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Ein wunderbarer Kultivierungsweg

Von der sechsten Internetkonferenz zum Erfahrungsaustausch für Praktizierende in China

9. Januar 2010 |   Von Chen Xiangzi, einer Falun Dafa-Praktizierenden aus der Provinz Henan

(Minghui.de)

Ich begrüße Sie, verehrter Meister!
Ich grüße euch, liebe Mitpraktizierende!

Ich fing im Jahr 2005 mit dem Praktizieren von Falun Gong an und in diesen vier Jahren meiner Kultivierung konnte ich die Großartigkeit und Göttlichkeit des Dafa erfahren. Mir sind allerdings auch Gefahren begegnet, wenn ich Dafa anderen Menschen vorstellte. Ich befand mich jedoch stets in der guten Fürsorge und unter dem Schutz des Meisters. Jetzt, mit der sechsten Internetkonferenz zum Erfahrungsaustausch für Praktizierende in China, möchte ich unserem barmherzigen Meister gern über meinen Kultivierungszustand berichten und meine eigenen Kultivierungserfahrungen mitteilen.

1. Wie ich Dafa erhielt

Meine Mutter war immer krank und schwach. Sie musste vor und nach jeder Mahlzeit Medizin nehmen. Im Frühjahr 2004 kam sie mich besuchen und lebte eine Zeit lang bei uns. Eines Tages brachte sie ein Buch mit und erzählte, dass sie gehört habe, dass sie ihre Gesundheit wiedererlangen könne und es auch Glück für ihre Familienangehörigen bringe, wenn sie diese Qigongschule lernen würde. Sie fragte mich, ob ich ihr erlauben würde, zu praktizieren. Ich sah, dass es sich um ein Falun Gong-Buch handelte. So sagte ich zu ihr: „Gut, du bist schon so alt, dann kannst du es praktizieren, falls du möchtest. Wie kannst du in deinem Alter überhaupt noch etwas machen?” So begann sie mit dem Praktizieren von Falun Gong.

Jeden Tag, wenn ich Frühstückspause machte und mich ausruhte, las sie ihr Falun Gong-Buch. Sie fragte mich ständig, was dieses Wort in dem Buch bedeute und in der nächsten Minute fragte sie nach dem Sinn eines anderen Wortes. Sie störte mich sehr und ließ mir keinen Augenblick Ruhe, darum entschloss ich mich, das Buch für sie zu lesen. Allmählich merkte ich, dass das Buch wirklich gut war, gar nicht so, wie es im Fernsehen verleumdet wurde. Am nächsten Tag brachte sie ein anderes Buch über Falun Gong nach Hause. Darin wurden die Übungen gelehrt. Sie konnte es nicht von sich aus verstehen, also las ich es ihr vor und lehrte sie, wie man die Übungen laut diesem Buch machen soll. Sie sagte, dass sie in ihrem Unterbauch ein drehendes Falun spüren könne. Ich sagte mir: „Oh je, sie wird irregeleitet, genauso wie es im Fernsehen beschrieben wird!” Am dritten Tag weigerte sie sich, all die Medikamente zu nehmen, die sie zuvor genommen hatte, und sie wollte sie wegwerfen. Ich wurde sehr besorgt um sie und beschloss, sie wieder nach Hause zu schicken.

Am Neujahrsabend 2005 ging ich in meine Heimatstadt, um meine Mutter zu besuchen. Ihre Gesundheit schien wiederhergestellt zu sein und sie sah auch viel besser aus. Ihre Lippen waren rosig und ihre Haut zart und gesund schimmernd. Sie erzählte mir die wunderbaren Dinge, die ihr geschehen waren. Ich merkte wohl, dass sie weitergegangen war und von der Praxis begeistert war. Ich machte mir Sorgen um sie und kehrte deshalb nach Hause zurück. Ich ging zu der Praktizierenden, die meine Mutter kannte, und bat sie um ein Buch zum Lernen.

Als ich das Buch zu Ende gelesen hatte, erkannte ich plötzlich, dass der Sinn des Menschseins der ist, sich zu kultivieren, um ein Buddha oder ein Dao zu werden. Darum wird man finden, wenn man den Wegen der verschiedenen Kulturen verschiedener Völker und Länder auf den Grund geht, dass sie alle mit den Mythen oder Legenden von Gottheiten beginnen. Früher hatte ich immer angenommen, dass sie alle von Menschen ausgedacht seien. In dem Augenblick verstand ich, wieso meine Mutter so begeistert von Qigong war.

Als ich das Buch zum zweiten Mal durchgelesen hatte, sah ich in einem Tagtraum plötzlich ein großes Auge vor meinem Kopf blinken. Es hatte burgunderfarbenes, welliges kurzes Haar und sah mich sehr neugierig an. Ich wusste, dass dies das Auge war, das der Meister mir gegeben hatte. Ich war so aufgeregt, ich wusste, dass ich das Fa erhalten hatte.

Falun Gong ist so außergewöhnlich! Von da an verhielt ich mich immer im Einklang mit den Anforderungen im Zhuan Falun des Meisters - sei es zu Hause, am Arbeitsplatz oder in sonstigen gesellschaftlichen Umgebungen.

2. Das Fa verbreiten

Da ich das Fa wieder und immer wieder lernte, erkannte ich, dass ich ohne Dafa nicht leben könnte. Leider störte mich mein Mann dabei. Zuerst versuchte er, mich davon abzubringen und bat mich höflich und mit Gefühl. Später bedrohte er mich, indem er sagte, dass er mich auffliegen lassen würde. Ich gab aber trotzdem nie auf. Es war mir ein Bedürfnis, mich in Falun Gong zu kultivieren.

Jeden Tag verbrachte ich viel Zeit mit dem Fa-Lernen. Manchmal war mir, als säße der Meister mir gegenüber und hielte mir eine Vorlesung. Jedes Wort des Fa ist mir so klar. Manchmal empfand ich meinen Körper als so leicht, als ob er sich in die Luft erheben könne. Gelegentlich schien mir jedes Wort in dem Buch golden und leuchtend. Ab und zu fühlte es sich so an, als ob mein ganzer Körper immer größer würde. Wie ein großer Ballon. Bei jedem Ereignis wird man, wenn man sich wirklich beruhigt hat und das Fa mit reinem Herzen lernt, einige wunderbare Empfindungen haben. All meine Bemühungen beim Lernen des Fa halfen mir später sehr bei der Fa-Bestätigung.

Vor den Olympischen Spielen 2008 wurden sieben örtliche Praktizierende widerrechtlich eingesperrt und mehrere Produktionsstätten für unser Material zerstört. So kam es, dass keiner der Praktizierenden die Minghui Wochenzeitung und andere Info-Materialien lesen konnte. Später beschlossen wir, ein Kopierzentrum gewöhnlicher Menschen zu finden, um unser Material zu kopieren. Für eine Zeit war ich erwählt, diese Arbeit zu übernehmen. Bei jedem Wetter, Regen oder Sonnenschein, belieferte ich meine Mitpraktizierenden mit Material. Manchmal waren viele Menschen in dem Laden und ich musste warten, bis sie ihre Sachen erledigt hatten und fortgingen. Zeitweise musste ich meine Arbeit unterbrechen, wenn sich plötzlich andere Leute zeigten. Es dauerte meistens ein paar Stunden, ehe ich die Sachen erledigen konnte, die normalerweise in einer halben Stunde getan worden wären, wenn die Sicherheit kein solches Problem gewesen wäre. Ich machte dies über ein halbes Jahr lang.

Manchmal gab es Störungen, wenn das Material schon fertig war, und ich es nicht schaffte, es auszuliefern. Ich sandte aufrichtige Gedanken aus und sagte im Herzen zum Meister: „Bitte, Meister, helfen Sie mir, das Material an meine Mitpraktizierenden auszuliefern.” Als Antwort auf mein Flehen gingen meine Familienangehörigen bald danach aus irgendeinem Grund aus, sodass auch ich weggehen konnte. Ich erfuhr wirklich, was der Meister im Zhuan Falun lehrt: „Kultivierung hängt von einem selbst ab, Kultivierungsenergie hängt vom Meister ab.” (Zhuan Falun, 2. Übersetzung, Lektion 1, „Warum wächst die Kultivierungsenergie trotz Praktizierens nicht”)

Mit Hilfe meiner Mitpraktizierenden richtete ich schließlich eine eigene Werkstatt zur Materialherstellung ein. Der Vorgang der Materialherstellung ist gleichzeitig ein Vorgang für mich, meine Xinxing zu kultivieren. Da ich vor Beginn meiner Kultivierung schon einige Grundkenntnisse im Umgang mit Computern hatte, war es sehr leicht für mich, die Grundlagen zu erfassen und ich konnte meine eigene Produktionsstätte erfolgreich betreiben.

Wenn ich mir diese farbigen Materialien ansah, war ich im Herzen sehr froh. Aber manchmal, wenn ich Materialien zur Fa-Bestätigung herstellte, war mein Kultivierungszustand nicht so gut oder meine Gedanken kamen nicht zur Ruhe. Dann geschahen unübliche Dinge mit meinen Geräten. Einmal plauderte ich mit jemand, während ich DVDs herstellte. Um eine Disc herzustellen, brauchte es zehn Minuten. Nach einer Weile hörten wir auf und fingen an, das Fa zu lernen. Später machte der Computer seine Arbeit wirklich schnell, er brauchte für eine Disk nur noch fünf Minuten. Der Computer lief so schnell, bis alle Discs fertig waren. In Wirklichkeit änderten wir das Tempo des Computers kein einziges Mal, er lief immer auf der höchsten Stufe. Dies war wirklich übernatürlich.

Als ich das Fa immer und immer wieder lernte, erkannte ich meine Mission eines Dafa-Jüngers, die darin besteht, dem Meister zu helfen, das Fa zu berichtigen und Lebewesen zu erretten. Deshalb ging ich auch manchmal aus, um Informationsmaterial über Dafa zu verteilen. Ich dachte, dass für mich der effektivste Weg, um die Eigensinne gewöhnlicher Menschen loszuwerden, der sei, Material zur Aufklärung zu verteilen. Als ich zum ersten Mal Informationsmaterial austeilte, schlug mein Herz wie eine Trommel, meine Hände zitterten etwas und meine Füße bebten. Später dann sandte ich aufrichtige Gedanken aus, um dem Meister um Hilfe zu bitten.

3. Göttliche Kraft benutzen, um Dafa zu bestätigen

Ich schloss vor 20 Jahren ein Universitätsstudium ab, seit dieser Zeit habe ich keinen meiner Klassenkameraden mehr gesehen. Wir erlebten damals alle das 4. Juni-Massaker und trugen im Herzen die schleichende Angst. Ich bereitete für jeden ehemaligen Klassenkameraden eine DVD mit der Show von Shen Yun Performing Arts 2009 vor. Einigen von ihnen gab ich auch das Zhuan Falun und die Neun Kommentare über die Kommunistische Partei. Ich erklärte ihnen außerdem, dass sie nach Zhangbu im Bezirk Pingtang, Provinz Guizhou, gehen könnten, um dort eine große Steinplatte mit sechs chinesischen Schriftzeichen darauf zu betrachten, die bedeuteten: „Die Kommunistische Partei Chinas ist am Ende”. Ich sagte zu ihnen, dass wir, da wir Klassenkameraden gewesen seien, eine Schicksalsverbindung miteinander hätten und in Kontakt miteinander bleiben sollten, um uns über gute Dinge auszutauschen.

Als ich mit einem Zug fuhr, sprach ich mit den Bahnbeamten über die Bedeutung von „Tugend” und über das berühmte wissenschaftliche Experiment der Kristallisierung von Wasser des japanischen Forschers Masaru Emoto. Ich schloss daraus, dass wir als menschliche Wesen den Lehren des Meisters von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht folgen sollten. Ich gab ihnen auch die Shen Yun-DVDs und sagte zu ihnen, dass sie gutes Glück haben würden, wenn sie es angesehen hätten. Viele von ihnen waren aufgeregt, es sehen zu können und fragten, wie viel sie mir dafür bezahlen sollten. Ich sagte, dass ich dafür kein Geld bräuchte, die Discs seien umsonst und dass ich hoffe, dass sie sie nach dem Ansehen an ihre Freunde und Verwandten weitergeben würden. So würden sie sich Tugend ansammeln.

Im Augenblick fühle ich mich recht wohl, wenn ich mit den Menschen über Falun Gong spreche. Ich finde, dass alles um mich herum dazu vorbereitet ist, Dafa zu bestätigen. Der Meister lehrt uns mit dem Gedicht aus Hong Yin II „Tathagata”, 13.5.2002:

„Mit der Wahrheit gekommen, wunschgemäß
Locker und gelassen alle Meere durchquert
Fa-Grundsätze in der Menschenwelt ausgesät
Voll mit Lebewesen, Schiff des Fa legt ab”

Im letzten Jahr feierte die üble Kommunistische Partei Chinas (KPCh) ihren 60. Geburtstag und sie ist wieder verrückt geworden. Jedenfalls bedarf es für uns nur eines kleinen Fingers, um sie zu zerschmettern. Lasst euch nicht durch falschen Anschein berühren. Wir sollten einfach nur den Forderungen des Meisters nachkommen: Das Fa gut lernen, aufrichtige Gedanken aussenden, Lebewesen erretten und Dafa bestätigen.

Danke, verehrter Meister! Danke Euch, liebe Mitpraktizierende!