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Ein Militärkommissar traf eine weise Entscheidung

11. Mai 2009

(Minghui.de)

Ein Militärkommissar trifft eine weise Entscheidung

Ein Vorgesetzter der Logistikabteilung des Militärs in der Provinz Shandong wurde in die Provinz Heilongjiang als ein Einheitskommissar versetzt. Vor seiner Versetzung hatte er schon Informationsmaterial über die wahren Hintergründe von Falun Gong gelesen und wusste deshalb, dass die Verfolgung von Falun Gong falsch ist.

2004 wurde er wieder zurück nach Shandong transferiert, und gleichzeitig wurden ihm zwei Posten angeboten. Er konnte zwischen einer Spitzenposition als Staatssekretär für Politik und Gesetz und eines Posten als stellvertretender Leiter der Landwirtschaftsbehörde der Stadt wählen. Obwohl der Posten als Staatsekretär für Politik und Recht der bessere Job war, erklärte er seinen Vorgesetzten, dass er diesen Job nicht annehmen werde, weil er wusste, dass dieses Büro Falun Gong verfolgt.

Als er 1998 Leiter der Logistikabteilung war, bekam er die Anordnung, die so genannten Studentenunruhen am 4. Juni auf dem Platz des Himmlischen Friedens zu unterdrücken. Als Ergebnis mussten viele wehrlose Studenten durch die Hände seiner Truppen einen tragischen Tod sterben. Nachdem er das Informationsmaterial von Falun Gong gelesen hatte, verstand er sofort die wahre Situation und bereute sehr, was er damals getan hatte. Als ihm nun ein neuer Job angeboten wurde, beschloss er, nie wieder eine solche törichte Sache zu tun. Nachdem er sich niedergelassen hatte, wurde er Abteilungsleiter der Landwirtschaftsbehörde der Stadt. Nach nur einem Jahr wurde er Leiter dieser Behörde.

Der Leiterin unseres Nachbarschaftskomitees, der die wahren Hintergründe der Verfolgung verstanden hat, bittet den Sicherheitsleiter, Falun Gong-Praktizierende frei zu lassen

Durch die fortwährenden Anstrengungen der Praktizierenden, die wahren Tatsachen über Falun Gong zu erklären, hat nun die Leiterin unseres Nachbarschaftskomitees ein besseres Verständnis von der Verfolgung. Einmal sagte sie zu mir: „Wenn sich jeder wie ein Praktizierender benehmen würde, hätten wir eine bessere Gemeinschaft. Mache einfach die Übungen weiter und mache dir keine Sorgen darber. Aber lass die Polizei an keinen von euch ran.”

2004 wurde ich verhaftet und in ein Arbeitslager gebracht. In den darauf folgenden Tagen erklärten die Praktizierenden den Nachbarschaftskomitees und ihren angeschlossenen Organisationen die wahren Hintergründe der Verfolgung.

Ein paar Tage später besuchte die Chefin unseres Nachbarschaftskomitees eine Versammlung des lokalen Volkskongresses. Als sie dort den Leiter der Öffentlichen Sicherheit traf, bat sie ihn um meine Freilassung. Sie fragte ihm: „Was hat diese Bürgerin verbrochen? Wenn sie kein Verbrechen begangen hat, dann bitte ich sie so bald wie möglich freizulassen. Unser Gouverneur hat unsere Gemeinde persönlich gegründet, um eine fortschrittliche Gemeinde zu sein. Wenn man sie nun eingesperrt und verurteilt hat, wie könnte man unsere Gemeinde als fortschrittlich ansehen? Falls das für sie Schwierigkeiten bringt, dann wird wir unser Nachbarschaftskomitee eine gemeinschaftliche Petition aufsetzen. Wäre das für sie in Ordnung?”

Zwei Wochen später wurde ich freigelassen.