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Falun Dafa-Praktizierende vor und nach den Olympischen Spielen in der Provinz Shandong misshandelt

27. Dezember 2008

(Minghui.de) Im 2. Zwangsarbeitslager für Männer der Provinz Shandong in der Gemeinde Guanzhuang der Großstadt Zhangqiu, sind viele Falun Gong-Praktizierende inhaftiert und einige wurden bereits zu Tode gefoltert. Nachfolgend werden einige Foltermethoden aufgelistet, die von Agenten der 7. Division gegen Falun Gong-Praktizierende vor den Olympischen Spielen angewendet wurden und auch danach noch immer angewendet werden.

Körperliche Folter

Vor den Olympischen Spielen verhafteten Beamte der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) viele Praktizierende. In dem Versuch, die Praktizierenden zu zwingen, ihren Glauben aufzugeben, wurden von den Wachen der 7. Division kriminelle Häftlinge angeheuert, um diese zu foltern. Die Praktizierenden, die einen standhaften Glauben hatten, wurden gezwungen, auf einer kleinen Bank für eine lange Zeit zu stehen oder zu sitzen, was ernsthafte Quetschungen der Hüften verursachte. Während des Sitzens wurden sie gezwungen, bösartige Propaganda anzuhören, welche Dafa verleumdet. Sie selbst wurden ebenso verflucht und geschlagen. In der 7. Division wird ein Toilettenraum als eine kleine Zelle benutzt, um darin speziell Falun Gong-Praktizierende zu foltern. Innerhalb dieses kleinen Raumes ist das Licht schummrig und die Luft sehr schlecht. Der Praktizierende Herr Xue Quanlin wurde fast zwei Wochen lang in solch eine kleine Zelle gesperrt, weil er seinen Glauben nicht aufgab und sich weigerte „transformiert” zu werden. Ihm wurde sechs Nächte lang der Schlaf entzogen. In den folgenden fünf Tagen durfte er jedes Mal nur zwei Stunden schlafen. Die Wache Li Gongming schlief über Tag und fesselte Herrn Xue in der Nacht, schrie ihn an und verfluchte Dafa. Zusätzlich kniff und trat er Herrn Xue, um zu erreichen, dass dieser die drei Erklärungen unterschreiben würde.

Der Praktizierende Herr Li Gang wurde acht Tage lang in diese kleine Zelle gesperrt und ihm wurde ebenso der Schlaf entzogen. Er wurde auch von Häftlingen, die von Li Gongming angeheuert worden waren, als auch von Li Gongming selbst gefoltert, geschlagen und beschimpft. Berichten zufolge gab es einen inhaftierten Falun Gong-Praktizierenden, der ein Angestellter der Xindian Ölraffinerie war. Ihm wurde sechs Nächte der Schlaf entzogen, eine übliche Foltermethode, der Praktizierende ausgesetzt werden.

Spirituelle Folter

Mehr und mehr Praktizierende geben feierliche Erklärungen ab, dass sie den Pfad der Kultivierung beschreiten. Die Wachen foltern sie daraufhin noch brutaler, spielen ständig audiovisuelle Propaganda ab und zwingen die Praktizierenden dazu, sie anzusehen. Sie organisieren den Gefängnischor, Loblieder auf die KPCh und die Olympischen Spielen zu singen. Viele Praktizierende sangen stattdessen Lieder, die von Praktizierenden geschrieben worden waren. Am Tag der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele wurde jeder gezwungen, diese anzusehen. Einige Falun Gong-Praktizierende saßen im Flur, einige drehten dem Fernseher ihren Rücken zu, einige schlossen ihre Augen, und einige deckten ihre Ohren ab. Sie versuchten alle Methoden, um gegen die Verfolgung zu protestieren. Die Wachen hielten auch eine Filmwoche ab, in der die Geschichte der KPCh gezeigt wurde.

Der Praktizierende Herr Yan Fulu wurde von Li Gongming und anderen Instrukteuren geschlagen, weil er sich nicht den Film ansah. Am nächsten Tag heuerte Li Gongming einige Häftlinge an und brachte Handschellen. Sie schleiften und hoben Herrn Yan zu einer geheimen Zelle und folterten ihn dort. Erneut wurde er damit gefoltert, den ganzen Tag auf einer kleinen Bank zu sitzen und die Wand anzustarren. Der Grund für diese Misshandlung war, dass Herr Fulu das „Training» nicht ernst genug nahm.

Der Praktizierende Herr Wang Yanming wurde wiederholt geschlagen und beschimpft, weil er die Falun Gong Übungen praktizierte und im Gefängnis die Wahrheit erklärte. Er wurde an Handschellen aufgehängt, gekniffen und getreten, wodurch schwere Prellungen auftraten.

Zwangsarbeit

Falun Dafa-Praktizierende werden gezwungen, Geld für die Wachen zu beschaffen, indem sie viele Stunden Zwangsarbeit leisten. Jeder Praktizierende, der nicht arbeitet, wird mit einer Vielzahl Foltermethoden gepeinigt. Praktizierende, welche die Arbeit nicht in der vorgegebenen Zeit beenden können, müssen die Nacht hindurch arbeiten und dürfen nicht schlafen. Der Praktizierende Herr Li Gang aus der Großstadt Zaozhuang kann wegen einer Behinderung seines Rückens keine längeren Zeiten sitzen oder arbeiten. Die Wachen erlaubten ihm dennoch nicht, sich auszuruhen und zwangen ihn sogar, auf einer kleinen Bank zu sitzen und die Wand anzustarren.