Die Geschichte meiner Mutter Hu Qili

(Minghui.de) Meine Mutter heißt Hu Qili und ist 48 Jahre alt. Sie arbeitete früher im 1. Baufirmen-Krankenhaus der Bergbaubehörde Shuangyashan (jetzt Fangyuan Krankenhaus) in der Provinz Heilongjiang. Am 21. November 1999 fuhr sie nach Peking, um sich für Falun Dafa einzusetzen. Sie wurde vom Krankenhausdirektor Mou Lingqin und Li Qinghua, dem Sekretär der Kommunistischen Partei Chinas, zwei Tage später gefeuert. Während der letzten zehn Jahre wurde meine Mutter rechtswidrig dreimal eingesperrt und zweimal in ein Arbeitslager gebracht. Jetzt droht ihr wieder eine Verurteilung.

1. Der Beginn des Praktizierens

Eines Tages 1996 ging meine Mutter in den Yishoushan Park, um dort Übungen zu machen. Sie sah eine Tafel mit der Aufschrift: „Falun Dafa: Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht”. Sie war von diesen Prinzipien angezogen und fing mit dem Praktizieren an.

Sie richtete sich nach den Prinzipien von Falun Dafa und bemühte sich, es gut zu machen. Obwohl sie in einem Krankenhaus arbeitete und es leicht für sie war, sich selbst Medikamente zu verschreiben, machte sie das von Beginn des Praktizierens an nicht. Ihre ausgezeichnete Arbeitsethik wurde von den Managern und Kollegen gleichermaßen gelobt.

2. Verfolgung

Nachdem die Kommunistische Partei Chinas 1999 mit der Verfolgung von Falun Dafa begonnen hatte, erlitt unsere Familie genauso wie Millionen anderer Familien zehn schmerzhafte Jahre. Und die Verfolgung dauert bis heute an.

Meine Mutter wurde zum ersten Mal verhaftet, als sie am 21. November 1999 nach Peking fuhr, um sich für Falun Dafa einzusetzen. 17 Tage lang wurde sie im Untersuchungsgefängnis Xicheng eingesperrt.

Als sie nach Hause zurückkehrte, sagte man ihr, dass der Krankenhausdirektor Mou Lingqin und der KPCh-Sekretär Li Qinghua sie in ihrer Abwesenheit entlassen hatten. Seit dieser Zeit musste sie hart arbeiten, um ein Auskommen zu haben.

Als sie das zweite Mal verhaftet wurde, wurde sie im Untersuchungsgefängnis der Shuangyashan Bergbaubehörde eingesperrt. Ich erinnere mich noch lebhaft daran, als sie von da wieder zurückkehrte. Sie war stark ausgemergelt und ihre Haare waren weiß geworden. Ihre Augen lagen tief eingesunken und ihre Lippen waren violett. Sie hatte kaum noch Kraft, um zu sprechen.

Das dritte Mal wurde sie im September 2001 eingesperrt. Im städtischen Untersuchungsgefängnis Shuangyashan war sie 58 Tage lang, vom 6. September bis zum 3. November 2001, eingesperrt.

Zweimal wurde sie auch in das Jiamusi Arbeitslager gesperrt. Das erste Mal war, als sie am 2. Juli 2000 nach Peking fuhr, um für Falun Dafa zu appellieren. Sie wurde von Beamten der öffentlichen Sicherheit Shuangyashan festgenommen und für ein Jahr ins Arbeitslager gebracht.

Das zweite Mal geschah es an meinem Geburtstag, dem 20. Februar 2002. Meine Mutter bereitete gerade alles für meine Geburtstagsfeier vor, als vier Polizisten kamen und sie gewaltsam mitnahmen. Sie wurde zwei Jahre lang in ein Arbeitslager gebracht. In diesen zwei Jahren wurde sie von Wärtern und Kriminellen gefoltert. Jeden Tag musste sie 17 bis 18 Stunden lang auf einem runden Hocker mit drei Erhebungen sitzen. Sie musste sich auch Videos ansehen, in denen Falun Dafa verleumdet wurde. Weil sie sich weigerte, ihren Glauben aufzugeben, legte man ihr für mehrere Tage hinter dem Rücken Handschellen an und sie musste sehr viel leiden.

Derzeit droht ihr eine neue Verurteilung. Am 20. Juli 2009 täuschten uns vier oder fünf Polizisten unter der Führung von Direktor Li Hongbo und Zhuo Aimin von der öffentlichen Sicherheit Shuangyashan. Sie gaben an, dass sie hier seien, um eine Gebühr einzusammeln, und so öffneten wir die Tür. Als wir geöffnet hatten, sagten sie, dass wir uns nicht bewegen dürften und durchsuchten unsere Wohnung, ohne einen Durchsuchungsbefehl oder irgendeinen Ausweis vorzuzeigen. Wir durften nicht einmal zur Toilette gehen. Sie nahmen unsere persönlichen Besitztümer wie Schmuck, ein Mobiltelefon und mehr als 400 Yuan in bar mit. Sie nahmen auch meine Mutter mit und sperrten sie in das städtische Untersuchungsgefängnis Shuangyashan. Meine Mutter wurde offiziell inhaftiert und wird bald verurteilt.

Ich berichte ihre Geschichte, weil ich den Menschen sagen möchte, dass die Verfolgung von Falun Dafa wirklich eine Verfolgung des Gewissens der Nation darstellt. Der Geist und die Zukunft des Landes werden zerstört!

Ich kann das Leiden meiner Mutter nicht vollständig beschreiben. Diese Art der physischen und mentalen Folter kann nur derjenige verstehen, der so etwas selbst erlebt hat. Die Geschichte meiner Mutter ist nur die Spitze des Eisbergs des Leidens der verfolgten Falun Dafa-Praktizierenden.

Ein weiterer Artikel zu diesem Thema:
auf Englisch: Ms. Hu Qili Arrested and Sent to Forced Labor Camp for the Second Time (Photo)
http://clearwisdom.net/html/articles/2009/8/10/109929.html

auf Deutsch: Provinz Helongjiang: Frau Hu Qili wurde festgenommen und zum zweiten Mal in ein Zwangsarbeitslager gesperrt (Foto)
http://de.clearharmony.net/articles/200908/49744.html