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Durch das Aussenden der aufrichtigen Gedanken für inhaftierte Praktizierende vollzogen sich in meiner Familie große Veränderungen

30. Dezember 2011 |   Von einer Falun Gong-Praktizierenden aus der Provinz Hebei, China

(Minghui.de) Vor einiger Zeit war ich in einem schlechten Kultivierungszustand, lernte das Fa mit einer tagträumerischen Haltung, sandte aufrichtige Gedanken mit geneigter Handfläche aus, war die Problemmacherin in meiner Familie und hatte einen müden Körper und ein müdes Herz.

Meine Tante fragte mich, ob ich mit zu einem Ort nahe eines Gefängnisses kommen wolle, um dort für inhaftierte Mitpraktizierende aufrichtige Gedanken auszusenden. Ich stimmte sofort zu und erhielt von meinem Mann und meinem Sohn Unterstützung, die zu dieser Zeit nicht glücklich mit mir waren. Kurz bevor ich gehen wollte, gab es noch einige Probleme am Arbeitsplatz zu klären, aber ich erledigte sie schnell und eilte ohne Essen los.

Weil uns ein anderer Praktizierender die falsche Zeit zum Treffen genannt hatte, mussten wir fast drei Stunden an der Busstation warten. Wir waren ziemlich wütend, aber uns wurde schnell bewusst, dass wir die Zeit zum Aussenden der aufrichtigen Gedanken nutzen konnten. Wir trafen einen Fahrradverkäufer. Wir sahen, dass er sehr nett war, so sagten wir ihm, er solle sich merken: „Falun Dafa ist gut, „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht“ sind gut” und dass diese Gedanken ihm Glück bringen würden. Bereitwillig nahm er unsere Worte an.

Als wir zur Bushaltestelle zurückkamen, kam ein Mann auf uns zu und fragte nach Material für Falun Dafa und ob wir schon alles verteilt hätten. Weil das so plötzlich kam, war ich total überrascht. Der Mann sah, dass wir Angst hatten, und sagte sofort: „Keine Sorge. Ich werde euch nicht an die Behörden melden.” Dann gaben wir ihm einige Materialien. Mein Herz schlug immer noch, als er gegangen war. Ich dachte darüber nach, was geschehen war, dann kam der andere Praktizierende, auf den wir gewartet hatten. Nachdem wir ihm von unserem Erlebnis erzählt hatten, sagte er: „Wo ist der Mann? Ich kann ihm noch etwas geben. Auf dem Weg hierher habe ich die ganze Zeit Materialien verteilt – die Menschen mögen es.” Bei diesen Worten verschwand meine Angst und ich fühlte, dass etwas Schlechtes von mir weggenommen wurde. Die Fahrt war sehr gut.

Als wir am Ziel angekommen waren – der Wohnung eines Praktizierenden, waren bereits einige Praktizierende da, die aufrichtige Gedanken aussendeten, und wir machten gleich mit. Mein Körper fühlte sich an, wie von einem starken Energiefeld umgeben. Gleichzeitig fühlte ich eine Kraft meinen Rücken in eine aufrechte Position drücken, danach hatte ich nicht mehr das Gefühl, nach vorne zu kippen wie zuvor. Anschließend lernten wir das Fa, sandten zu jeder vollen Stunde aufrichtige Gedanken aus und machten die fünf Übungen. Obwohl wir in der Nacht kaum schliefen, waren wir nicht müde – wir waren sogar sehr energiegeladen. Was für eine außergewöhnliche Erfahrung. Ich hatte nicht erwartet, mich nach dem Aussenden der aufrichtigen Gedanken für Praktizierende im Gefängnis so gut zu fühlen.

Als ich nach Hause kam, erzählte ich meiner Familie, was ich erlebt hatte, und sie waren ebenfalls erfreut. Mein Mann und mein Sohn sind auch Praktizierende, aber sie waren auch nicht sehr streng mit sich. Besonders mein Mann, der geschäftlich reiste und mit Alkohol in Berührung kam. Er lernte weder das Fa noch machte er die Übungen. Aufgrund seines Problems mit dem Trinken konnte er nichts essen; sein Magen schwoll an und sein Gesicht wurde dünn und fahl. Seine Schwester wusste, dass seine Tante und sein Onkel an einem Leberleiden litten, und bestanden darauf, ihn ins Krankenhaus zu bringen. Nach sorgfältiger Überlegung entschied sich mein Mann dazu, wieder Dafa zu praktizieren. Er beschloss ebenfalls, nahe dem Gefängnis aufrichtige Gedanken für die Praktizierenden auszusenden. Er sagte: „Ich werde alle Kraft einsetzen, die ich habe.” Wir gingen zu den Mitpraktizierenden, um aufrichtige Gedanken auszusenden, und als wir am Morgen nach Hause zurückkehrten, hatte er sich in einen neuen Menschen verwandelt. Er suchte sich etwas zu essen, noch bevor ich mit dem Kochen fertig war. Er hatte eine rosige Gesichtsfarbe, sodass seine Schwester nicht mehr mit ihm ins Krankenhaus gehen wollte.

Auch mein Sohn hat sich verändert. Immer wenn ich Zeit habe, aufrichtige Gedanken auszusenden, unterstützt mich mein Sohn. Eigentlich war er sehr mürrisch, jetzt aber nicht mehr. Er sagt, dass er jetzt erwachsen sei und dass er jetzt keine Angst mehr davor habe, ein Polizeiauto zu sehen. Ich hätte niemals gedacht, dass ich solch eine große Veränderung für meine Familie bewirken würde, wenn ich für Mitpraktizierende aufrichtige Gedanken aussende.

Heute sende ich aufrichtige Gedanken mit aufgerichteter Handfläche und geradem Rücken aus. Mein Mann hat angefangen, das Fa zu lernen und macht wieder die Übungen; die Konflikte in meiner Familie haben sich gelöst.

Durch dieses Erlebnis bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass es durch das Aussenden aufrichtiger Gedanken für die Praktizierenden im Gefängnis für mich einen Durchbruch gegeben hatte.