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Gutherzige Ärztin im Untersuchungsgefängnis Dashan in der Stadt Qingdao mit Drogen gefoltert

29. Juli 2009

(Minghui.de) Wu Xin ist Studentin am College in der Provinz Shandong und wurde regelmäßig von ihrem Recht, ihre Mutter im Dashan Untersuchungsgefängnis zu besuchen, abgehalten. Erst vor kurzem erhielt sie die Erlaubnis, ihre Mutter zu sehen. Als sie ihre Mutter sah, konnte sie ihren Augen nicht trauen: „Ist diese alte, abgemagerte und nur aus Haut und Knochen bestehende Frau meine einst schöne Mutter, nach der ich mich so gesehnt habe?!”

Wu Xiuxin ist Ärztin und wurde ohne rechtliche Grundlage verhaftet, weil sie Falun Gong praktiziert. Nach kurzer Zeit im Untersuchungsgefängnis war sie nur noch Haut und Knochen, und es war schwer sie wieder zu erkennen. Dies war teilweise dadurch bedingt, dass die Wachen Wu Xiuxin giftige Drogen injizierten und der Zwangsernährung beimengten. Oft werden diese Drogen direkt in das Essen der Praktizierenden gemischt. Zusätzlich wurde Wu Xiuxin regelmäßig körperlich und seelisch gefoltert.

Während der zehnjährigen brutalen Folter der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) an Falun Gong-Praktizierenden waren drogenbegleitete Folter weit verbreitet und die Gefängniswachen nutzten sie, um sogenannte „Garantieerklärungen” von den Praktizierenden zu erhalten. Die gefährlichen Drogen verursachen Überreizung des zentralen Nervensystems und anderer Lebenssysteme des Körpers. Sie können ebenfalls große Schmerzen, Spastiken, Zuckungen, Erbrechen, Benommenheit, Schwellungen, Schwäche, geistige Verwirrung, Gedächtnisverlust und andere Symptome hervorrufen. Diese Form der Folter verursachte bei vielen Praktizierenden körperliche Behinderung und seelische Traumata. Viele Praktizierende sind an diesen Drogen gestorben.

Von der Polizei verhaftet

Wu Xiuxin war Ärztin im Bereich der Gastroskopie im städt. Krankenhaus Laixi in der Provinz Shandong. Eines Nachmittags, eine Woche vor dem Beginn der Olympischen Spiele, stürmte eine Gruppe Polizisten, angeführt von Li Weikui, dem stellvertretenden Leiter der Politik- und Rechtsabteilung der Polizeistation Laixi, plötzlich in die Wohnung von Wu Xiuxin und verwüstete sie. Sie nahmen viele der persönlichen Gegenstände mit und verhafteten Wu Xiuxin gewaltsam. Dann brachten sie sie zur Polizeistation Laixi.

Einige Tage nach ihrer Verhaftung wurde Wu Xiuxin brutal gefoltert und sie zeigte Symptome einer Herzerkrankung mit einem Blutdruck von 160. Die Beamten brachten sie in das Untersuchungsgefängnis Dashan, aber die Wachen lehnten sie aufgrund ihrer schlechten Verfassung ab. Mehrere Polizisten vom Polizeirevier Laixi bestachen die Wachen, um sie aufzunehmen. Die Beamten schleppten sie vom Eingangstor bis ganz hinein.

Folter

Wu Xiuxin war seit dreißig Jahren Ärztin. Sie wird von ihrem Patienten wegen ihren außergewöhnlichen Fähigkeiten und ihrer noblen Art respektiert und man vertraut ihr. Obwohl Wu Xiuxin bereits über 50 Jahre alt ist, legten ihr die Wachen 10-Kg-Fußschellen an. Dies demütigte sie nicht nur, sondern machte es ihr schwer, zu gehen und fügte ihr körperliche und seelische Leiden zu. Nicht lange danach war sie unfähig alleine zu gehen und brauchte Hilfe, um auf die Toilette zu gelangen.

Drogenmissbrauch

Die Wachen mischten gefährliche Drogen in das Essen von Wu Xiuxin, wodurch sie erbrach und sehr krank wurde. Dann zwangen sie Wu Xiuxin „Medizin” zu nehmen, um ihr „Leiden” zu heilen. Um zu vermeiden, mit Drogen vollgepumpt zu werden, aß Wu Xiuxin nur ein paar Bissen Essiggemüse jeden Tag, wodurch sie ziemlich abmagerte.

Gefälschte Zeugenaussage

Nachdem Wu Xiuxin sechs Monate inhaftiert war, wurde ihr Fall vor die Staatsanwaltschaft in Laixi gebracht. Das Gericht entschied ihren Fall mangels Beweisen fallen zu lassen und wies die Polizisten an, sie frei zu lassen. Unter dem Einfluss der „Büro 610” Laixi reichte Shen Tao, ein Beamter der Polizeistation Laixi, gefälschte Beweise ein, was dazu führte, dass das Gericht Wu Xiuxin zu drei Jahren Haft verurteilte.

Keine Möglichkeit zu Appellieren

Die Tochter von Wu Xiuxin versuchte zu helfen und wollte einen Anwalt beauftragen, aber aufgrund eines ungeschriebenen Gesetzes - „Chinesische Rechtsanwälte dürfen Falun Gong-Praktizierende nicht verteidigen” - konnte sie keinen Anwalt finden, der sich ihres Falle annahm. Traurig sagte sie: „Keiner will meiner Mutter helfen!” Jetzt hat sie viele schlaflose Nächte und macht sich um ihre Mutter Sorgen.

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