfer in Brakel operiert (Foto)

Chinese erhielt eine neue Hüfte

14. Oktober 2007 |   Von Wolfgang Braun

(Minghui.de)

Samstag, 22. September 2007

Brakel (WB). Nach einer zweiten Hüftoperation verlässt Folteropfer Zhen Wang (30) heute das St. Vincenz-Krankenhaus Brakel (Kreis Höxter). Ihm waren in einem chinesischen Arbeitslager beide Hüften zerstört worden.

Als Anhänger der verfolgten buddhistischen Falun-Gong-Bewegung wurde der Bauingenieur 2001 festgenommen und zur „Umerziehung” in ein Arbeitslager bei Shanghai gesteckt. „Nachdem klar war, dass ich nicht bereit war, Falun Gong abzuschwören und Erklärungen gegen diese Meditationspraxis, die sich den Werten Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht verpflichtet fühlt, zu unterschreiben, wurde ich gefoltert”, erinnert er sich. Mitgefangene zwangen ihn in die „Tigerhocke” und überdehnten seine auf den Boden gepressten Beine, so dass beide Hüftgelenke gebrochen wurden, Bänder und Sehnen rissen. Danach konnte sich Wang nur noch mühsam auf Krücken fortbewegen- „Diese gewaltsamen Praktiken und weitere schwere körperliche Belastungen in dem Arbeitslager haben so schwere Schädigungen verursacht, dass ihm nur durch das Einsetzen zweier künstlicher Hüftprothesen geholfen werden konnte”, erläutert der operierende Arzt, Dr. Rolf Haaker, Chef der orthopädischen Abteilung.

Wang, der 2003 aus der Haft frei kam und seit 2006 verheiratet in Bielefeld lebt, erhebt noch weitere schwere Vorwürfe gegen das kommunistische System, die Menschenrechte mit Füßen zu treten. So ist er sich sicher, dass aus den chinesischen Arbeitslagern heraus Häftlinge abgeholt worden waren, um ihnen Organe zu entnehmen. Auch an ihm seien entsprechende Tests durchgeführt worden. Einer ersten Hüftoperation hatte er sich in Brakel 2006 unterzogen. Die Kosten übernahmen Krankenkassen.


Quelle: http://de.clearharmony.net/articles/200710/40007.html