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3 Berichte über Kultivierungserfahrungen

3. Dezember 2010

(Minghui.de)

Den Eigensinn nach Gemütlichkeit loslassen

Von Xiaojun, einem Praktizierenden aus China

Bei der Kultivierung war ich in der letzten Zeit nicht fleißig und habe auch die drei Dinge nicht gut gemacht. Beim Aussenden der aufrichtigen Gedanken war ich nicht besonders effektiv. Ich nahm mir vor, die Übungen um 21:50 Uhr zu praktizieren, war dann aber entweder müde oder hatte andere Sachen zu erledigen. Ich wollte die Übungen stattdessen am nächsten Morgen machen, aber da blieb ich im Bett, weil es warm und gemütlich war. Ich sagte zu mir, dass ich weiterschlafen und die Übungen dann stattdessen in der Nacht machen würde. Das ging dann mehrere Tage so.

Heute wachte ich um 2:00 Uhr morgens auf und sagte mir, dass ich noch etwas länger schlafen sollte. Als ich wieder einschlief, träumte ich, dass ich zu einer Stelle ging und mir jemand erzählte, dass die Fa-Berichtigung die menschliche Ebene erreicht habe. Ich spürte, wie mein Körper plötzlich ganz kalt wurde. Die Fa-Berichtigung war zu Ende und ich hatte es nicht gut gemacht. Ich war niedergeschmettert. Wie der Lehrer schon in seinen Vorträgen gesagt hatte, werden diejenigen weinen, die es nicht gut gemacht haben und die wahren Kultivierenden zur Vollendung kommen sehen. Ich wachte aus dem Traum auf und fühlte mich im Bett immer noch angenehm und warm. Ich wollte nicht aufstehen, aber als ich mich an den Traum erinnerte, stand ich sofort auf. Ich hatte auch keine Angst mehr, dass mir kalt werden und mir ungemütlich sein würde.

Ein wahrer Kultivierender empfindet Schwierigkeiten und Leiden als unwichtig. Wenn wir sie als Leiden betrachten, wird es immer schwieriger, sie zu überwinden. Wenn wir sie hingegen als unwichtig betrachten, werden wir sie sofort überwinden können.

Ich schreibe diesen Erfahrungsbericht, um meinen Eigensinn nach Faulheit und Gemütlichkeit bloßzustellen. Außerdem möchte ich Mitpraktizierende ermutigen, die auch nicht fleißig sind und wegen ähnlicher Eigensinne aufgehalten werden. Seid etwas entschlossener! Es gibt keine Leiden, die nicht überwunden werden können. Wenn die Fa-Berichtigung morgen die menschliche Ebene erreichen sollte, wird es zur Reue zu spät sein.


Morgendliche Übungen

Von einem Praktizierenden aus China

Ich begann, Falun Dafa Anfang 1999 zu praktizieren. Damals war mein Kind einen Monat alt und ich nahm nicht an den Gruppenübungen oder dem gemeinsamen Fa-Lernen teil. Ich lernte das Fa und praktizierte die Übungen alleine zu Hause. Ich war recht fleißig beim Fa-Lernen, schaffte es aber nicht, die Übungen jeden Tag zu praktizieren.

Als die Verfolgung begann, hörte ich mit dem Praktizieren auf und fing 2004 wieder damit an. Aber ich schaffte es nicht, an den morgendlichen Übungen teilzunehmen. Wenn mein Wecker um 4:50 Uhr klingelte, öffnete ich meine Augen und dachte daran aufzustehen, aber ich konnte nicht. Später, als das Klingeln aufhörte, legte ich die Decke zur Seite, damit die Kühle meine Sinne aufweckte. Dann konnte ich mich langsam überwinden aufzustehen. Ich konnte um 4:50 Uhr aufstehen, wollte nun aber um 3:50 Uhr aufstehen, um an den morgendlichen Übungen teilzunehmen. Ich dachte immer daran, wie ich es mit so wenig Schlaf schaffen sollte. Konnte ich tagsüber arbeiten? Manchmal konnte ich aufstehen, aber dann fühlte ich mich schrecklich und gähnte die ganze Zeit. Ich dachte: „Vergiss es, stehe einfach eine Stunde später auf, um 4:50 Uhr.“ Das ging immer so fort.

Als mein Ehemann im Herbst letzten Jahres auch wieder mit dem Praktizieren von Falun Dafa
begann, dachte ich, dass ich an den morgendlichen Übungen teilzunehmen hätte und meine Faulheit und Furcht vor Beschwerden überwinden müsste. Aufgrund dieser Entschlossenheit half mir der Lehrer. Wir stehen inzwischen beide um 3:50 Uhr morgens auf.

Während der Meditation saß ich aufgrund meiner Angst vor Drangsal ewig nur im halben Lotussitz. Ein Praktizierender sagte zu mir: „Man sieht dich als langjährigen Praktizierenden an. Wie kann es sein, dass du immer noch mit nur einem überkreuzten Bein dasitzt?“ Ich versuchte dann, beide Beine hochzuziehen, aber der Schmerz war herzzerreißend, also gab ich auf und wollte wie bisher weitermachen. Dann traf ich einen anderen Praktizierenden, der mich an ein Gedicht des Lehrers erinnerte:

„Wille nicht standhaft
Pass wie Berg“ (Li Hongzhi, Ablegen, 01.01.2004, in: Hong Yin II)

Plötzlich verstand ich, dass es nur meine Furcht vor Schwierigkeiten war. Wenn ich vor dem Schmerz Angst habe, muss ich diese Gedanken loswerden. Dieser aufrichtige Gedanke ließ das berghohe Hindernis verschwinden und ich konnte mit beiden überkreuzten Beinen sitzen.

Es macht Freude, Leiden auszuhalten. Ich hoffe, dass Mitpraktizierende, die sich wie ich vor dem Leiden fürchten und morgens nicht aufstehen können, um die Übungen zu praktizieren, dieses schnell überwinden und ihre Xinxing erhöhen.


Nutzt die begrenzte Zeit, um noch mehr Menschen zu erretten

Von einem Praktizierenden aus China

Ich begann mit dem Praktizieren Anfang 1999. Bevor die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) mit der Verfolgung von Falun Dafa begann, hatte ich eine gute und tiefe Grundlage, das Fa zu lernen. Aber aufgrund meiner Angst vor der KPCh blieb ich zu Hause und lernte das Fa im Geheimen. Zunehmend verhielt ich mich wie ein weltlicher Mensch. Manchmal lernte ich das Fa nicht mehr, obwohl ich tief in meinem Herzen wusste, dass Dafa gut ist. Manchmal wollte ich lernen, aber ich schaffte es nicht, das Buch in die Hand zu nehmen.

Im Winter 2007 las ich viele Informationsmaterialien über die Hintergründe von Falun Dafa und erfuhr von den Austritten aus der Kommunistischen Partei Chinas und von den „Neun Kommentaren über die Kommunistische Partei“. Das half mir, einen klaren Kopf zu bekommen und ich setzte mit dem Praktizieren fort. Anfangs hatte ich noch immer große Angst und mein Herz schlug schnell, wenn ich auf der Straße Materialien über die wahren Umstände der Verfolgung verteilte. Als ich das Fa besser lernte, verschwand meine Angst allmählich und ich war mutig genug, um mit Fremden über die Tatsachen von Falun Dafa zu sprechen.

Als ich mich entschied, Menschen anzurufen, um ihnen von Dafa zu erzählen, widerfuhren mir große Störungen und ich hörte damit auf. Später wurde mir bewusst, dass die alten Mächte meinen Eigensinn auf Gemütlichkeit ausgenutzt hatten, um mich zu stören, meine Zeit zu stehlen und mich daran zu hindern, Menschen zu erretten. Also griff ich sofort zum Hörer und begann damit, Anrufe zu machen. Sogleich blieben einige Leute nacheinander in der Leitung und hörten mir bei der Erklärung der wahren Umstände der Verfolgung zu. Später bildete sich bei mir eine Angst, dass ich der Polizei gemeldet werden könnte, und meine Anrufe verloren deutlich an Effektivität. Dann verstand ich, dass die Anrufe dazu da waren, Lebewesen zu erretten und dass das das Heiligste ist. Wie konnte ich mich fürchten? Kaum hatte ich meine Gedanken korrigiert, sendete ich mit jedem Anruf aufrichtige Gedanken aus, um mein Feld in den Räumen zu reinigen und alle Elemente der alten Mächte zu beseitigen, die den Angerufenen kontrollieren konnten. Das war sehr wirkungsvoll. Anrufe zu tätigen, um über die wahren Umstände der Verfolgung zu informieren, ist ein Kultivierungsprozess und ich konnte viele Eigensinne loslassen wie z.B. Angst, Ungeduld, Furcht vor Schwierigkeiten und andere menschliche Eigensinne.

Wenn wir uns entschieden haben, an einem Projekt zur Errettung von Menschen teilzunehmen, sollten wir unverzüglich damit beginnen. Die Zeit ist schon sehr knapp und wir müssen unsere beschränkte Zeit gut nutzen. Solange wir starke aufrichtige Gedanken haben, werden wir es mit Sicherheit gut machen.