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Den Weg zur Gottheit gewissenhaft gehen (Teil 2)

Von der vierten Konferenz zum Erfahrungsaustausch im Internet für Praktizierende in China

30. Januar 2008 |   Von einer Falun Dafa-Praktizierenden aus Nordost-China

(Minghui.de)

Teil 1 siehe unter: http://clearwisdom.net/emh/articles/2007/12/18/92248.html

3. Das Leben ist wegen der Fa- Berichtigung großartig

a) Ein gütiges Herz haben, um Lebewesen zu erretten

Nach meiner Entlassung aus dem Internierungslager brachte mich mein Mann in den Süden, damit ich nicht weit von seinem Arbeitsplatz entfernt leben konnte. Ich nutzte meine Zeit gut, um das Fa zu lernen, Übungen zu machen und Tag und Nacht zu den festgesetzten Zeiten aufrichtige Gedanken auszusenden. Manchmal hörte ich mir die neun Lektionen des Meisters an einem einzigen Tag an. Ich forderte mich streng in meinem Verhalten nach dem Maßstab eines Praktizierenden, um Dafas Ansehen aufrecht zu erhalten. Die Angestellten und Kunden im Betrieb meines Mannes sind sehr unterschiedlich und kommen von überall her. Jedem, mit dem ich in Berührung kam, erklärte ich die Hintergründe der Verfolgung. Die Kollegen meines Mannes bemerkten alle, dass ich eine gute Frau bin, die Falun Dafa praktiziert. Selbst der Betriebsmanager rief: „Falun Dafa ist gut!”

In der Zeit, in der SARS in Erscheinung trat, hörten die Menschen oft, welche Orte von der Krankheit betroffen und in welchen Dörfern Menschen daran gestorben waren. Unaufhörlich gab es solche Nachrichten. Essig war ausverkauft und jeder fühlte sich bedroht. Ich wusste, dass die alten Mächte Menschen aussortierten und sah, wie sie in Gefahr schwebten. Mein Herz war voller Mitgefühl und ich erkannte voll und ganz die Dringlichkeit der Errettung von Lebewesen. Wir „packten die Menschen aus dem Maul des Tigers” der alten Mächte.

b) Schafft die Angst fort, indem ihr eure Anschauungen verändert

Ich hatte keinen Kontakt zu anderen Praktizierenden, konnte somit keine Verständnisse oder Kultivierungserfahrungen austauschen. Ich fühlte mich nicht wohl und dachte an meine Rückkehr in meine Heimatstadt im Jahr 2003. Zu dieser Zeit gingen zwei heimatlos gewordene Praktizierende, Hong Wei und ihr Mann Da Yu (Deckname), in die Stadt A, weshalb ich sie besuchen ging. Vor kurzem war der Koordinator dieser Stadt an den Folgen der Folterungen gestorben, darum waren alle Mitpraktizierenden dort betrübt. Es gab nur wenige, die Informationsmaterial über die Verfolgung herstellten. Ich ergriff die Gelegenheit, das zu tun, als wir - Hong Wei, Sa Yu, Xiao Wang (Deckname) und ich - in dieser Stadt mit der Arbeit für die Fa-Berichtigung begannen.

Während einer großen Razzia starben drei Praktizierende an den Folterungen. Daraufhin verlegten wir unsere Produktionsstätte in einen benachbarten Bezirk. Wir transportierten unser Material mit der Bahn. Eines Tages trug ich eine große Tasche voller Kassetten mit den Vorlesungen des Meisters, als ich durch die Inspektionspforte des Bahnhofs ging. Es schien so, als ob die Menschen um mich herum auf meine Tasche starrten und ich wurde sehr nervös. In dem Augenblick erschien hinter mir eine Reihe von Kleinhändlern mit vielen Paketen und Taschen. Sie lachten und schwatzten, als sie zu mir herantraten. In diesem Moment fiel mir plötzlich ein, dass der Meister in „Umgebung” (17.10.1997, Essentielles für weitere Fortschritte I) gesagt hat:

„Überlegt mal, die Behauptung von der Menschheit, dass die Menschheit vom Affen abstammt, kann sogar in der feinen Gesellschaft auftreten, aber ihr schämt euch, diesem großen kosmischen Dafa eine richtige Stellung zu geben, das erst ist die wirkliche Schande der Menschen.”

Ich schämte mich. Ich führte die heiligste Tat im ganzen Universum aus, warum sollte ich mich fürchten? Ich hob den Kopf hoch und ging mit diesen Menschen mit, ohne mich zu fürchten. Seitdem bin ich immer sehr zuversichtlich, wenn ich Informationsmaterial über Dafa austrage.

c) Das Fa-Lernen ist eine Garantie dafür, dass die Arbeit für die Fa-Berichtigung gut gemacht wird

Lerne das Fa und du hast die Garantie, dass die Arbiet für die Fa-Berichtigung gut gemacht wird und wir als ein Körper dem Meister bei der Fa-Berichtigung beistehen können. Wir lasen die neuesten Artikel des Meisters mehrere Male und gingen oft in andere Dörfer, um mit den anderen Praktizierenden darüber zu sprechen. Die Praktizierenden ließen nicht nach und jedes Dorf und jede Stadt richtete eine Gruppe zum Fa-Lernen und eine Produktionsstätte für Informationsmaterialien ein. Einige Praktizierende kamen wieder zum Praktizieren zurück und es kamen neue Praktizierende dazu. Wir vergaßen auch die umliegenden Regionen nicht und halfen den schwächeren Regionen, eine Produktionsstätte einzurichten.

d) Wenn die drei Dinge gut gemacht werden, hat man für alles gesorgt

Ich lebte in der Stadt A weit weg von zu Hause, so blieb meine Tochter bei ihren Großeltern. Ihre Großmutter war gelähmt und bettlägerig, die Urgroßmutter war schon über 80 Jahre alt. Vier Generationen lebten zusammen. der Großvater war fast 70 Jahr alt und war mir eine große Hilfe. In jenem Jahr starb zuerst die Großmutter, dann die Urgroßmutter und der Großvater konnte sich nicht selbst um meine Tochter kümmern. Er bat mich, sie zu mir zu nehmen. Die größte Schwierigkeit dabei war das Geld. Mein Kind musste zur Schule gehen und ich hatte nicht genug Geld, um das Schulgeld zu bezahlen. Ich hatte mich für mehrere Jahre mit Leib und Seele den Aufgaben für die Fa-Berichtigung verschrieben und verfügte über kein Einkommen. Ich nahm aber dies Problem nicht zu ernst, weil ich wusste, dass der Meister alles richten würde.

So ging ich in meine Heimatstadt, um meine Tochter zu holen und um zu überprüfen, was mit meinem ehemaligen Arbeitgeber war. Der Betrieb war vor einige jahre zuvor bankrott gegangen und wurde nun vom Arbeitsamt verwaltet. Jeder bekam rund 200 Yuan monatlich als „Lebensunterhalts-Minimum”, die man sich beim diesem Amt persönlich abholen musste. Wenn das Geld nicht abgeholt wurde, wenn es angezeigt wurde, verfiel es. Mein Ausweis und die Bescheinigung meiner Arbeitslosigkeit zum Lohnerhalt waren während meiner zweiten Gefangennahme von der Polizei beschlagnahmt worden. Das Büro bezahlte mir jedoch unerwartet auch ohne die Bescheinigung meines ehemaligen Arbeitgebers das Lebensunterhalts-Minimum für zwei Jahre rückwirkend aus. Meine ehemaligen Kollegen konnten es kaum glauben. So viele Menschen konnten trotz Beziehungen keine Nachzahlungen bekommen!

Der Meister sagte in der „Fa-Erklärung auf der Internationalen Fa-Konferenz in Washington, D.C.”: „Allen Eigensinn loslassen, an nichts denken, einfach alles tun, was ein Dafa-Jünger tun soll, dann ist alles schon enthalten.” (21.7.2001)

Der Meister hat auch gesagt: „Macht es so, wie die Dafa-Jünger es machen sollen, dann kann alles gelöst werden.”(„Erläuterung des Fa auf der Fa-Konferenz im Westen der USA zur Zeit des chinesischen Laternenfestes 2003”, 15.2.2003)

Ich möchte noch erwähnen, dass ich, bevor ich Falun Dafa praktizierte, sehr auf die Zensuren meiner Tochter in der Schule achtete. Als ich alles losließ und nach Peking ging, um das Fa zu bestätigen, stellte ich bei meiner Rückkehr fest, dass sich ihre Zensuren verbessert hatten und nicht nur das, sie hatte auch angefangen, das Fa zu lernen. Meine Tochter ist nun eine der besten Schülerinnen in ihrer Klasse. Außerdem hatte mein Mann zweimal in schwierigen Lagen Unheil vermeiden können. Ich habe die Hilfe des Meisters bei der Fa-Bestätigung in so vielen schwierigen Lagen erhalten, dass man sie kaum auflisten kann.

Im Zhuan Falun sagt der Meister:
„Du kannst nicht in das Leben anderer eingreifen und das Schicksal anderer beeinflussen, einschließlich des Schicksals deiner Frau und Kinder, deiner Eltern und Geschwister. Hast du darüber das Sagen?” (2.deutsche Übersetzung, Lektion 4, „Die Xinxing erhöhen”)

„All dies wird vom Meister arrangiert, der Meister erledigt das. Deshalb heißt es, Kultivierung hängt von einem selbst ab, Kultivierungsenergie hängt vom Meister ab. Du selbst hast nur diesen Wunsch und denkst so, der Meister ist es, der dies wirklich tut.” (2. deutsche Übersetzung, Lektion 2, „Über das Himmelsauge”)

4. Tu dich mit den Erfordernissen der Fa- Berichtigung zusammen , folge den Anweisungen des Meisters

a) Als ein Körper gut zusammen arbeiten ist ein Erfordernis für alle Dafa-Praktizierenden

Da Yu war Hauptkoordinator in der Gegend, aber viele Mitpraktizierende wollten nicht mit ihm zusammenarbeiten und mieden ihn deshalb. Sie sahen nur seine Mängel. Ich habe immer mit Da Yu zusammen gearbeitet, nicht, weil wir aus dem gleichen Ort stammen, sondern um des Fa willen und wegen der Kultivierungsumgebung in unserer Gegend. Es gab Zeiten, in denen ich seine Launen nicht ertragen konnte, oftmals sah es so aus, als ob er nicht wie ein Dafa-Praktizierender handelte. Ich wusste aber, dass er eine bemerkenswerte Rolle für die Fa-Bestätigung spielte. Die alten Mächte halten die persönliche Kultivierung für das Wichtigste. Der Meister jedoch achtet nur auf die Haltung der Lebewesen gegenüber der Fa-Berichtigung.

Der Meister sagt:

„Im Vergleich zur Fa-Berichtigung ist alles andere bedeutungslos, es steht nicht im richtigen Verhältnis zu ihr und kann nicht damit verglichen werden. Die Umstände bei der persönlichen Kultivierung können nicht mehr mit der Fa-Berichtigung verglichen werden.” (Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz 2002 in Philadelphia in den USA, 30.11.2002)

Jeder Praktizierende hat die Pflicht, seinen eigenen Kultivierungszustand zu verbessern. Selbst wenn wir nur Zeugen eines Konflikts sind, müssen wir in dieser Situation noch in uns selbst nach schlechten Angewohnheiten suchen, da wir noch unsere eigenen Sachen zu verbessern haben und ablegen müssen. Darüber hinaus sollten wir Konflikten nicht einfach aus dem Wege gehen, denn sie sind eine Form der Kultivierung.

Je schwieriger es ist, umso nötiger ist es, Eigensinne loszulassen und den alten Mächten nicht zu erlauben, unseren einen Körper zu trennen. Tatsächlich bestehen in vielen Gegenden derartige Konflikte. Meist entstehen sie durch Neid, Eigensinn nach Ansehen und Eigeninteressen und dadurch, dass man die Arbeit für wichtiger hält als die eigene Kultivierung. Bei der Fa-Bestätigung gibt es keine hohe oder niedere Position, es gibt nur hohe oder niedrige Xinxing. Wenn wir jede Arbeit fü Dafa als gleich wichtig betrachten würden, dann wäre es anders. Wenn wir ein wenig mehr Nachsicht und Toleranz hätten, dann könnten wir alles lösen. Hat der Meister nicht gesagt:

„Barmherzigkeit lässt Frühling zwischen Himmel und Erde werden
Aufrichtige Gedanken erretten Menschen in der Welt”
(„Fa berichtigt das Universum”, 6. April 2002, Hong Yin ll)

Als ein Ganzes miteinander zusammen zu arbeiten, ist der besondere Kultivierungsweg der Dafa-Jünger. Der Meister sagte bei der „Fa-Erklärung auf der Sitzung der Lernenden aus der asiatisch-pazifischen Region”:

„Jedes Mal wenn ich sehe, dass ihr es gut gemacht habt, besonders wenn ihr in der Gesamtheit gut kooperiert habt und eine große Wirkung erzielt habt, haben euch alle Gottheiten bewundert.” (12.4.2004)

b) NTDTV mit reinem Herzen und dem Wunsch, Menschen zu erretten, promoten

Auf dem Lande leben wenig Praktizierende, aber es ist dringlich, Menschen zu erretten. Da kam mir der Gedanke, den Menschen dabei zu helfen, Zugang zu NTDTV zu bekommen, sodass sie durch das Fernsehen die wahren Umstände erfahren konnten. Wenn jedes Dorf mehrere Antennen zum Empfang von NTDTV installieren würde, was für eine Wirkung würde das haben! Wie viele Menschen würden dadurch gerettet werden!

Damals hatten wir von niemandem in unserer Provinz gehört, der NTDTV-Signale empfing. Darum wussten wir nicht, ob wir es überhaupt empfangen könnten oder nicht. Praktizierende aus anderen Provinzen versprachen, uns zu benachrichtigen, wenn sie NTDTV empfangen konnten. In einer benachbarten Provinz versuchten Praktizierende verschiedene Techniken und Einrichtungen aus und es gelang ihnen, Fernsehsignale zu empfangen. Ich fuhr mit einigen Praktizierende mit dem Zug in die benachbarte Provinz, um dort die Techniken kennen zu lernen. Ich brachte zehn Satellitenschüsseln mit, weil die Provinz so weit weg war und wir unsere Versuche fortsetzen wollten. Ich hatte nur den einen Gedanken im Kopf: „Es wird gehen, es muss gehen!”

Im Winter 2006 gab es im Nordosten einen besonders starken Schneesturm. Der Schnee lag kniehoch, der Wind heulte und es waren nur wenige Menschen auf der Straße. Ein Praktizierender und ich transportierten eine Satellitenschüssel auf einem Dreirad und brachten sie zu einem Verwandten, um sie auszuprobieren. Nach einer Weile konnten wir ein NTDTV-Programm einstellen, wenn auch die Qualität des Tones nur 17 oder 18 % betrug. Das Bild war deutlich und wir konnten das Programm aufnehmen. Wir waren unbeschreiblich glücklich!

Als wir wussten, wie man eine Verbindung zu NTDTV erreichen konnte, war für uns der nächste Schritt, es zu bewerben. Alles ist zu Anfang schwierig. Beim Promoten handelten manche Praktizierende wie Beobachter, sie warteten einfach in einer Erwartungshaltung. Es gelang ihnen nicht, NTDTV vom Fa aus oder wegen der Errettung von Lebewesen zu sehen. Der Meister hat zu uns gesagt:

„Die alten Mächte wagen nicht gegen die Erklärung von Wahrheit und die Errettung aller Wesen zu sein. Wichtig ist, dass das Herz bei der Arbeit keine Lücke hinterlässt, die sie ausnutzen können.” (Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz 2002 in Boston, 27.4.2002)

Beim Installieren der Satellitenschüsseln konnte ich eine Menge menschlicher Eigensinne loswerden. Einmal, nachdem wir eine Schüssel installiert hatten, entschied diese Praktizierende, dass der Platz dafür nicht richtig sei. Ich hatte den ganzen Tag damit verbracht, die Schüssel zu installieren, wobei ich achtmal den Platz wechselte. Es war ein sehr heißer Tag und schließlich entschied sie, dass die Schüssel nicht installiert werden sollte. Daher musste ich die Schüssel wieder mit zurücknehmen. Das Bewerben von NTDTV war freiwillige Arbeit und die Schüsseln wurden den Praktizierenden zum Selbstkostenpreis überlassen. Ich benutzte meine eigenen Ersparnisse für die Reisekosten. Nur wenige Praktizierende unterstützten uns. Ich brachte die Schüssel in einem Taxi zurück. Nach mehreren Tagen hatte sie ihre Ansicht geändert und wollte trotz allem die Schüssel installiert haben. Ich ging also wieder an den Ort zurück.

Im Laufe der Installierungen gab es Freuden und Leiden, da meine Xinxing geprüft und verfeinert wurde. Der Meister sagte auf der „Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz 2007 in New York” vom 07.04.2004: „Ich weiß, wie diese Sache am Anfang und am Ende aussieht, das reicht schon! (Beifall) Wie es im Prozess aussieht, wie wechselvoll und veränderlich es auch immer ist, ich kümmere mich überhaupt nicht darum.”

Wenn Praktizierende starke und reine aufrichtige Gedanken haben, dann ist selbst eine einzige Installierung nicht vergeudet, falls sich auch nur ein Nichtpraktizierender das NTDTV-Programm ansieht. In der Stadt B gibt es so einen Menschen. Wie oft ihm auch die Praktizierenden die wahren Umstände klar machten und ihn baten, die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) zu verlassen, er wollte nicht. Als er sich aber im Hause eines Praktizierenden das Programm von NTDTV angesehen hatte, bat er diesen Praktizierenden, ihm beim Austritt behilflich zu sein.

Während der Installierung bekam ich ein klareres Verständnis für die Fa-Grundsätze hinter der Arbeit der Bewerbung von NTDTV: Je stärker meine aufrichtigen Gedanken sind, umso weniger Widerstand gibt es.

Ich weiß, dass ich noch weit davon entfernt bin, den Anforderungen des Meisters bei der Kultivierung zu genügen, besonders bei meiner persönlichen Kultivierung. Aber ich will mich sehr anstrengen, um auf dem Wege zur Gottheit aufzuholen.

Heshi unserem großartigen Meister!
Heshi und meine Hochachtung für alle meine Mitpraktizierenden in der ganzen Welt!