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kath.net (Deutschland): Olympiade in Peking: Kein Maulkorb für Athleten

Die Olympische Charta muss geändert werden, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).

12. April 2008 |   07. April 2008

(Minghui.de)

Berlin (www.kath.net) Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Montag eine Änderung der Olympischen Charta gefordert, damit Sportler ihren Protest gegen Menschenrechtsverletzungen in China während der Olympischen Spiele in Peking ungestraft ausdrücken können.

„Wer bei der Vergabe der Olympiade keine Menschenrechts-Standards berücksichtigt, darf Sportlern, die ihre Besorgnis über Menschenrechtsverletzungen äußern wollen, keinen Maulkorb verpassen und sogar mit Ausschluss von den Wettkämpfen drohen”, heißt es in einer Mitteilung.

Das IOC hatte am Sonntag zum Auftakt einer einwöchigen Sitzung in Peking nochmals die Auswahl der chinesischen Hauptstadt als Austragungsort für die Olympischen Spiele 2008 bekräftigt. Zugleich hatten Sport-Funktionäre betont, dass schon das Tragen eines Arm- oder Stirnbandes als Verstoß gegen Regel 51 der Olympischen Charta gewertet und Sanktionen nach sich ziehen werde.

„Es ist weltfremd und grenzt an Zynismus, wenn das IOC Reporte über die Luftqualität in Peking in Auftrag gibt, die katastrophale Menschenrechtslage jedoch monatelang ignoriert”, sagt die GfbV.

Im Vorfeld der Olympiade habe China seine Verfolgung nicht nur in Tibet, sondern auch im benachbarten Xinjiang (Ostturkestan) verstärkt und Hunderte von Falun-Gong-Anhängern verhaftet.

Quelle: http://de.clearharmony.net/articles/200804/42789.html