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Shi Mingchang wurde im Bezirks-Haftzentrum Linqu der Provinz Shandong eingesperrt

23. April 2008

(Minghui.de) Am Morgen des 1. Februar 2008 brachen über 10 Agenten der Nationalen Sicherheitsabteilung bei dem Falun Dafa-Praktizierenden Shi Mingchang ein. Sie schlugen ihn so heftig, dass er zu Boden fiel. Er wurde mit Handschellen gefesselt und durfte nicht einmal Schuhe anziehen. Er trug nur Unterwäsche und wurde mit extremer Gewalt festgenommen. Die Polizisten konfiszierten Computer, Drucker, Lautsprecher, einen Scanner, eine Stereo-Anlage und Dafa-Bücher. Shi Mingchang wird jetzt im Bezirkshaftzentrum von Linqu festgehalten.

Shi Minghang (43) fing im April 1998 mit dem Praktizieren von Falun Gong an. Seitdem hat er sein Streben nach Ansehen und Profit sowie seine Wut abgelegt. Er erfuhr enorme körperliche und geistige Veränderungen. Seine Krankheiten wie Bluthochdruck, Herzkranzbeschwerden u.a. verschwanden. Er war auch nicht mehr unbeherrscht.

Am 19. Juli 1999 fand eine systematische Festnahmewelle von Praktizierenden im ganzen Land statt. Shi wurde festgenommen und 15 Tage lang eingesperrt, weil der Nationale Feiertag (1. Oktober) sich näherte und die Autoritäten fürchteten, dass er für Falun Gong appellieren würde. Dann wurde er zusätzliche 15 Tage in der Garage der Baubank festgehalten. Im Dezember 1999 ging Shi nach Peking, um für Falun Gong zu appellieren. Er wurde festgenommen und für einen Monat eingesperrt.

Im März 2000 fand eine Versammlung des Volkskongresses statt. Shi wurde ohne Grund festgenommen und für einen Mont eingesperrt. Im Mai wurde er wieder für einen Monat festgenommen und eingesperrt.

Im Juni 2000 ging Shi in den Park, um die Falun Dafa-Übungen zu machen. Er wurde wieder festgenommen und eingesperrt. Auf der Polizeistation Nanguang wurde er auf den eisernen Stuhl (1) gebunden und gefoltert. Der Polizist Liu Deyuan aus der Nationalen Sicherheitsabteilung des Bezirks Linqu stach Herrn Shi mit der Spitze eines Stifts in die Armbeuge. Er wurde so schlimm gefoltert, dass er vor Schmerzen zu weinen anfing. Seine Frau Sun Jihua, die in einer anderen Zelle festgehalten wurde, warnte die Übeltäter, sie sollten keine guten Menschen foltern. Daraufhin folterte Liu Deyuan sie. Zuerst steckte er Frau Sun eine Schuheinlage in den Mund. Dann zog er seine Schuhe aus und schlug ihr damit ins Gesicht. Dadurch blutete sie stark aus dem Mund. Dann folterte er Shi, bis dieser es nicht mehr aushalten konnte und mit dem Kopf gegen die Heizung schlug, bis er blutete. Danach hörte Liu Deyuan auf, die Beiden zu foltern. Shi kam wieder auf den eisernen Stuhl. Er begann einen Hungerstreik und trank sechs Tage lang nichts. Daraufhin wurde er entlassen.

Im Juli 2000 wurde Shi festgenommen und zu drei Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Im Oktober 2000 kam seine Frau für 15 Tage in die Nervenklinik Qushan und wurde dann zu drei Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Ihre 12-jährige Tochter blieb allein zu Haus. Die Tochter sagte einmal weinend zu ihr: „Mama, ich sehne mich nach dir, ich darf dich aber nicht besuchen. Lass uns im Herzen einander treffen. Jeden Abend um acht werde ich dich rufen und dann antwortest du mir.”

Zwangsarbeitslager Linqu: 86-536-3212810

Nationale Sicherheitsabteilung von Linqu: 86-536-3219997
Politisches und Gesetzgebendes Komitee von Linqu: 86-536-32121966
Sekretär des Komitees: Xu Fali (männlich), 86-536-3210566, 86-536-3218808, 86-13806360958 (mobil)
Büro 610 von Linqu: 86-536-3114610 (Büro)
Leiter Chen Qiang (männlich): 86-536-3126088, 86-536-3166969, 86-13864676172 (mobil)
Polizeistation: 86-536-3212789
Polizeidirektor: Xu Wenyuan (männlich), 86-536-3456678, 86-536-3456369, 86-13963686369 (mobil)
Stellvertretender Direktor und Verantwortlicher: Liu Hongde (männlich): 86-536-3212312 86-536-3120188 86-13791858666 (mobil)

(1) Der eiserne Stuhl ist aus eisernen Rohren gemacht. Die Opfer werden für eine lange Zeit mit gefesselten Armen und Beinen darauf festgebunden. Siehe Bild:
http://www.clearwisdom.net/emh/articles/2002/1/9/17577.html.