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Das Nichtstun betrachten

8. Dezember 2007 |   Von einem Falun Dafa-Praktizierenden aus der Prefektur Yanbian der Provinz Jilin

(Minghui.de) Ich glaube, das Nichtstun bedeutet, dass man frei ist von Neigungen, menschlichen Faktoren, der Ich-Bezogenheit und so weiter.

Als ich mit der Kultivierung in Falun Dafa begann, verstand ich den tieferen Sinn des Nichtstun nicht so gut und mein Verständnis von Dafa beruhte auf menschlichen Anschauungen. Zu dieser Zeit lernte ich das Fa und machte die Übungen nur zu meinem Nutzen. Tatsächlich hatte ich mir vieles abgewöhnt, aber ich verbesserte mich nicht und entwickelte viele Eigensinne. Ich wollte fleißig sein, aber ich hatte viele Hindernisse. Auf der einen Seite wollte ich die Dinge ganz natürlich geschehen lassen, dann aber fühlte ich, als ob ich ins Hintertreffen geraten würde. Ich blieb stecken und war nicht fähig, die Dinge in die richtige Perspektive zu rücken. Nachdem ich lange und mühsam überlegt hatte, wurde mir bewusst, dass die Wurzel darin lag, dass ich die Kultivierung nur zu meinem Nutzen praktizierte. Für eine lange Zeit verstand ich die Fa-Prinzipien in dem folgenden Satz des Lehrers nicht:

"Die Kultivierung hängt von einem selbst ab, die Kultivierungsenergie hängt vom Meister ab." (Lektion 1, Zhuan Falun)

Auf diese Erkenntnis stützend, kultivierte ich mich.

Ob jemand die Möglichkeit hat, das Fa zu erhalten oder sich zu kultivieren, ist von den göttlichen Wesen bestimmt. Es ist nutzlos für den Menschen, wenn er versucht, für sich selber Arrangements zu treffen. Es gibt viele Dafa-Praktizierende, die unbewusst mit menschlichen Anschauungen auf Dafa schauen und den Weg nehmen, den die alten Mächte arrangiert haben, ohne es sich bewusst zu machen.

Zum Beispiel ist es manchmal nicht falsch was wir machen, aber unsere Denkweise, während wir es machen, will prahlen, glaubt an die menschlichen Anschauungen oder ist beschäftigt mit den Vorteilen für eine Gruppe, anstatt für den ganzen Körper. Wie stark auch immer meine menschlichen Gesinnungen sind, so groß sind die Trübsäle, die die alten Mächte für mich einrichten wollen, gemäss dem Prinzip der „gegenseitigen Förderung und gegenseitigen Hemmung”. Der Lehrer sagte uns:

„Die alten Mächte wagen nicht gegen die Erklärung von Wahrheit und die Errettung aller Wesen zu sein. Wichtig ist, dass das Herz bei der Arbeit keine Lücke hinterlässt, die sie ausnutzen können.”
(Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz 2002 in Boston 27.04.2002)

Die Prinzipien der Kultivierung sind oft das Gegenteil der menschlichen Anschauungen. Ein Praktizierender glaubt, dass er sich nur auf die Kultivierung konzentrieren soll, ohne seine Aufmerksamkeit auf das Erhalten des Gong zu lenken. Entsprechend sollte ein Praktizierender seine Arbeit still und friedlich verrichten, ohne daran zu denken, wie sie ihm persönlich nutzen könnte.

Die drei Dinge sollten der Brennpunkt eines Dafa-Praktizierenden sein. Wir sollten unseren Verstand auf das Fa richten, unseren persönlichen Gewinn ignorieren und uns von den menschlichen Gedanken lösen. Nur wenn wir fähig sind, das zu tun, geben wir den alten Mächten keine Entschuldigung dafür, dass sie uns verfolgen. Das menschliche Leben befindet sich im Nebel, deshalb können sie nur ahnen, was sie an der Oberfläche sehen. Dies ist wirklich unbeständig, genau wie die vordergründige Erscheinung der Wolken. Trotzdem halten sie streng daran fest und suchen die Erkenntnis von anderen. Das ist nicht der Status eines Dafa-Praktizierenden.

Ab jetzt sollten wir nicht länger nach dem Ziel eifern, Erkenntnisse von anderen zu gewinnen. Stattdessen sollten wir uns aufrichtig und aus ganzem Herzen an das Dafa angleichen und vordergründige Erscheinungen ignorieren.

Das oben Beschriebene ist das Verständnis auf meiner Ebene. Bitte korrigiert mich, falls hier etwas Unangemessenes vorliegt.