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Kompromissloser Mut Internationale Kunstausstellung in der Evangelischen Kirche Alt-Tegel in Berlin

Ausstellungseröffnung am 23. Januar 2009 Erwartungen bei Weitem übertroffen

27. Januar 2009 |   Von Gudrun Lehnert-Beyer

(Minghui.de) Die Internationale Kunstausstellung „Kompromissloser Mut” wurde am 23. Januar 2009 um 19.30 Uhr in der Evangelischen Kirche Alt-Tegel im nördlichen Berlin eröffnet und kann bis zum 4. März 2009, außer samstags, täglich besichtigt werden.

Auf das Jahr 1238 geht die erste urkundliche Erwähnung der Gemeinde Tegel zurück. Der erste Gottesdienst in dieser Kirche, ein im neuromanischen Stil gehaltener Backsteinbau, geht auf das Jahr 1912 zurück. Beide Weltkriege richteten großen Schaden an diesem Bauwerk an. Erst im Jahre 1960 konnte diese schöne Kirche wieder ihrer Bestimmung übergeben werden und den Menschen ein Ort des Friedens, ihres Glaubens und der Besinnung auf das göttliche Sein, die Schöpfung und die Menschenwürde sein.

In dieser besonderen Atmosphäre präsentierten die Veranstalter, die Evangelische Gemeinde Alt-Tegel und der Deutsche Verein für Kunst und Menschenrechte „Ars- Honesta” den Besuchern die Kunstwerke, die von Künstlern der Falun Gong Bewegung geschaffen wurden. Dieser würdige Ort ermöglicht dem Besucher, sich in besonderer, besinnender Weise mit der Ernsthaftigkeit der Thematik der Kunstausstellung - der grausamen Menschenrechtsverletzungen in China - auseinanderzusetzen. Die Falun Gong- Praktizierenden sind aufgrund ihres festen Glaubens an die universellen Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Toleranz grausamsten Folterungen und mörderischen Handlungen durch das kommunistische Regime in China ausgesetzt. Überlebende Künstler und andere geben uns mit ihren Kunstwerken ein Zeugnis unvorstellbaren Leidens und unerschütterlichen Glaubens. Sie berichten der Öffentlichkeit mit ihrer künstlerischen Sprache unfassbare Geschehnisse und Verbrechen an der Menschheit.



Die Sängerinnen und Sänger des Europäischen Chors „Coming for you” unter der Leitung des Leipziger Dirigenten Haroldo Rodrigues kamen aus Tschechien, der Schweiz und aus verschiedenen Städten Deutschlands angereist. Sie hießen die Besucher mit ihrem wunderschönen Lied „Coming for you”-„Ich bin für Dich gekommen”, gesungen in Englisch und Chinesisch, gleich zu Beginn der Veranstaltung aufs Herzlichste willkommen.

Das Publikum freute sich sehr, als der Chor noch weitere Lieder präsentierte, darunter ein Solo von Michael Hackmaier. Es beantwortete das Engagement der Sängerinnen und Sänger mit herzlichem Applaus. Die Menschen waren berührt und äußerten sich spontan, wenn sie gewusst hätten, dass so ein schöner Chor singt, wären bestimmt noch mehr Leute gekommen.

In seiner Eröffnungsrede bemerkte der Veranstaltungsleiter der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Tegel, Herr Joachim Heyer, nachdrücklich: „.... sich an die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Toleranz zu halten, das widerspricht allen Diktaturen der Welt. Es ist unsere Pflicht als Christenmenschen, diesen Menschen beizustehen. Wir sind dankbar, diese Ausstellung „Kompromissloser Mut” in unserer Kirche zeigen zu können. Möge Gott ihre Liebe segnen. Das Leben nach Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Toleranz zeichnet nach abendländischem Verständnis einen aufrechten Menschen aus....”


Herr Joachim Heyer

Die Ernsthaftigkeit und große Bereitschaft der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Tegel, diesen verfolgten Menschen in China helfen zu wollen, findet einen besonderen Ausdruck darin, dass die Bilder mit der symbolischen Darstellung über die Gesetzmäßigkeit, an die die Künstler glauben - „Gutes wird mit Gutem und Böses wird mit Bösem vergolten” - im Altarraum gezeigt werden. Dies offenbart eine besondere Wertschätzung für das Engagement und die Botschaft der Künstler.

Herr Pfarrer Schmelzer äußerte sich sehr erfreut, dass diese Ausstellung in seiner Gemeinde gezeigt wird und möchte auch in seiner Gemeinde darauf eingehen. An diesem Abend wollte er gern als Zuschauer diese Ausstellung auf sich wirken lassen.

Der Vorsitzende des Kunstvereins „Ars-Honesta”, Herr Volker Dietz, erläuterte dem Publikum, dass die Verfolgung der Falun Gong Bewegung eine Verfolgung des Gewissens sei. Das Anliegen dieser Ausstellung ist, das Gewissen der Menschen zu berühren und zu erwecken. Er führte das sehr interessierte Publikum durch die vier Themen der Ausstellung: Schönheit der Kultivierung, Kompromissloser Mut, Aufruf zur Gerechtigkeit, Durchsetzen der Gerechtigkeit. Die darstellenden Bilder der extremen Foltermethoden waren auf den seitlichen Emporen aufgehängt, sodass die Besucher sich ihnen mit Bedacht nähern konnten und auch die Kinder im Beisein der Eltern von dem Leiden dieser verfolgten Menschen erfahren können.

Das Publikum war bis zum Schluss sehr interessiert, gespannt und berührt dabei. Gute Wünsche für den Erfolg der Ausstellung und viele Fragen kamen von allen Seiten: Die Ausstellung soll unbedingt erfolgreich sein; die Darstellungen der Wahrheit sind nicht schockierend wiedergegeben, sondern realistisch; die Verfolgten wirken nicht rachsüchtig, sondern standhaft. Was ist Falun Gong? Wieso erfahren wir erst jetzt davon? Bis in den späten Abend hinein war der Austausch sehr rege. Viele Fragen wurden beantwortet und den Anwesenden konnte ein tieferer Einblick in die Grundhaltung der Falun Gong- Paktizierenden gegeben werden und in diese absurde Verfolgung durch das kommunistische Regime in China.

Der Veranstaltungsleiter Herr Heyer verabschiedete sich sehr zufrieden, dankbar und herzlich. Er meinte: „Meine Erwartungen sind bei Weitem übertroffen worden!”

Die Ausstellungseröffnung wurde zu später Stunde am Abend erfolgreich beendet.