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Masanjias Obrigkeiten wollten Yu Ming (m) zwingen, einen Abschiedsbrief zu unterschreiben, um ihn dann zu ermorden

18. Juni 2009

(Minghui.de) Unter dem Befehl des ”Büro 610» (1) in der Provinz Liaoning plante die Polizei des Masanjia Zwangsarbeitslagers, den Falun Gong-Praktizierenden Yu Ming zu ermorden, als Druckmittel, damit andere Praktizierende sich ”umerziehen» lassen.

Yu Ming ist ein Falun Gong-Praktizierender aus der Stadt Shenyang, dessen Freiheitsstrafe im Zwangsarbeitslager am 2. September 2008 abgelaufen war. Jedoch verlängerte die KPCh Polizei seine Strafe um ein weiteres Jahr und überführte ihn vom Masanjia Zwangsarbeitslagerkrankenhaus ins dritte Team der ersten Abteilung des Zwangsarbeitslagers. (Dieses Team wurde am 29. September 2008 gegründet, um Falun Gong-Praktizierende zu verfolgen). Mitarbeiter des ”Büro 610» der Provinz Liaoning befahlen den Beamten des Masanjia Zwangsarbeitslagers, 100% der Falun Gong-Praktizierenden ”umzuerziehen». Der Leiter der dritten Brigade des zweiten Teams, Wang Yanmin, rief mehrmals: ”Wir haben eine Zuweisung von zwei Todesfällen; wer immer sie haben will, kann einen bekommen.» Die Polizisten zeigten Yu Ming einen Abschiedsbrief, der von Beamten des Zwangsarbeitslagers fabriziert worden war und versuchten, ihn dazu zu zwingen, diesen zu unterschreiben. Auf diese Weise hätten sie ihn ermorden und ihr Verbrechen mit dem fabrizierten Abschiedsbrief verdecken können. Yu Ming weigerte sich jedoch zu unterschreiben. Die Polizisten wollten mit Gewalt seine Fingerabdrücke auf das Dokument drücken. Sie schlugen ihn, schockten ihn mit elektrischen Stäben und hängten ihn mehrere Tage lang auf.

Die Polizisten schockten Yu Ming mit elektrischen Stäben mit 800.000 Volt; Polizisten in dem Zwangsarbeitslager benutzen normalerweise elektrische Stäbe mit 500.000 Volt. Stäbe mit 800.000 Volt wurden speziell hergestellt, um Falun Dafa-Praktizierende zu foltern und es heißt, dass man mit einem solchen Elektroschlag eine Kuh mit nur einem Elektroschock bewusstlos schlagen könne. Die Polizisten setzten diesen Elektrostab bei Yu Ming ein und trampelten, als er umfiel, noch auf ihm herum. Schließlich schlugen die Polizisten mit einer Eisenstange auf seinen Kopf. Er fiel wieder um, sein Körper war voller Blut. Die Polizisten zwangen einen Häftling, einen Eimer mit kaltem Wasser zu bringen und das Blut von Yu Ming abzuwaschen.

Sie zogen Yu Ming neue Kleidung an und ließen einen Gefängnisarzt die verletzte Stelle an seinem Kopf zunähen. Danach trugen die Häftlinge den bewusstlosen Yu in eine Isolierzelle. Er lag eine Woche lang im Koma; während dieser Zeit wurde weder seine Familie benachrichtigt noch erhielt er irgendwelche medizinische Behandlung.

Unter den Befehlen des ”Büro 610» in der Provinz Liaoning hatten die Polizisten geplant, Yu Mings durch die Schläge auf seinem Kopf zu töten und es dann so hinzustellen, als ob er Selbstmord begangen hätte, indem er seinen Kopf gegen etwas schlug. Später hätten die Polizisten dann den fabrizierten Abschiedsbrief benutzt, um seine Familienangehörigen zu täuschen und ihnen zu erzählen, dass die Yu Mings Verletzungen von einem Selbstmordversuch herrührten. Auf diese Weise hätten sich die Polizisten sich nicht nur jeglicher Verantwortung entledigt, sondern wären auch noch vom provisorischen ”Büro 610» gelobt werden. Außerdem hätten sie diesen Vorfall dazu benutzen können, um anderen Falun Dafa-Praktizierenden zu drohen, mit dem Ziel, dass sie alle ihren Glauben aufgaben.

Yu Ming wird bis heute in Isolationshaft gehalten. Die Polizisten haben Angst, dass sie entdeckt werden und haben diese Nachricht streng blockiert. Während der neun Monate vom letzten August bis zum heutigen Tag durfte Yu Mings Familie ihn nicht besuchen oder ihm Dinge für den täglichen Bedarf bringen. In dieser Zeit haben seine Familienangehörigen wiederholt verlangt, Yu Ming sehen zu dürfen, doch wurden sie mit verschiedenen Ausreden durch die Polizei daran gehindert. Die Familie ging zum Verwaltungsbüro des Gefängnisses und anderen zugehörigen Abteilungen; jedoch hörte ihr niemand zu. Die Polizei ist äußerst besorgt darüber, dass ihr Verbrechen enthüllt werden könnte. Deshalb wird jeder Insasse bei seiner Entlassung sorgfältig durchsucht, indem alle Kleider entfernt und seine persönlichen Dinge untersucht werden, um zu sehen, ob er irgendwelche Telefonnummern oder Notizen bei sich trägt. Aufgrund dieser Informationsblockade trafen diese Nachrichten erst spät bei uns [Minghui] ein.

Yu Ming wurde bereits drei Mal zu Zwangsarbeit verurteilt und ist bereits seit über acht Jahren inhaftiert.

Die Hauptpersonen, die für die Misshandlung von Yu Ming verantwortlich sind:

Chen Zhengao, Gouverneur der Provinz Liaoning (der einen Brief an das Zwangsarbeitslager schrieb und den Befehl rausgab, Yu Ming so schwer wie möglich zu foltern): 86-24-86892987

Personen, die an der Misshandlung von Yu Ming beteiligt waren:

Diretor Gao Hongchang
Jing Hongbo, Teamleiter des dritten Teams
Yu Jiang, stellvertretender Teamleiter (der direkt an der Folterung Yu Mings teilgenommen hat)
Beamte: Tu Yupeng, Liu Jum, Jin San (sie riefen, dass sie niemals ihr Verhalten Falun Gong gegenüber ändern würden)
Zhang Liucheng, Teamleiter des ersten Teams
Die Ärzte: Na Shuji, Wang Hanyu (sie schlugen oft Falun Gong-Praktizierende)
Teamleiter des zweiten Teams: Su Jufeng, Zhi Shunchang, Wang Yangmin (über 50 Jahre alt und verantwortlich für das dritte Team)
Li Meng, Teamleiter des dritten Teams (aktiv an der Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden beteiligt)


Anmerkung:
(1) „Büro 610”: Das „Büro 610” ist ein staatliches Organ, das eigens für die systematische Verfolgung von Falun Gong geschaffen wurde. Es untersteht direkt dem Komitee für Politik und Recht des Zentralkomitees der KP Chinas und besitzt uneingeschränkte Vollmacht gegenüber allen Verwaltungsbehörden und Justizorganen.