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Unsere Kultivierung erschafft unsere Umgebung

- an Praktizierende gerichtet, die zu Hause Produktionsstätten für Informationsmaterialien über die Hintergründe der Verfolgung betreiben -

1. Mai 2007 |   Von einer Falun Dafa-Praktizierenden aus dem Festland China

(Minghui.de) Während des chinesischen Neujahrs 2007 besuchten viele Praktizierende ihre Verwandten. Einige hörten zu Hause mit der Produktion von Informationsmaterialien auf, weil ihre Angehörigen keine Praktizierenden sind. So musste unsere lokale Produktionsstätte die Arbeitslast von fünf Produktionsstätten übernehmen. Man kann sich sehr leicht vorstellen, wie viel wir zu tun hatten. Ich möchte meine Gedanken über diese Situation mitteilen, dass Produktionsstätten nicht betrieben werden konnten, weil Familienangehörige Nicht-Praktizierende sind. Wenn meine Meinung nicht richtig erscheint, bitte ich herzlich darum, mich darauf hinzuweisen.

Nach meinem persönlichen Verständnis haben diejenigen Praktizierenden, die während des chinesischen Neujahrs ihre Arbeit bei der Materialproduktion wegen der nicht praktizierenden Angehörigen eingestellt haben, ihre Familienangehörigen nicht sehr gut über die wahren Umstände aufgeklärt. Oft stellen sie die Materialien heimlich her; diese Lücke wird vom Bösen zur Manipulation der Familienangehörigen ausgenutzt.

Jeder Praktizierende unserer Fa-Lerngruppe stellt zu Hause Materialien her. Von den fünf Personen unserer Gruppe gehören zwei zu Familien, wo alle Angehörigen Praktizierende sind. Die anderen drei haben Familienangehörige, die kein Falun Gong praktizieren. Deren Angehörige verboten ihnen ursprünglich, zu Hause Informationsmaterialien zu produzieren, weil sie es für zu gefährlich hielten. Durch die ständige Aufklärungsarbeit in Bezug auf die Umstände der Verfolgung stimmten diese Angehörigen schließlich der Produktion von Informationsmaterial zu Hause zu. Sie bieten nun sogar ihre Hilfe als Wächter an, damit die Sicherheit der Praktizierenden garantiert ist. Wenn andere Verwandte Einwände vorbringen, unterstützen sie die Praktizierenden und klären die Verwandten darüber auf, wie sich alles in Wahrheit verhält.

Zum Beispiel war die häusliche Umgebung der Praktizierenden A nicht gut, bevor sie anfing, zu Hause Flyer zu produzieren. Wenn andere Praktizierende zu Besuch kamen, mussten sie immer zuerst herausfinden, ob ihr Ehemann zu Hause war oder nicht, bevor sie anklopften (Ihr Mann muss nicht jeden Tag zur Arbeit). Als die Praktizierende A anbot, Materialien zu lagern, musste sie die Materialien verstecken. Einmal fand ihr Mann die Sachen und fragte sie darüber aus, woher sie stammten und wo sie die Sachen verteilen wollte. Die Praktizierende beschloss, ihren Mann anzulügen, weil sie meinte, dass er sich zu viele Sorgen machen würde und sagte, dass Mitpraktizierende die Materialien abholen und verteilen würden.

Als ich diese Praktizierende A das erste Mal traf, wies mich ein anderer Praktizierender an, keinen Kontakt mit ihr aufzunehmen, wenn ihr Mann zu Hause wäre. Als ich sie einmal besuchte, war ihr Mann jedoch zu Hause. Ich grüßte ihn und unterhielt mich ein bisschen mit ihm. Die Praktizierende A erzählte mir, dass ihr Mann eigentlich nicht gesprächig sei; es sei schon eine freundliche Geste gewesen, dass er sich mit mir über Familienangelegenheiten unterhalten hätte.

Nachdem ich mehrmals in ihrer Wohnung gewesen war, sprach ich mit ihrem Mann: „Sie müssen wissen, dass ich mich kultiviere." Er lächelte und ich sagte zu ihm: „Als ich das erste Mal kam, sagte mir Ihre Frau, dass Sie nichts wissen und auch nichts wissen wollen. Sie bat mich darum, nur in Ihrer Abwesenheit mit ihr zu kommunizieren. Doch ich stimme dem nicht zu. Ich denke, dass Sie alles wissen und dass Sie wissen, dass Falun Dafa großartig ist. Sie wollten nur keine Unterstützung anbieten, weil Sie sich Sorgen um ihre Sicherheit machen." Er lächelte wieder.

Es gab keine Barrieren zwischen uns. Trotzdem mussten wir bestimmte Materialien in seiner Abwesenheit zusammen herstellen. Wenn es manchmal unmöglich war, dass wir in seiner Abwesenheit arbeiteten, sagte sie zu ihrem Mann: „Meine Freundin kommt bald, kannst du nicht eine Zeit lang hinausgehen?" Anfangs wollte ihr Mann das nicht und sagte: „Jeder von uns kümmert sich um seine eigenen Angelegenheiten. Wir werden uns nicht gegenseitig stören." Die Praktizierende A antwortete ihm daraufhin: „Wenn du zu Hause bleibst, können wir nicht frei miteinander sprechen." Weil die Beziehung zwischen Ehemann und Ehefrau sehr harmonisch war, stimmte ihr Mann dem zu und ging hinaus.

Nach mehreren ähnlichen Situationen war ich der Meinung, dass unser Verhalten nicht in Ordnung sei. Es war Winter und draußen war es kalt. Ein gewöhnlicher Mensch würde an seinem freien Tag zu Hause bleiben wollen. So sagte ich zu der Praktizierenden A, dass sie ihren Mann nicht bitten sollte, die Wohnung zu verlassen und dass wir einfach so tun sollten, als könnte er uns nicht hören, wenn wir bestimmte Dinge besprachen. Beim nächsten Mal blieb ihr Mann auch zu Hause und störte uns überhaupt nicht. Ich meinte, dass es an der Zeit war, ihn über die Tatsachen aufzuklären. So sagte ich: „Sie brauchen nicht nervös zu sein. Alle anderen Praktizierenden stellen auch die Flyer zu Hause her. Wenn Sie es Ihrer Frau verbieten, dass sie das zu Hause macht, dann muss sie zu einem anderen Praktizierenden gehen und dass würde ein größeres Sicherheitsrisiko sein, wenn sie die ganze Zeit über geht und dann wieder kommt. Wenn sie es zu Hause machen kann, dann fällt sie nicht auf und kann nach der Arbeit wieder alles sauber weg räumen. Wir machen das alle so." Ihr Mann stimmte dem wortlos zu.

Die Familienangehörigen der Praktizierenden B praktizierten auch nicht. Als die Praktizierende mit der Produktion von Informationsmaterialien anfing, knallte ihr Mann den Drucker auf den Boden und forderte mich auf, die Sachen mitzunehmen. Auch ihr Sohn war strikt dagegen. Als die Praktizierende und ich einmal miteinander diskutierten, kam ihr Sohn und störte uns. Keiner von uns wurde davon bewegt. Wir meinten, dass es sich um eine Störung handelte, die wir verneinen sollten. Wir sollten fortfahren mit dem, was wir tun sollten. Wir sollten die Angelegenheit rational erklären und die Hintergründe der Verfolgung aufzeigen, wenn die Familie nicht verstand, was wir machten. Wenn sie uns nicht unterstützten, dann mussten wir uns darum bemühen, dass sich ihre Haltung in Unterstützung umwandelte.

Als sie das erste Mal störten, sagte ich nichts. Auch beim zweiten Mal blieb ich stumm, sendete für die beiden aufrichtige Gedanken aus und blieb unbewegt. Als ihr Sohn wieder vom Bösen in den anderen Räumen manipuliert wurde und zu uns kam, schrie er seine Mutter böse an: "Mutter, geh' und koche das Mittagessen. Den ganzen Tag lang machst du nichts anderes, als das hier!" Ich lächelte den Jungen an und sagte: „Ich komme so selten zu deiner Mutter auf Besuch. Sie wollte sich eine Weile mit mir unterhalten und so hat sich deine Mahlzeit ein wenig verzögert. Deine Mutter hat kein Fahrrad, doch ich habe eines. Ich kann mit dir losfahren, um mit dir Lebensmittel einzukaufen." Die Mutter antwortete: „Wir haben Essen zu Hause, mein Sohn kann sich nur nicht benehmen." Der Junge hörte mit dem Schimpfen auf und ging weg, um sich selbst ein Essen zu kochen.

Die Praktizierende B erzählte mir, dass ihr Mann Dafa-Bücher zerrissen und Vergeltung erfahren hätte. Ich fragte daraufhin ihren Mann darüber aus. Er antwortete: „Auch wenn sie das Dafa den ganzen Tag lang lernt, macht sie es nicht gut. Wozu ist es dann gut, weiter zu lernen?" Ich antwortete: „Sie denken hier nicht rational, oder? Denken Sie mal, ein Lehrer hat Schüler auf verschiedenen Ebenen. Er hat Superschüler genauso wie ganz schlechte Schüler. Man kann doch nicht den Lehrer dafür verantwortlich machen und sagen, dass er nicht gut gelehrt hätte? Der Schüler hat einfach nicht gut gelernt und sollte sein Lernen fortsetzen. Wenn diese Schülerin es nicht gut macht, obwohl sie lernt, würde es noch viel schlimmer sein, wenn sie mit dem Lernen aufhört."

Er lachte und so fragte ich ihn, warum er dagegen sei, dass zu Hause Informationsmaterialien hergestellt würden. Er antwortete: „Es ist zu gefährlich. Wenn ein Praktizierender verhaftet wird, bekommt die Polizei Informationen über alle anderen Praktizierenden." Ich erwiderte: „Vor kurzem wurde eine weibliche Praktizierende verhaftet, sie hat niemanden verraten." Er meinte: „Das ist aber keine Garantie. Vielleicht verrät ein anderer bei seiner Verhaftung die anderen Praktizierenden." Ich sagte daraufhin: „Die Praktizierenden, die es wagen, Arbeiten zu übernehmen, machen es sowieso und diejenigen, die es nicht wagen, werden es nicht machen, auch wenn man sie dazu zwingen möchte." Er sagte kein Wort und ich fuhr fort: „Sie wissen, dass Ihre Frau gesundheitlich in einem schlechten Zustand war, bevor sie Falun Dafa zu praktizieren begann. Jetzt ist sie gesund. Daher will Ihre Frau den Menschen erklären, was es mit der Verfolgung von Falun Dafa auf sich hat. Sie möchte lernen, wie man Informationsmaterialien herstellt und einen Teil der Arbeitslast der Praktizierenden übernehmen."

Später hatte er nichts mehr dagegen.

Einmal schlug mir der Mann der Praktizierenden B vor: „Ich möchte euch ein wenig Geld geben, damit ihr etwas mieten könnt. Bei uns gehen so viele Gäste ein und aus. Was ist, wenn einer davon sieht, was ihr da macht?" Seine Frau sagte zu mir: „Höre nicht auf ihn. Niemand hat uns gesehen. Ich arbeite immer daran, wenn niemand zugegen ist." So fragte ich ihren Mann: „Haben Sie etwas gehört?" Er antwortete: „Einer meiner Freunde arbeitete in der Stadtverwaltung. Er erzählte mir, dass die Behörden in letzter Zeit die Verfolgung von Falun Gong sehr ernst nehmen würden und bat mich, meiner Frau zu sagen, dass sie vorsichtiger sein sollte."

Ich antwortete, dass ich darüber nachdenken würde. Als ich die Praktizierende das nächste Mal besuchte, sagte ich zu ihrem Mann: „Ich habe darüber nachgedacht und denke, dass die Wohnung der sicherste Ort ist. Wenn wir etwas mieten, gibt es Nachbarn ober- und unterhalb sowie links und rechts nebenan. Wir müssen für die Miete Geld ausgeben und haben auch keine Garantie, ob das sicher ist. Das Zuhause ist etwas anderes, die Familienangehörigen können zu unserem Schutz beitragen."

Von da an sagte er nie mehr wieder etwas gegen das Zuhause als Produktionsstätte für Informationsmaterialien.

Es war sogar so, dass er nach beständiger Aufklärung über die Fakten eine feierliche Erklärung veröffentlichte, dass er alles, was er zuvor jemals gegen Falun Dafa gesagt hätte, zurücknehmen würde. Er gab bekannt, dass er an Dafa glaube und es unterstütze. Die Kinder der Praktizierenden fingen auch an, sie zu unterstützen.

Unsere Kultivierungserfahrung war genau so, wie es der Meister erklärt hat: „Das liegt an der Wirkung durch eure Erklärung der wahren Umstände. Das ist wie ein Universalschlüssel ..." („Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in Atlanta 2003", 29.11.2003) und „Die Umgebung ist von euch selbst erschaffen und auch der Schlüssel zur Erhöhung." („Umgebung", 17.10.1997, in „Essentielles für weitere Fortschritte")