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Die alte chinesische Philosophie in der Erziehung: Nachdruck auf Tugend und moralisches Verhalten legen (Teil III)

15. April 2011 |   Von Zhizhen

(Minghui.de)

Teil I:  http://www.minghui.de/artikel/64046.html

Teil II:  http://www.minghui.de/artikel/64122.html

 

Tangkaiser Taizong schätzte Bildung

Li Shimin, Tangkaiser Taizong

Der Tangkaiser Taizong legte großen Nachdruck auf die Erziehung seiner Kinder. Er schrieb für Li Zhi, den Kronenprinzen, Die Normen des Kaisers, die 12 Kapitel umfassten. Sie beinhalteten „Anstand des Kaisers“, „Bildung von Beziehungen“, „Beschäftigung mit Talenten“, „Untersuchung von Regierungsbeamten“, „Annahme von Ratschlägen“, „Beseitigung des Bösen“, „Vermeidung von Selbstzufriedenheit“, „Förderung von Sparsamkeit“, „Bestrafung des Bösen“, „Nachdruck auf Landwirtschaft“, „Überwachung des Militärs“ und „Förderung der Intellektuellen“, alles Dinge, auf die ein Kaiser achten musste. Er wies darauf hin: „Diese 12 Prinzipien sind die Basis, um ein Kaiser zu sein. Ob ein Reich wohlhabend ist oder nicht, hängt davon ab.“ Er riet dem Kronprinzen ernsthaft: „Bitte nehme Yao, Shun, Yu, Tang von Shang und König Wen von Zhou als Vorbilder. Lerne von diesen großen Königen. … Wenn man keinen Respekt hat, kann man sein Königreich nicht lange führen. Wenn man kein Mitgefühl hat, kann man keine guten Mitarbeiter finden. … Versuche dein Bestes und arbeite hart und halte deinen moralischen Maßstab hoch.“ Normen des Kaisers kann auch als „Bibel“ für die Erziehung betrachtet werden.

Der Tangkaiser Taizong schrieb auch Verfügungen an den Prinzen von Wu, Verfügungen an Königliche Verwandte. Er lehrte seine Kinder: „Die kostbarste Sache ist, einen hohen moralischen Maßstab zu haben.“ Er betonte die Wichtigkeit der Moral und sagte seinen Kindern, dass sie, um Glück zu haben, mehr Gutes tun und eine hohe Moral besitzen müssen. Er lehrte sie: „Als Prinzen und Prinzessinnen müsst ihr Selbstbeherrschung haben. Ihr müsst euch selbst motivieren und disziplinieren und streng mit euch selbst sein.“ Dann teilte er seinen Kindern eine der altbewährten Doktrinen mit: „Von außen her schneide ich mich selbst von Unterhaltung ab; innerlich lehne ich es ab, dem Vergnügen zu frönen. Ich muss meine Energie in die Angelegenheiten unseres Reiches lenken.“ Er sagte auch zu seinen Kindern: „Immer, wenn ihr Kleidung tragt, habt bitte Mitleid mit jenen Frauen, die Seidenraupen halten; immer wenn ihr etwas esst, denkt bitte an jene Männer, die das Land pflügen. Man sollte immer ein einfaches Leben führen und an jene denken, die schwer arbeiten, um Nahrung und Kleidung zu produzieren.

Der Tangkaiser Taizong wählte für seine Söhne Lehrer mit guter Moral, hohem Ansehen und tiefen Wissen, wie beispielsweise Fang Xuanling, Li Gang, Zhang Xuansu, Li Baiyao und Wei Zheng. Er wies auch seine Söhne an, den Lehrern gegenüber Respekt zu zeigen. Er trug seinen Kindern auf, ihre Lehrer zu respektieren: „Behandelt eure Lehrer wie eure Väter.“ Auch forderte er die Lehrer auf, streng mit seinen Kindern zu sein, und ermutigte sie, seine Söhne auf falsches Verhalten hinzuweisen. Alle Lehrer befolgten seine Anordnungen und unterrichteten seine Kinder gut, was ohne sein Verständnis und seine Ermutigung unmöglich gewesen wäre.

Der Tangkaiser Taizong legte großen Nachdruck auf Morallehre und benutzte einfache Beispiele weltlicher Phänomene. Einmal sah er, dass sich der Kronprinz unter einem Baum ausruhte. Er sagte zu seinem Sohn: „Obwohl der Baum nicht gerade ist, kann er gut als Konstruktionsmaterial verwendet werden, wenn er mit geraden Linien markiert wird. Auch wenn ein Kaiser vielleicht nicht talentiert ist, kann er trotzdem ein guter Kaiser sein, wenn der auf den Rat anderer hört.“ Der Tangkaiser Taizong lehrte seine Kinder auch mittels Geschichte. Er bat Wei Zheng Gute und böse Geschichten von alten Meistern zusammenzustellen und gab das Buch seinen Söhnen. Er bat sie, mithilfe der Bücher sich selbst und ihre Prinzipien zu beurteilen. Er bat sie, von der Geschichte zu lernen und Wert auf Selbstkultivierung der Moral zu legen, um ein guter Mensch und ein guter Prinz zu sein.

(Fortsetzung folgt)