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Liu Yongjin ungesetzlich zu sieben Jahren Haft verurteilt und in das Taian Gefängnis gesperrt

10. Dezember 2008

(Minghui.de) Als Herr Liu Yongjin, ein Dafa-Praktizierender aus der Stadt Linyi, Provinz Shandong, im Geheimen von einem Gehirnwäschezentrum weggebracht wurde, verheimlichten Beamte der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) diese Nachricht. Seine Familie, die Verwandten und Freunde führten viele Untersuchungen durch, bis sie schließlich durch Insiderquellen herausfanden, dass Herr Liu ungesetzlich zu sieben Jahren Haft verurteilt und am 18. Juni 2008 von Beamten der Nationalen Sicherheitsdivision des Lanshan Bezirks zum Taian Gefängnis gebracht worden war. Berichten zufolge befindet sich Herr Liu wegen seiner sich verschlechternden Gesundheit in einer kritischen Situation, weswegen seine Aufnahme zweimal von anderen Gefängnisbehörden angelehnt wurde.

Herr Liu Yongjin, 37 Jahre alt, arbeitet bei einem internationalen Wirtschaftsunternehmen in der Stadt Linyi. Nachdem er begonnen hatte, Falun Dafa zu praktizieren, wurde er anderen gegenüber freundlicher und rücksichtsvoller.

Um der Verfolgung zu entgehen, verließ Herr Liu nach 2002 sein Zuhause. Im Juni 2004 wurde er verhaftet und für drei Jahre im Wangcun Zwangsarbeitslager inhaftiert. Nach 50 Tagen ließ man ihn aufgrund einer Strafunterbrechung aus medizinischen Gründen frei.

Am 5. Februar 2008 wurde Herr Liu von dem Polizeibeamten Xing Yongnong von der Nationalen Sicherheistdivision Lanshan ungesetzlich verhaftet. Er kam zur Gehirnwäsche in ein Haftzentrum, in dem er Zwangsernährung und brutaler Folter ausgesetzt war. Seine Familie besuchte ihn einige Male im Februar und März dieses Jahres. Gegen Ende März, als seine Familie ihn wieder im Gehirnwäschezentrum besuchen wollte, war er nicht mehr dort. Es wurde ihnen gesagt, dass er zur Nationalen Sicherheistdivision Lanshan verlegt worden wäre. Doch als sie dort ankamen und nach ihm fragten, wurde ihnen erzählt, dass er zum Bezirksgericht Lanshan gebracht worden wäre. Dieses Gericht verurteilte Herrn Liu zu sieben Jahren Haft, ohne seine Familie darüber zu informieren. Nach einer körperlichen Untersuchung wurde bei Herrn Liu Tuberkulose diagnostiziert. Wegen seines Gesundheitszustandes lehnten ihn das Stadtgefängnis Jinan und das Gefängnis Linyi ab. Schließlich sperrte man ihn ins Haftzentrum Linyi.

Während der Haftzeit wurde Herr Liu verschiedene Male von Parteibeamten zum 1. Volkskrankenhaus des Lanshan Bezirkes und zum Volkskrankenhaus der Stadt Lanyi gebracht. Offiziell wurde er dorthin gebracht, um seine Tuberkulose behandeln zu lassen, doch wurde er in Wahrheit mit einer unbekannten Droge zwangsernährt und gezwungen, Dokumente im Falle seines Todes zu unterschreiben. Er erlitt brutale Folter. Aufgrund der extremen Schmerzen war er nicht in der Lage, sich zu bewegen. Er quälte sich und stand am Rande des Todes. Doch sein fester Glaube an den Lehrer und Dafa sicherte seinen Durchbruch gegen diese bösartige Misshandlung und er genas.

Herr Liu war gezwungen, diese brutale Behandlung zweimal zu ertragen. Er forderte, nicht mehr mit unbekannten Drogen zwangsernährt zu werden. Später wurde er in das Polizeikrankenhaus der Stadt Jinan gebracht und zwei Monate lang einer ähnlichen „Behandlung» unterzogen. Mitte Juni 2008 kam er in das Taian Gefängnis. Ende Juli erhielt Herrn Lius Familie eine Nachricht, dass er von Beamten des "Büro 610" (1) des Lanshan Bezirks in die 5. Abteilung des Taian Gefängnis gebracht worden sei, um dort die siebenjährige Haft zu verbüßen.

Taian Gefängnis in der Provinz Shandong: 86-538-8432021


Anmerkung:
(1) „Büro 610”: Das „Büro 610” ist ein staatliches Organ, das eigens für die systematische Verfolgung von Falun Gong geschaffen wurde. Es untersteht direkt dem Komitee für Politik und Recht des Zentralkomitees der KP Chinas und besitzt uneingeschränkte Vollmacht gegenüber allen Verwaltungsbehörden und Justizorganen.

Das "Büro 610", das der US Kongress als eine Behörde bezeichnet, "die die Überwachung der Verfolgung von Falun Gong Mitgliedern durch organisierte Gehirnwäsche, Folter und Ermordung" zur Aufgabe hat, war in den vergangenen Jahren das Hauptinstrument zur Durchführung der Völkermordstrategie des Jiang Zemin-Regimes gegenüber den Falun Gong-Praktizierenden.