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Frau Zhou Yuxi nach Gehirnwäsche und Misshandlung erneut verhaftet (Fotos)

6. November 2011 |   Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Hunan

(Minghui.de) Am 06. August 2011 wurde Frau Zhou Yuxi aus Changsha, Provinz Hunan, von Beamten der Zhonglupu Polizeistation illegal verhaftet, als sie im Kreis Xiangtan Flugblätter mit Informationen über Falun Gong verteilte. Zuerst wurde sie im Qilipu Gefängnis des Landkreises eingesperrt und dann in ein Gehirnwäschezentrum in der Stadt Laodaohe, Bezirk Kaifu, Changsha überführt.

Frau Zhou Yuxi, früher auch bekannt als Zhou Shuai, wurde in diesem Jahr 31 Jahre alt. Sie war früher Lehrerin im Shenghang Tianju Kindergarten. Frau Zhou fing mit 19 an, Falun Gong zu praktizieren. 2001 und 2002 wurde sie in einem Zwangsarbeitslager, Gehirnwäsche ausgesetzt und gab das Praktizieren daraufhin fast acht Jahre lang auf. 2010 fing sie wieder an zu praktizieren. Ganz unerwartet wurde sie ein Jahr danach wieder verfolgt.

Nach Insiderquellen werden Praktizierende, die zuvor im Laodaohe Gehirnwäschezentrum eingesperrt waren, brutal verprügelt und misshandelt. Manche werden anschließend in Zwangsarbeitslager und Nervenheilanstalten gebracht. Frau Zhou befindet sich nun in einem Gehirnwäschezentrum. Ihre Freunde und ihre Familie sind über ihre Situation extrem in Sorge.

Brutale „Umerziehung“

1999 wurde Frau Zhou von der Polizei beobachtet. Im Oktober 2000 wurde sie aus ihrem Job gefeuert. Am Neujahrstag 2001 ging sie nach Peking, um für Falun Gong zu appellieren und wurde brutal verprügelt. Sie trat für neun Tage in Hungerstreik und wurde anschließend von Beamten der Changsha Polizeistation in ihren Heimatort zurückgebracht und im Baimalong Zwangsarbeitslager für Frauen in Zhuzhou eingesperrt.

2001 waren Hunderte von Praktizierenden aus der Provinz Hunan in diesem Zwangsarbeitslager inhaftiert. Es wurden von den Arbeitslagerobrigkeiten speziell sieben Abteilungen eingerichtet, um Praktizierende zu malträtieren. Standhafte Falun Gong-Praktizierende wurden jeden Tag der Gehirnwäsche ausgesetzt und gezwungen, Dokumentarfilme anzuschauen, die Falun Gong verleumdeten. Drogenabhängige in Zweier- oder Dreiergruppen wurden angewiesen, die Praktizierenden rund um die Uhr streng zu überwachen. Selbst beim Baden oder Besuch der Toilette war jemand zur Beobachtung dabei.

Im Juli 2002 etablierten die Vorgesetzten im Arbeitslager eine Spezialeinheit, um sie auf standhafte Praktizierende anzusetzen. Es wurden Spezialbeamte, Hardcore-Verurteilte und Disziplinarbeamte mobilisiert. Praktizierende wurden isoliert und eingeschlossen, immer einer im Raum und von mehreren Drogenabhängigen überwacht. Zuerst wurde Frau Zhou in die Spezialeinheit eingewiesen. Von dem Moment an, als sie hereinkam, musste sie dauernd aufstehen und sich wieder hinsetzen. Ihre Hände waren gefesselt und sie musste mit dem Rücken zum Bett stehen, sich auf zwei oder drei kleinen Stühlen zwischen ihrem Körper und dem Bett abstützend. Auf diese Weise musste sie über lange Zeit stehen und sicherstellen, dass die Stühle nicht auf den Boden fielen. Jede Praktizierende musste einen Motorradhelm tragen, war gefesselt, wurde der Gehirnwäsche ausgesetzt, geschlagen und getreten, mit Elektrostöcken geschockt, in Einzelhaft gesperrt, von Moskitos gestochen und anderen Formen von Folter ausgesetzt, ununterbrochen, Tag und Nacht.

Nach mehrtägiger Gehirnwäsche, zusammen mit physischer und mentaler Folter, gab Frau Zhou gegen ihren Willen das Praktizieren auf. Nach ihrer Entlassung bereute sie ihre Abkehr sehr. Acht Jahre, nachdem sie verfolgt und misshandelt worden war, entschloss sie sich, wieder Falun Gong zu praktizieren.

Als sie wieder praktizierte, versuchte ihr Ehemann, Zhang Yonglin, der Beamter in der politischen Abteilung einer Bank ist, sie davon abzubringen, weil er von der Propaganda des kommunistischen Regimes getäuscht worden war. Er schlug sie, zog sie an den Haaren, schlug ihren Kopf gegen die Wand. Er versuchte sogar, sie mit einem Messer zu stechen. Frau Zhou blieb standhaft und schlug nicht zurück. Sie behandelte ihren Mann mit Barmherzigkeit und erklärte ihm die Fakten.

 Straßenschild für das Laodaohe Gehirnwäschezentrum
Haupteingang des Laodaohe Gehirnwäschezentrums 
Ladodaohe Gefängnisgebäude  

(Ladodaohe Gefängnisgebäude: Praktizierende sind gewöhnlich auf der dritten Ebene eingesperrt)

Täter:
Büro 610 in Changsha: +86-731-88666610;
Wu Zhibin, Dienstvorgesetzter: +86-731-88667548 (Büro), +86-731-85070065 (Wohnung);
Laodaohe Gehirnwäschezentrum in Changsha: +86-731-86675725;
Wu Kaiming, Dienstvorgesetzter: +86-731-88667549 (Büro), +86-731-85133270 (Wohnung).
(Weitere Kontaktinformationen im chinesischen Originalartikel)