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Ältere Praktizierende zu fünfjähriger Haftstrafe verurteilt

23. Juni 2010 |   Von einem Korrespondenten aus der Provinz Shandong, China

(Minghui.de) Etwa um den 23. April 2010 herum wurde die 70-jährige Frau Li Yunhai aus der Stadt Penglai, Provinz Shandong verhaftet und anschließend hinter verschlossenen Türen verurteilt. Das Penglai Gericht verurteilte sie am 28. April zu einer fünfjährigen Haftstrafe. Wegen ihres hohen Blutdrucks wurde sie am Abend zur Behandlung in das Krankenhaus Nr. 405 gebracht. Während ihres Aufenthalts im Krankenhaus stellte man sie unter die Beobachtung von Polizisten sowie Lehrern ihres ehemaligen Arbeitsplatzes. Die ganze Zeit während ihres Krankenhausaufenthaltes war sie in Handschellen gefesselt.

Frau Li Yunhai arbeitete in der Versuchsschule Nr.2 der Stadt Penglai. Weil sie unaufhörlich den Menschen die Wahrheit über die Verfolgung von Falun Gong erklärte, wurde sie mehrmals verhaftet. Am Morgen des 29. Mai 2008 drangen elf Polizeibeamte gewaltsam in Frau Lis Wohnung ein und beschlagnahmten Computer und andere persönliche Sachen der Familie. Anschließend brachten sie Frau Li in eine Gehirnwäscheeinrichtung.

Im August 2009, als Frau Li Yunhai und ihr Ehemann Informationsmaterialien über die wahren Umstände der Verfolgung von Falun Gong verteilten, wurden sie festgenommen und in einer Polizeidienststelle inhaftiert. Unterdessen sandte Qu Yitao, der Leiter der Staatssicherheitsbehörde, Polizeibeamte in ihre Wohnung, um sie zu durchsuchen. Qu Yitao versuchte, Frau Li in ein Haftzentrum zu bringen, jedoch bestand sie die gesundheitliche Untersuchung nicht und so verweigerte das Personal des Haftzentrums ihre Aufnahme. Deshalb erpresste Qu Yitao 10.000 Yuan von Frau Lis Tochter, bevor er sie freiließ.

Ende November 2009 ging Frau Li zur Staatssicherheitsbehörde und suchte Qu Yitao auf, um ihm die wahren Umstände der Verfolgung von Falun Gong zu erläutern. Sie forderte ihn auf, sich nicht weiter an der Verfolgung von gutherzigen Menschen zu beteiligen, und wurde daraufhin weiter verfolgt. Am 1. Dezember erhielt Frau Li die Nachricht einer beabsichtigten Strafverfolgung. Um einer weiteren Verhaftung zu entgehen, hatte sie keine andere Wahl, als ihre Wohnung zu verlassen.

Mit verschiedenen Methoden wie das Abhören von Telefongesprächen und Überwachung versuchten die Polizeibeamten der Stadt Penglai, Frau Li ausfindig zu machen und sie zu verhaften. Die Beamten der Behörden verurteilten sie schließlich in einem schnellen Verfahren zu fünf Jahren Gefängnishaft.