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Niederlande: Am Internationalen Menschenrechtstag über die Verfolgung von Falun Gong in China informieren

28. Dezember 2010 |   Von einem Falun Dafa-Praktizierenden in den Niederlanden

(Minghui.de) Am 10. Dezember 2010, dem Internationalen Menschenrechtstag, führten Falun Dafa-Praktizierende vor der Zweiten Kammer des Parlaments in Den Haag eine Reihe von Aktivitäten durch. Sie lenkten die Aufmerksamkeit der Passanten auf die friedlichen Proteste der Praktizierenden gegen die Verfolgung von Falun Gong, die in China seit über zehn Jahre anhält. Sie riefen die Regierung der Niederlande auf, dabei zu unterstützen, die Verfolgung zu stoppen.

Falun Gong-Praktizierende machen vor der Zweiten Kammer des Parlaments in Den Haag auf die Verfolgung von Falun Gong in China aufmerksam

Die Praktizierenden befestigten ein großes Transparent zwischen zwei Bäumen, worauf zu sehen war, dass Falun Gong von Millionen Menschen auf der ganzen Welt praktiziert wird und auch, wie Praktizierende in China unter der illegalen Verfolgung leiden. Viele Regierungsbedienstete und Passanten blieben stehen, um das Transparent zu lesen. Die anwesenden Praktizierenden führten zu der friedlichen Übungsmusik die fünf Falun Gong Übungen vor. Eine Gruppe von Hochschulstudenten interessierte sich für die Praktik und bat, die Übungen zu lernen. Bevor sie wieder gingen, bedankten sich die Studenten bei den Praktizierenden und brachten ihre Unterstützung für Falun Gong zum Ausdruck. Ein Reporter fing diesen Augenblick ein.

Unter den Praktizierenden bei dieser Veranstaltung waren auch einige aus China, die unter der Verfolgung in China gelitten hatten. Sie waren eingesperrt worden, in Zwangsarbeitslager eingewiesen bzw. illegal zu Gefängnis verurteilt worden, hatten ihre Arbeitsplätze verloren, waren zur Scheidung gezwungen worden und einige waren gefoltert worden. Nun im Ausland decken sie aufgrund ihrer persönlichen Erfahrungen die Verfolgung in China auf. Sie bitten die Menschen, sich gegen die Verfolgung zu stellen und mitzuhelfen, diese zu stoppen.

Ein chinesischer Ladenbesitzer, der die Menschenrechtssituation in China kannte, bat die Praktizierenden um eine größere Anzahl von Informationsflyer. Er beabsichtigte, die Flyer in die Zeitungen, die er verkauft, einzulegen, damit alle Chinesen in Den Haag erfahren, wie die Kommunistische Partei Chinas Falun Gong verfolgt.

Ein Holländer las die Informationen auf dem Transparent und schüttelte seinen Kopf. Er sagte, dass er nicht gewusst habe, dass eine solch brutale Verfolgung in China existiere. Er bat die Praktizierenden um weitere Details und sagte, er werde der Situation von Falun Gong weiterhin seine Aufmerksamkeit schenken.

Die meisten Mitglieder des Parlaments und die Regierungsbediensteten wissen bereits über die Verfolgung Bescheid, da die Praktizierenden permanent bemüht sind, ihnen die Fakten der Verfolgung von Falun Gong in China zu erklären. Selbst die um die Kammer des Parlaments patrouillierenden Beamten sind über die Verfolgung informiert. Sie zeigten die „Daumen-nach-Oben“ Geste und sagten:
„Wir wünschen euch viel Erfolg!“

Die Vereinten Nationen verabschiedeten am 10. Dezember 1948 die Universelle Deklaration der Menschenrechte. Seit damals wird auf der ganzen Welt jährlich am 10. Dezember der Menschenrechtstag zelebriert. Die UN verfasste den „Internationalen Vertrag für Wirtschafts-, Sozial- und Kulturrechte“ und den „Internationalen Vertrag für Zivile und Politische Rechte“ im Jahre 1966. Ziel der Abfassung dieser beiden Verträge war, den Geist der Universellen Deklaration weiter zu erläutern und umzusetzen. Die Universale Deklaration der Menschenrechte, der Internationale Vertrag für Zivile und Politische Rechte mit ihren beiden optionalen Protokollen und der Internationale Vertrag für Wirtschafts-, Sozial- und Kulturrechte, werden als Internationale Gesetzesvorlage der Menschenrechte bezeichnet und stellen die wichtigste Regulierung der Menschenrechte in der internationalen Gemeinschaft dar.  

 

Quelle: http://de.clearharmony.net/articles/201012/56815.html