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Deutschland, Hannover: Die Hannoveraner erfahren vom Organraub an Lebenden in Chinas Arbeitslagern

23. November 2009 |   Von Minghui-Reporterin Rozanna

(Minghui.de) Der Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden in China - dies war am 14. November 2009 in der Innenstadt von Hannover das Thema, das zahlreiche Ortsansässige erregte und äußerst betroffen machte.

Falun Gong-Praktizierende aus Norddeutschland teilten an diesem Tag bis in den Abend hinein Informationsblätter an die Passanten aus, um sie auf die unglaublichen Verbrechen in Chinas Arbeitslagern aufmerksam zu machen, den Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden.


Praktizierende verteilen bis zum Abend Informationsblätter über den Organraub an lebenden Falun Gong-Übenden in Chinas Arbeitslagern


Im März 2006 hatte „Annie", eine ehemalige Mitarbeiterin des Krankenhauses Sujiatun, bestätigt, dass ihr Ehemann, ein Neurochirurg, in den Jahren 2003-2005 im Krankenhaus Hornhäute von über 2000 lebenden Falun Gong-Praktizierenden entnommen hatte, während andere Ärzte diesen Praktizierenden ihre Lebern, Nieren und weitere Organe entnahmen. Anschließend wurden die Körper eingeäschert, um sämtliches Beweismaterial zu vernichten.

Am 6. Juli 2006 veröffentlichten David Matas, ein internationaler Menschenrechtsrechtsanwalt, und David Kilgour, ehemaliger kanadischer Staatssekretär für den Asien-Pazifik Raum, ihren Untersuchungsbericht, der bestätigte, dass ein groß angelegter Organraub aus Profitgründen an lebenden Falun Gong-Praktizierenden in China betrieben wird. Darin involviert sind Teile des Militärs und der Ärzteschaft - gestützt von der Kommunistischen Partei Chinas.


Angesichts der Verbrechen des Organraubes an Lebenden unterschreiben
die Hannoveraner die Petition zur sofortigen Beendigung des Organraubes.
Damit möchten sie ihre Unterstützung für die Falun Gong-Praktizierenden
zum Ausdruck bringen und sich für ein Ende der Verfolgung einsetzen.


Aktuelle Beweise belegen, dass sich die Situation noch weiter verschlechtert und die Zahl der Organentnahmen von lebenden Falun Gong-Praktizierenden sogar weiter zugenommen hat. (1) Laut Matas hat sich der Markt für Organtransplantate in China von Kunden aus dem Ausland zu mehr Kunden im Inland verschoben. Die Anzahl von Organtransplantaten in China ist dieselbe geblieben, während die Anzahl von Todesurteilen sich jedoch verringert hat, d.h. dass noch mehr Organe von Falun Gong-Praktizierenden entnommen werden.


Anmerkung:
(1) Nähere Informationen nachzulesen unter „Pressekonferenz der `Parlamentarischen Freunde von Falun Gong´ zur Neuerscheinung des Buches über den Organraub in China (Foto)”: www.minghui.de/artikel/55858.html