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Menschliche Gesinnungen müssen beseitigt werden

Von einem Falun Dafa-Praktizierenden aus China

14. August 2010

(Minghui.de) Ich habe mehrere Artikel gelesen, in denen Mitpraktizierende über Erfahrungen hinsichtlich "einsamer Kultivierung" diskutierten und ich habe das Gefühl, dass wir die Tiefe dieser Frage noch nicht erkannt haben. Ich verbrachte beinahe sechs Jahre ohne jeglichen Kontakt mit anderen Praktizierenden. Da ich keinen Zugang zur Minghui-Webseite hatte, konnte ich die Fa-Erklärungen des Meisters nicht lesen und wusste nichts über die Fa-Erklärung in Bezug auf das Aussenden der aufrichtigen Gedanken. Ich bemühte mich, andere Praktizierende zu finden, was mir jedoch selbst dann nicht gelang, als ich Zugriff zur Minghui-Webseite hatte. Als ich schließlich Kontakt zu einigen Praktizierenden bekam, zweifelten einige an mir.

Als ich während der elf Jahre langen Verfolgung darüber nachdachte, wie ich es schaffen könnte, mit den anderen Praktizierenden einen Körper zu bilden, erkannte ich, dass ich nicht alleine und außerstande gewesen wäre, andere Praktizierende zu finden, wenn die Verfolgung nicht existieren würde. Ich glaube, dass die Idee einiger Praktizierenden über die "einsame Kultivierung" das Arrangement der alten Mächte und ihre zerstörerischen "Prüfungen" für Praktizierende nicht vollständig verneint.

Ich suchte auch nach meinen eigenen Eigensinnen und Gründen, warum ich das Böse nicht beseitigen konnte und in dem Prozess erkannte ich, dass ich Dinge mit meinen übernatürlichen Fähigkeiten erledigen konnte. Einige Tage vor einer wichtigen Aktivität hielt ich den Gedanken aufrecht, dass kein böses Wesen mich behindern oder verfolgen könne. Manchmal sandte ich auch einen Gedanken aus, dass mich niemand sehen könne. Als Ergebnis kam ich unversehrt durch.

Während ich in dieser Zeit viele Eigensinne fand, konnte ich jedoch den einen nicht finden, den die alten Mächte fest gepackt hatten. Ich sorgte mich noch, weil ich nur das „Zhuan Falun” hatte und die neueren Fa-Erklärungen des Meisters nicht erhalten konnte und ich war auch traurig, dass ich keinen Kontakt zu anderen Praktizierenden bekommen konnte. Nach einigen Jahren erkannte ich, dass mein Eigensinn den Fortschritt beim Lösen dieser Fragen blockierte: Ich musste meine Xinxing kultivieren und durfte nicht nach außen schauen oder Lösungen im Außen suchen. Als ich dann nach innen schaute und mich jeden Tag kultivierte, fühlte ich mich nicht mehr einsam und ich hatte auch nicht viel Zeit, mich einsam zu fühlen. Ich war entschlossen, die Fa-Erklärungen des Meisters zu erhalten und in Kontakt mit anderen Praktizierenden zu treten.


Eines Tages erkannte ich schließlich mein Problem: Ich fragte mich, ob ich die Vollendung erreichen könne oder nicht; ich hielt an dem Ziel fest, meine eigene Vollendung zu erreichen. Dann fragte ich mich, ob ich fest an den Meister und Dafa glauben würde. Die Antwort war ja. Sobald ich diesen aufrichtigen Gedanken ausgesendet hatte, brach das Hindernis, das meinen Weg blockiert hatte, etwas zusammen und alles veränderte sich. Schließlich konnte ich auf die Minghui-Webseite zugreifen. Seitdem habe ich die Vorträge des Meisters systematisch gelernt und viele Erfahrungsberichte gelesen.

Jetzt spüre ich, wie ich ständig Sprünge nach vorne mache. Es fühlt sich an, als gäbe es eine Macht, die mir hilft, eine Anschauung nach der anderen zu durchzubrechen und mich fleißig zu kultivieren. Je mehr ich mich kultiviere, desto mehr Lücken sehe ich und desto mehr Verantwortung spüre ich. Ich nehme es mir nicht mehr zu Herzen, wenn einige Mitpraktizierende an mir zweifeln, weil ich alles, was von den alten Mächten arrangiert wurde, vollständig verneine. Ich gehe nur den Weg, den der Meister arrangiert hat. Ich weiß, dass mir etwas Großes bevorsteht, obwohl ich den Weg noch nicht zu Ende gegangen bin. Ich brauche nur mich und meine Xinxing zu kultivieren und die drei Sachen gut zu machen, um meine vorgeschichtlichen Gelöbnisse zu erfüllen.

Jeder Praktizierende hat andere Eigensinne, Hindernisse und Wege, aber wir dürfen nicht daran festhalten, die Eigensinne der anderen Mitpraktizierenden zu finden. Wir sollten uns prüfen, um zu sehen, ob unsere Haltung aufrichtig ist. Alles kann sich verändern, wenn wir unsere menschlichen Anschauungen wegkultivieren, das Fa lernen, mehr Lebewesen erretten und die drei Sachen gut machen. Wenn wir in unserer Kultivierung reifer werden, werden wir einen unzerstörbaren gemeinsamen Körper bilden und niemand wird es wagen, uns zu verfolgen!

Mein Verständnis ist begrenzt, weist mich bitte auf eventuelle Fehler hin.