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Sich jederzeit erinnern, was der Meister von uns möchte - mit Mitpraktizierenden kooperieren und uns selbst kultivieren

Von der 8. Internet-Konferenz zum Erfahrungsaustausch für Praktizierende in China

20. Dezember 2011 |   Von einem Praktizierenden aus Peking

(Minghui.de) Grüße an den Meister! Grüße an die Mitpraktizierenden!

Wir sind Praktizierende aus Peking und wollen euch mitteilen, wie wir mit dem Meister im Herzen mit unseren Mitpraktizierenden kooperieren; vor allem in Peking, das eine spezielle, besonders bösartige Umgebung darstellt.

1. Um das Fa zu bestätigen und Lebewesen zu erretten, überwanden wir den geschlossenen Zustand in Peking

Xiang (ein Deckname) ist mein Verwandter. Wir durchbrachen die Hindernisse in uns selbst und begannen, mit Mitpraktizierenden zusammenzuarbeiten, um Dafa zu bestätigen. In Peking haben wir versucht, die drei Dinge gut zu machen. Wir taten stillschweigend alles, was wir konnten, um Menschen zu erretten und Dafa zu bestätigen.

Wir nahmen jeden Praktizierenden, den wir kontaktieren konnten, ernst und ermutigten einander. Nach und nach machten wir unsere Projekte für Dafa öffentlich und viele Familien verbesserten sich zunehmend in ihrer Kultivierung.

Um weiterhin auf dem rechten Weg der Kultivierung zu bleiben, ist das Fa-Lernen der Schlüssel. Wir tauschten uns oft aus und erinnerten einander daran, das Fa zu lernen und zu rezitieren. Einige Praktizierende lernten das Fa und kultivierten sich gut; manche wurden immer toleranter und dachten immer an andere; manche legten ihre privaten Dinge ab und übernahmen immer mehr Aufgaben. Wir fanden alle unsere Mängel.

Schon früh erkannten wir, dass technische Probleme ein großes Hindernis darstellten und uns davon abhielten, die drei Dinge gut zu machen. Zu dieser Zeit waren einfache Dinge wie das Surfen im Internet, Drucken oder Aufnahmen für manche Praktizierende schwierig. Xiang und ich nahmen unterschiedliche Wege, um diese Schwierigkeiten zu überwinden. Ich fing an, technische Fähigkeiten zu erwerben und sie anderen Praktizierenden beizubringen, während Xiang Praktizierenden half, die entsprechenden Ausrüstungen zu beschaffen.

Der Meister lehrte uns die Prinzipien der gegenseitigen Förderung und Hemmung. Die böse Stadt Peking hat auch ihre guten Seiten: Computer und Drucker sind sehr populär und die Anzahl der Menschen, die im Internet surfen, ist riesig. Wir ermutigten Praktizierende, ins Internet zu gehen und selbständig Material zu drucken. Wir nutzten diese Vorteile, schätzten das Arrangement des Meisters und gingen unseren eigenen Weg der Fa-Bestätigung.

Xiang ermutigte die Praktizierenden, gebrauchte Materialien zu kaufen. Alle Praktizierenden, die ich kenne, produzieren jetzt ihr Material selbständig. Sie müssen auch Material zu einigen städtischen Bezirken liefern. So formten wir unbemerkt einen gemeinsamen Körper.

Peking ist die Stadt, in der der Meister die meisten Kurse gegeben hat. Die Anzahl der langjährig Praktizierenden, die den Meister persönlich getroffen haben, ist sehr groß. Bevor die Verfolgung 1999 begann, halfen viele Fa-Lerngruppen dabei, dass die Praktizierenden einander kennenlernen konnten. Dadurch haben die Praktizierenden in der Periode der Fa-Berichtigung ihren eigenen Weg gefunden, miteinander Kontakt zu halten. Mein Verständnis ist, dass dies der Meister schon sehr lange Zeit zuvor arrangiert hat.

2. Mit Mitpraktizierenden kooperieren, um ein wahrer Kultivierender zu sein

Je länger wir mit Mitpraktizierenden kooperierten, desto mehr Fragen tauchten auf. Wenn ich nicht in einem guten Kultivierungszustand bleiben konnte, zog das Böse seine Vorteile daraus.

Eine ältere Praktizierende rief immer Xiang zu sich nach Hause, wenn sie Schwierigkeiten begegnete. Xiang löste jedes Mal ihr Problem. Als Xiang jedoch etwas Dringendes zu tun hatte, ging er zu der Praktizierenden, ohne sich vorher anzumelden. Die Praktizierende behandelte ihn kalt und Xiang war darüber traurig. Wir begannen, nach innen zu schauen, und erinnerten uns daran, was der Meister sagte:

„Für einen Kultivierenden ist jede Plage unter den gewöhnlichen Menschen ein Hindernis, das zu überwinden ist und jedes Lob eine Prüfung: (Li Hongzhi, Kultivierende sind immer einbezogen, 14.01.1996, in: Essentielles für weitere Fortschritte).

Er erkannte, dass es eine Prüfung war; er hatte den Eigensinn, von Praktizierenden gemocht werden zu wollen.

Einige Tage später sagte Xiang jedoch, er würde nicht mehr zu dieser Praktizierenden nach Hause gehen. Das bedeutete, dass er die Wurzel dieses Eigensinnes immer noch nicht ausgegraben hatte. Wenig später erwähnte er es schon wieder. Als wir uns austauschten, tauchte ein Gedanke auf: „Wir haben nichts Unrechtes getan. Es ist diese Praktizierende, die ein Problem hat, aber wir müssen tolerant sein.“ Standen diese Gedanken in Einklang mit Dafa? Wir waren wirklich dabei, nach innen zu schauen.

Egal, auf was wir stoßen, bedingungslos nach innen zu schauen, ist erst wirkliches Nach-innen-Schauen. Sobald ich diesen Gedanken hatte, spürte ich, dass mein Geist klar war. Xiang fand auch die Wurzel des Eigensinns: „Ich habe nicht an andere gedacht. Bevor ich zu der Praktizierenden gegangen bin, habe ich nicht an sie gedacht, was sie wohl in einen gewissen Druck gebracht hat. Ich war zu sehr auf das konzentriert, was ich tun wollte. Das war egoistisch.“

Eine Zeit lang hatte meine Familie viele Probleme. Gleichzeitig benötigten immer mehr Mitpraktizierende meine Hilfe. Da ich sehr beschäftigt war, reduzierte ich das Fa-Lernen und das Aussenden der aufrichtigen Gedanken. Zu dieser Zeit fragte mich ein Praktizierender, der immer Angst davor hatte, im Internet zu surfen, ob ich ihm ein Computersystem neu installieren würde. Ich war so beschäftigt und obwohl ich wusste, dass ich das Fa mehr lernen sollte, konnte ich es nicht mit einem ruhigen Herzen lernen. Später wurde mein Projekt gecancelt.

Ich wusste, dass ich es selbst verursacht hatte; ich hatte nicht den Anforderungen für die Fa-Berichtigung entsprochen. Aber ich konnte nicht aufhören, den Praktizierenden zu beschuldigen, der mich sein Computersystem neu installieren ließ: „Dieser Praktizierende hat mich gestört und deshalb wurde mein Projekt gecancelt“, dachte ich.

Mit solchen Gedanken versuchte ich, Praktizierenden bei ihren Computerproblemen zu helfen. Ich gab mich sehr geduldig und diese Praktizierenden waren ebenso freundlich. Wenn ich sie jedoch verließ, bemerkte ich, dass sie immer noch um ihre Computer besorgt waren. Daraufhin versuchte ich, mit einem ruhigen Herzen nach innen zu schauen: „Ich habe mich nicht in die Lage der anderen Praktizierenden versetzt; stattdessen hielt ich sie für verantwortungslos. Es war mein Kultivierungsproblem; ich habe das Fa nicht ernsthaft genug gelernt.“ Nachdem ich dies erleuchtet hatte, war es später so, dass die Praktizierenden, denen ich bei ihrem Computerproblem half, dies aufrichtig schätzten.

Nachdem ich eine lange Zeit mit Praktizierenden zusammengearbeitet hatte, sah ich die Qualität der Pekinger Praktizierenden und spürte den Unterschied in ihrem Kultivierungszustand zueinander. Viele dieser Praktizierenden haben das Fa vor langer Zeit erhalten. Sie haben eine solide Basis in ihrer Kultivierung gebildet und sind sehr standhaft dem Meister gegenüber. Sie gehen beständig auf dem Weg der Fa-Berichtigung. Einige Praktizierende, die wir kennen, sind seit dem 20. Juli 1999 herausgetreten, um Dafa zu bestätigen. Im Zentrum des Bösen durchbrachen sie die Störungen, nachdem sie es von den Praktizierenden außerhalb Pekings gelernt hatten. Wir haben viel von ihnen profitiert.

3. Jederzeit daran denken, was sich der Meister von uns wünscht, und dem Meister helfen, das Fa zu berichtigen

Im Zuge des Voranschreitens der Fa-Berichtigung hat sich Peking, das Zentrum des Bösen, auch schnell verändert.

Den Menschen, die sich in diesem Leben in Peking aufhalten, die wahren Umstände zu erklären, ist nicht einfach. Unabhängig davon, ob sie eine hohe Position haben, eine Menge Wissen besitzen oder woanders wohnen und nur zum Arbeiten hierher kommen, sind sie alle unabhängig und haben ihre eigenen Gedanken. Wie können wir die Hemmschwelle und den geschlossenen Zustand ihres Geistes überwinden und ihnen helfen, die Wahrheit über Falun Gong zu erkennen, damit sie gerettet werden können? Praktizierende aus Peking und Praktizierende überall in der ganzen Welt sind dabei, dies zu tun. Vor einigen Jahren war es nicht leicht, Informationsmaterialien in gehobeneren Wohngegenden zu verteilen. Allerdings haben viele Menschen dort erzählt, dass sie Telefonanrufe von Falun Gong-Praktizierenden erhalten hätten. In den letzten Jahren haben viele Leute Nachrichten erhalten, die sie die Hintergründe von Falun Gong erkennen ließen.

Als wir in Peking waren, waren die Fortschritte bei der Kooperation mit Mitpraktizierenden auch ein Test, wie gut wir die Fa-Berichtigung des Meisters verstehen und ob wir unsere eigenen Interessen beiseite legen können, um dem Meister bei der Fa-Berichtigung zu helfen.

Ein Praktizierender verteilte Materialen in der ganzen Stadt und stellte auch Materialien für andere Bezirke zur Verfügung. Xiang arbeitete mit diesem Praktizierenden und half ihm beim Kauf einer Ausrüstung.

Dieser Praktizierende stand in Kontakt mit vielen anderen Praktizierenden. Nach und nach war er immer weniger auf seine Sicherheit bedacht. Eine Zeitlang wurden mehrere Praktizierende, die mit diesem Praktizierenden in Verbindung standen, festgenommen. Gleichzeitig zeigten sich bei diesem Praktizierenden Krankheitssymptome. Xiang erinnerte ihn daran, mehr Acht zu geben auf seine Sicherheit, er achtete jedoch weiterhin nicht darauf. Xiang fühlte einen gewissen Druck: Wie konnte er gut kooperieren, wenn es keine Garantie für seine Sicherheit gab?

Xiang tauschte sich mehrmals mit mir darüber aus. Wir beide stimmten überein, dass das Herz dieses Praktizierenden, Lebewesen zu erretten, sehr rein ist. Nur war es so, dass er sich im Laufe der Zeit einige Gewohnheiten angeeignet hatte und nicht erkannte, dass das zu einem Problem geworden war. Wir sollten mehr mit ihm kommunizieren und gemeinsam unsere Kultivierung verbessern.

Nach mehrmaligem Austausch fand der Praktizierende den Grund für seine „Krankheit“ und erkannte, dass er mehr auf seine Sicherheit achten sollte. Später erzählte mir Xiang, dass einer der Gründe, weshalb dieser Praktizierende „krank“ wurde, ein Xinxing-Problem gewesen sei, das er lange Zeit nicht lösen konnte. Auch Xiang selber hatte dieses Problem, er sagte: „Es war der Meister, der mich meine eigenen Eigensinne erkennen ließ.“

Während dieser Zeit gab es einige unerwartete Prüfungen. Solange wir jedoch daran denken, was der Meister von uns möchte und die drei Dinge an die erste Stelle setzen, dient das alles eigentlich unserer eigenen Verbesserung.

Der Meister sagte:

„Ganz gleich, auf welche konkreten Sachen ihr bei der Bestätigung des Fa stoßt, und besonders in den letzten Jahren seit Beginn der Verfolgung, ich habe euch gesagt, alles ist eine gute Sache. Denn nur weil du dich kultivierst, ist das alles aufgetaucht. Das alles ist eine gute Sache, egal für wie groß du die dämonischen Schwierigkeiten und die Leiden hältst. Denn nur weil du dich kultivierst, ist das alles aufgetaucht. In den dämonischen Schwierigkeiten kann das Karma beseitigt werden, können die menschlichen Gesinnungen beseitigt werden und du kannst dich dadurch auch erhöhen.“ (Li Hongzhi, Fa-Erklärung auf der New Yorker Fa-Konferenz 2008, 24.05.2008)

Einmal hatte ich ein sehr schwieriges Projekt und arbeitete mit einem Praktizierenden außerhalb Pekings zusammen. Dieser Praktizierende arbeitete nicht gut mit uns zusammen, es wurde immer schlimmer. Erfahrungen auszutauschen, half uns auch nicht weiter. Wir hatten keine andere Wahl, als unter dem großen Druck weiterzumachen, um dieses Projekt zu beenden. Wir dachten, dass wir mit dem Meister und dem Fa im Herzen durch diese harte Zeit hindurch kommen könnten.

Schließlich wurde das Projekt durchgeführt. Allerdings beschuldigte uns der Praktizierende weiterhin. Als ich dies hörte, konnte ich nicht schlafen. Was der Praktizierende sagte, klang so hart für meine Ohren, dass ich immer und immer wieder aufwachte. Wie konnten seine Worte so hart sein? Ich fand die ganze Nacht keinen Schlaf. Am nächsten Morgen war ich betrübt und erzählte Xiang von meinen Gefühlen. Er schaute mich ruhig an und sagte: „Glaubst du, dass eine Gottheit so denken würde, wie du es tust?“ Dann ging er weg.

Ich war sehr niedergeschlagen und nahm das Zhuan Falun. Ich öffnete das Buch und sah den Satz:

„.....solange einer seine Xinxing erhöht und sich in den Konflikten erhöhen kann, wird seine Kultivierungsenergie schon wachsen, so einfach ist das.“ (Li Hongzhi, Zhuan Falun, Lektion 4: Die Umwandlung des Karmas, S. 131)

„So einfach ist das “ sank in die Tiefe meines Herzens. In diesem Moment wurde mein Herz grenzenlos weit. Dafa ist so großartig. Es hat mein Herz gereinigt.

Bald kam Xiang mit einem unglücklichen Gesicht zurück und sagte: „Ich habe gehört, was du gesagt hast, und bin auch der Meinung, dass der Praktizierende zu weit gegangen ist.“ Ich musste fast lachen: „Hast du mich nicht gerade gefragt, ob ich glaube, dass eine Gottheit so denken würde, wie ich es tue? Fühlst du dich jetzt nicht genauso, wie ich mich gefühlt habe?“ Ich zeigte ihm den Satz im Zhuan Falun und wiederholte ihn mehrmals. Er lächelte.

Einige Tage später hatte ich einen sehr klaren Traum. In diesem Traum bezogen Xiang und ich ein sehr großes neues Haus. Auf dem Fensterglas gab es sehr viele Pflaumen.

Ich schätze sehr, dass der Meister uns Dafa gegeben hat und die Mission, Lebewesen zu erretten!

Ich werde mich weiterhin auf meinem Kultivierungspfad reinigen.

Der Meister sagte:

„Ich denke: vor euch Dafa-Jüngern liegt nur ein Weg: die wahre Kultivierung. Es gibt keinen anderen Weg.” (Li Hongzhi, Was ist ein Dafa-Jünger, 29.08.2011)

Ich werde immer daran denken, dass der Meister uns lehrte, ein wahrer Kultivierender in der Zeit der Fa-Berichtigung zu sein.

Heshi, Meister!

Heshi allen Praktizierenden!