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Die Verfolgung von Herrn Yan Hequan und Herrn Shi Wenshui im Bezirk Laishui, Provinz Hebei

1. Dezember 2007

(Minghui.de)

Yan Hequan wurde ohne rechtliche Grundlage zu 11 Jahren Haftstrafe verurteilt

Herr Yan Hequan, 45 Jahre, ist ein Praktizierender aus Beilongquan in der Stadt Shiting im Bezirk Laishui, der Hauptstadt Boading in der Provinz Hebei. Er arbeitete in einer Fabrik, in der Maschinen konstruiert und hergestellt werden. Damit er Falun Dafa aufgeben sollte, wurde er von einer Gruppe Polizisten und dem Polizeichef des Bezirks Yi, Zhang Jianhua, am 27.08.2002 gewaltsam verhaftet und im Gefängnis eingesperrt. Seine Angehörigen besuchten ihn mit dem Motorrad, welches etwa 6,300 Yuan wert war. Die Polizisten beschlagnahmten das Motorrad mit der Behauptung, dass es kürzlich in einem Kriminalfall benutzt worden sei.

In der Haftanstalt versuchten die Übeltäter, durch Folter ein Geständnis von Herrn Yan zu erpressen. Er wurde mit Handschellen gefesselt und gezwungen, für sehr lange Zeit auf der Tigerbank* zu sitzen. Im Fall von 2002 wurde er vom Gerichtshof im Bezirk Yi unrechtmäßig zu 11 Jahren Gefängnis verurteilt,. Gegenwärtig ist er im 6. Haftdistrikt des Ersten Gefängnisses der Hauptstadt Baoding inhaftiert. Herrn Yan's Ehefrau, Frau Zhang Lihua, wurde von den Polizeibeamten der örtlichen Polizeiwache und den Beamten vom Büro 610 regelmäßig belästigt. Wegen ihrer finanziellen Probleme, wurde ihre 17-jährige Tochter gezwungen, die Schule zu verlassen und eine Arbeit anzunehmen, fern von zuhause. Ihre jüngere Tochter besucht die Realschule, muss jedoch infolge der Verfolgung viele Belästigungen ertragen.

Shi Wenshui, Praktizierender aus dem Dorf Zugezhuang in der Gemeinde Wangcun, verurteilt zu 9 Jahren Gefängnis

Herr Shi Wenshui, 44 Jahre, ist Bewohner des Dorfes Zugezhuang in der Gemeinde Wangcun im Bezirk Laishui. Er ist Arbeitnehmer der Bahn-Inspektions-Abteilung in Shilou, eine Tochtergesellschaft der Pekinger Eisenbahnbehörde. Oftmals bekam er eine Anerkennung als beispielhafter Mitarbeiter des Jahres und als technischer Experte. Am 11. September 2001 wurde er verhaftet, weil er an Falun Gong glaubt. Er wurde direkt an seinem Arbeitsplatz verhaftet, dies war organisiert von den Mitarbeitern der Baoding Stadtverwaltung und der Sicherheitsbehörde des Bezirks Yi, welche darauf spezialisiert sind, Falun Gong Praktizierende zu verfolgen. Momentan wird er noch in der Haftanstalt des Bezirks Yi festgehalten, wo er gezwungen wird, mit Handschellen gefesselt auf der Tigerbank* zu sitzen, sowie allerhand schwere Folter zu ertragen.

Der bösartige Leiter Ma und seine Wachen überfielen das Haus des Herrn Shi und stahlen persönliches Eigentum im Wert von etwa 10.000 Yuan, wie zum Beispiel ein Motorrad, einen Farbfernseher und einen CD-Player. Herr Shi wurde auch ungerechterweise von seiner Arbeitsstelle entlassen und sie zahlten ihm lediglich eine magere Abfindung. Im Jahr 2002 wurde Herr Shi ungesetzlich zu neun Jahren Haft verurteilt. Infolge seiner Inhaftierung befindet sich nun seine Familie in großen finanziellen Schwierigkeiten. Sein 16-jähriger Sohn wurde gezwungen, die Schule zu verlassen und hat nur unsichere Gelegenheitsjobs. Herrn Shi's Frau muss ständig arbeiten und noch dazu ihre Schwiegermutter unterstützen.

* „Tigerbank”
Anm.: Die Praktizierenden werden gezwungen auf einer kleinen, ca. 20 cm großen Metallbank zu sitzen. Die Knie werden den Opfern dabei gefesselt und der Betroffene muss sehr lange regungslos in dieser Haltung verharren. Oftmals werden noch kleine harte Objekte unter das Gesäß oder zwischen die Unterschenkel oder Knöchel gelegt, um es schwieriger zu machen die Schmerzen durchzustehen. Eine Zeichnung finden Sie unter: http://www.clearwisdom.net/emh/articles/2001/11/24/16156.html