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Neuer Praktizierender: Auf dem göttlichen Pfad aufholen

Von der 8. Internet-Konferenz zum Erfahrungsaustausch für Praktizierende in China

27. Dezember 2011 |   Von einem Praktizierenden aus der Provinz Hebei

(Minghui.de)

Grüße an den verehrten Meister!
Grüße an die Mitpraktizierenden!

Seit 2008 praktiziere ich Falun Gong. Ich möchte dem Meister und den Praktizierenden gerne über meine Kultivierungserfahrungen im letzten Jahr berichten.

1. An einem neuen Arbeitsplatz das Fa bestätigen und Menschen erretten

In der zweiten Jahreshälfte 2010 wurde ich in eine neue Abteilung mit schlechten Arbeitsbedingungen und hoher Arbeitsbelastung versetzt. Ich beklagte mich nicht, weil ich wusste, dass der Meister mich hierher geschickt hatte, um mehr Menschen zu erretten.

In der Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in Singapur (Li Hongzhi, ebenda, 22. u. 23. August 1998) sagte der Meister:

„Denn das Verhalten eines jeden Lernenden in der Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen steht für den Ruf des Falun Dafa, ist das nicht so?“

Meine neuen Kollegen waren meist junge Männer. Als sie sahen, dass ich trotz einer unwirschen Umgebung die ganze Zeit ruhig und fröhlich blieb, bewunderten sie mich. Ein junger Mann sagte: „Wie kommt es, dass du die ganze Zeit so glücklich bist?“ Ich sagte zu ihm: „Ich bin glücklich, weil ich einen Meister und Dafa habe und ich bin ein Dafa-Jünger, der von allen Gottheiten im Universum beneidet wird.“

Außer, dass ich meinen Job gut mache, ist meine oberste Priorität, den Menschen die Wahrheit über Falun Dafa zu erzählen und ihnen nahe zu legen, aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und deren Organisationen auszutreten. Ich hoffe wirklich, dass sie alle eine strahlende Zukunft haben werden. Wenn ich Menschen die Fakten über Dafa erzähle, lege ich normalerweise meine eigene Identität als Praktizierender nicht offen. Ich erzähle den Menschen über die Korruption der Partei und deren Grausamkeiten und über die erstaunlichen Wirkungen von Falun Dafa und seinem weiten Einfluss auf der ganzen Welt. Menschen akzeptieren meine Herangehensweise gerne.

Einmal sprach ich mit einer Dame, die einige Jahre älter war als ich. Sie hörte mir aufmerksam zu und stellte gelegentlich einige Fragen. Ich versuchte mein Bestes, ihr zu antworten. Schließlich sagte sie: „Meine ältere Schwester und ihre Tochter sind Falun Gong-Praktizierende. Wegen der vom CCTV verbreiteten Lügen legte ich ihnen nahe, das Praktizieren aufzugeben, doch sie lehnten das ab. Ich war so wütend, dass ich nicht mehr mit ihnen sprach. Nachdem ich mich jetzt mit Ihnen unterhalten habe, wird mir klar, dass die Kommunistische Partei bösartig ist.“ Sie bat mich, ihr und ihren Familienangehörigen zu helfen, aus der KPCh auszutreten. Ich sagte zu ihr, sie solle doch mit ihrer Schwester Kontakt aufnehmen, weil es für sie selbst vorteilhaft sei.

2. Lernen, sich selbst zu kultivieren

Während meines ersten Jahres als Praktizierender hatte ich sehr selten Kontakte zu anderen Praktizierenden. In der zweiten Hälfte des Jahres 2009 schloss ich mich bei einer Bemühung, Mitpraktizierende zu retten, einer Fa-Lerngruppe an. Bald nachdem ich dazu gekommen war, litt ein Praktizierender unter schwerem „Krankheitskarma“, was die Aufmerksamkeit aller in der Gruppe auf sich zog. Schließlich stagnierten auch unsere Rettungsbemühungen. Während dieser Zeit waren wir andauernd uneins untereinander, hatten Angst, grollten miteinander und vieles andere mehr. Auch nach sechs Monaten gab es noch keine Besserung im Zustand der Praktizierenden. Ich wurde langsam ungeduldig und fühlte mich schlecht, die wichtigste Aufgabe nicht ausfüllen zu können. Ich schloss mich einem anderen Projekt an und wandte mich von der Lerngruppe ab.

Eine Praktizierende sagte zu mir, dass nichts zufällig ist, ganz gleich, was einem Praktizierenden begegnet. Jeder einzelne ist für die Situation in der Lerngruppe verantwortlich. Sie sagte, dass ich dazu tendierte, mich auf die Probleme der anderen zu fokussieren und nicht mein Bestes dazu beitragen würde, die Gruppe zu harmonisieren. Es sei mein eigenes Xinxing Problem.

So begann ich, meine Motivation für das Verlassen der Gruppe zu überdenken. Schaute ich früher, wenn ich Problemen begegnete, wirklich nach innen? Wenn sich Streitereien unter Praktizierenden ergaben, kultivierte ich dann mein eigenes Herz? Wenn meine Empfehlungen abgewiesen wurden, behandelte ich dann die Ablehnung mit „großer Nachsicht?“ Ich stellte mir die Frage: „Kultivierst du dich wirklich?“

Obwohl ich ein neuer Praktizierender bin, bemühte ich mich immer, die drei Dinge zu tun und betrachtete mich deswegen als ganz fleißig. Wenn einige langjährig Praktizierende nur ein bisschen nachließen, empfand ich sogar etwas wie Befriedigung und dachte dabei, ich sei gar nicht so weit von diesen langjährig Praktizierenden entfernt. Mit solchen Gedanken entwickelte ich gewisse menschliche Verhaltensweisen, wie anzugeben, übereifrig zu sein und Aktionismus. Ich wurde eigensinnig auf meine eigene gute Arbeit und setzte Aktionismus mit Kultivierung gleich.
Im Zhuan Falun sagte der Meister zu uns:

„Kultivierung ist aber äußerst hart und sehr ernsthaft;“ (Li Hongzhi, ebenda, Lektion 6: Das Herz muss unbedingt aufrichtig sein, Seite 223)

Ich erkannte mein Problem und fing an, auf meine Kultivierung zu achten. Ständig erinnerte ich mich daran: Ich bin ein Kultivierender und Kultivierung heißt nicht nur, Arbeit zu leisten.

3. Mein Talent nutzen, um Menschen zu erretten

In der zweiten Hälfte des Jahres 2010 begann ich über mein Mobiltelefon SMS zu versenden, um die Wahrheit zu erklären. Zuerst lud ich von der Minghui-Webseite Sammlungen von Textbotschaften herunter, besorgte mir Telefonnummern und versendete die Botschaften selektiv an unterschiedliche Menschen. Später verfasste ich meine eigenen Texte. Um Störungen des Bösen zu vermeiden, musste ich einige sensitive Schlüsselworte verändern und dies brachte für die Leser einige Unbequemlichkeiten mit sich.

Gegen Ende 2010 erhielt ich eine Mitteilung auf meinem Mobiltelefon in Farbe. Ich erkannte, dass Farbdruck für die Erklärung der Wahrheit eine gute Idee und schwieriger zu blockieren ist. Ich lernte, Botschaften in Farbe zu versenden, indem ich meine grundlegenden Computerkenntnisse anwendete. Schon bald setzten andere Praktizierende diese Technik ebenfalls ein.

Ich lud einige farbige Schriftzeichen von der Minghui-Webseite herunter und verschickte sie manuell durch Eingabe der jeweiligen Telefonnummern. Doch dies war sehr zeitaufwendig.

Später lernte ich, farbige Schriftzeichen herzustellen, die ich von anderen Praktizierenden erhielt, und ich verschickte Botschaften an spezielle Gruppen.
Wenn ich starke aufrichtige Gedanken hatte und weniger menschliche Anschauungen, waren die Resultate oftmals außergewöhnlich. Wenn ich einen reinen Geisteszustand bewahren konnte, reichte eine 50 Yuan-Telefonkarte aus für mehrere Tausend Farbschriftzeichen. Manchmal, wenn ich gute Fortschritte machte, zeigte sich meine Mentalität des Prahlens, des Übereifers und des Aktionismus. Manchmal mochte ich keine negativen Feedbacks von anderen anhören. Doch ich konnte meine Eigensinne rasch ausfindig machen und sie sofort eliminieren. Menschen erretten ist auch ein Kultivierungsprozess.

Menschen sind nun eher bereit, die Wahrheit zu akzeptieren. Wir stellen mehr passende farbige Botschaften für die Errettung von Menschen her und dieses Projekt kommt weiter voran. Alle anderen Praktizierenden tun alles ihnen Mögliche, um dazu beizutragen. Wir haben gelernt, als Gruppe zu arbeiten und wir werden noch mehr Menschen erretten und unsere Gelöbnisse erfüllen.