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Blockaden durchbrechen bei der Erklärung der wahren Umstände

13. April 2010 |   Von Xue Lian, eine Praktizierende in China

(Minghui.de) Durch ein Erlebnis bei der Erklärung der wahren Hintergründe der Verfolgung erkannte ich tief versteckte Eigensinne in meinem Herz, die mich bei der Wahrheitserklärung immer wieder gestört hatten.

Weil ich Kollegen an meinem Arbeitsplatz über die tatsächlichen Hintergründe der Verfolgung von Falun Gong aufklärte, rief mich mein Chef für ein Gespräch zu sich und wollte mich überzeugen, damit aufzuhören. Darin sah ich eine gute Gelegenheit, ihm zu erklären, warum die KPCh Falun Gong verfolgt und dass der Meister uns lehrt, gute Menschen zu sein. Da ich schon einmal verhaftet gewesen war, hatte ich Angst und das Ergebnis meines Gesprächs mit dem Chef war deshalb nicht gut. Er sagte zu mir: „Wir unterstützen dies nicht, noch sind wir dagegen, aber Sie dürfen solche Dinge nicht am Arbeitsplatz sagen.” Somit hörte ich erst einmal auf, dort über Falun Gong und die Gründe der Verfolgung zu reden.

Nach einer Zeit des Fa-Lernens, erhöhte sich meine Erkenntnisebene. Eine Tages beendete eine Kollegin ihre Arbeit und wollte nach Hause gehen, allerdings ging sie nicht sofort und blieb noch eine Weile. Ich fragte mich, warum sie nicht gleich gehe. Es musste wohl deshalb sein, weil Meister wollte, dass ich ihr die wahren Umstände erkläre. Dies war eine Chance, die der Meister für mich arrangiert hatte, um mich zu erhöhen und eine Chance für sie, gerettet zu werden. Als ich allerdings ihr gegenüber stand, konnte ich meinen Mund nicht aufmachen.

Ich schaute nach innen. Warum um Himmels willen gab es diese Blockade? Nachdem ich meine Gedanken analysiert hatte, fand ich den grundsätzlichsten Eigensinn, der tief in meinem Herz verborgen war: Egoismus.

Die Leiden, die ich zuvor ertrug, manifestierten sich wegen meines Egoismus. Wenn ich etwas tat, kreisten meine Gedanken immer darum, wie ich mich fühle, was ich für Dafa tue und was ich dafür erhalten würde. Ich freute mich, wenn andere mich lobten und war unglücklich, wenn andere mir nicht zustimmten. Nachdem ich die wahren Umstände der Verfolgung erklärte, wenn die Menschen es nicht annehmen konnten, fühlte ich mich unwohl und wenn sie es annehmen, fühlte ich mich gut. Ich merkte, dass all dies von meinem Egoismus herrührte. Ich war selbstbezogen und dachte zuerst an meine eigenen Gefühle, bevor ich etwas tat. Stammt dies nicht vom alten Kosmos? Der Meister fordert uns auf, uns zu kultivieren, um selbstlose, altruistische, aufrichtige und erleuchtete Wesen zu werden.

Ich fasste den Entschluss, diese Blockade zu durchbrechen. Als ich zur Ruhe gekommen war, nahm ich ein Falun Dafa Lesezeichen und sagte zu ihr: „Behalte es. Unsere karmische Beziehung ließ uns zusammentreffen. Vergiss nicht, was darauf steht. Falun Dafa ist gut. Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht sind gut. Ich wünsche dir viel Glück. Irgendwann wirst du wissen, dass das was ich dir gegeben habe, das Beste ist.” Voller Erstaunen sah ich ihre Reaktion.

Durch diese Erfahrung war ich im Herzen plötzlich entspannt. Ich weiß, dass mir der Meister hilft, solange ich Meisters Fa folge, Menschen mit Barmherzigkeit behandele und sie errette. Ich erkannte, dass wir als Jünger jedes Problem auf der Grundlage des Fa behandeln müssen, unsere Selbstbezogenheit durchbrechen und das tun müssen, was wir als Falun Dafa-Praktizierende tun müssen.